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2014-07-20_14.55.32

Microsoft kauft Minecraft – “It’s not about the money. It’s about my sanity.”

Schaut man sich Dokumentationen und “Homestorys” mit Notch und Mojang an, könnte man denken, dass er den geilsten Job der Welt hat, mit dem man vermutlich gern alt werden würde. Aber um ein Milliarden-Unternehmen zu führen, braucht es einen bestimmten Charakter und viel dickes Fell. Notch wollte raus da und das hatte Konsequenzen. 

Die Gerüchte dazu gab es schon einige Tage lang. Gestern dann die Bestätigung. Microsoft kauft Mojang und damit auch Minecraft für 2,5 Milliarden US-Dollar.

Die Meldung wurde in der Community mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen. Zuerst war die Ablehnung vorherrschend. Notch wurde als geldgeil betitelt, als Verräter und viele sahen den Tod von Minecraft voraus.

Notch möchte ein ruhiges Leben

Nach einer Stellungnahme von Notch selbst – die sein Blog zeitweise zusammenbrechen ließ – erklärte er sich. Er selbst habe sich nie als Spieleentwickler gesehen, sondern habe das alles nur aus Spaß gemacht. Er habe in den letzten Monaten selbst nur noch im Büro gesessen und herumexperimentiert, während andere wirklich gearbeitet haben. Die Leitung von Minecraft hatte sowieso schon länger Jeb und nicht mehr Notch selbst.  Für ihn ist der Verkauf und das Verlassen der Firma ein Neuanfang. Die Verantwortung abgeben und wieder leben.

Schon in der Reportage über Minecraft konnte man sehen, dass Notch eher introvertiert ist und mit der Aufmerksamkeit, die seine Person erregt, kaum umgehen kann. Er ist zu einer Ikone der Indie-Spielebewegung emporgestiegen und er fühlte sich in dieser Rolle nicht sonderlich wohl.

Unklare Zukunft

Sich komplett aus der Branche zurückzuziehen und wieder in den Hintergrund zu verschwinden ist in meinen Augen das Beste, das er für sich und seine Gesundheit tun kann. Finanziell sollte er ausgesorgt haben und kann sich nun ein ruhiges Leben fernab irgendwelcher Verpflichtungen machen. Dazu kann er weiter herumexperimentieren und Programmieren wie er lustig ist.

Wie es jetzt mit Minecraft und den anderen Mojang-Projekten weitergeht, bleibt abzuwarten. Trotz allem bleibt nur eine Sache zu sagen.

Danke Notch und danke Mojang.

Mojang Notch 0x10c

Kreative Blockade: 0x10c von Notch erst einmal auf Eis gelegt

Von dem Spiel 0x10c haben wir ja schon länger nichts mehr gehört. Genauso wissen wir auch noch nicht wirklich worum es in dem Spiel genau gehen wird. Zwar haben wir hin und wieder ein paar Hinweise bekommen, aber ein genaues Spielprinzip nicht und das liegt daran, dass es das noch nicht gibt.

Klingt jetzt etwas seltsam, aber genau das ist momentan auch Notchs Problem. Im Spiel muss man ein Raumschiff am Laufen halten, mit begrenzten Rohstoffen haushalten und hat zusätzlich einen kleinen, voll funktionsfähig emulierten Computer, auf dem man programmieren und Spielen kann. Das war es bislang aber auch schon. Es gibt keine Story und keine weiteren Aufgaben und genau diese Frage beschäftigt Notch derzeit – oder beschäftigte, denn er versucht nun erst einmal Abstand zu dem Spiel zu bekommen, weil ihn die Entwicklung unter Druck setze. Es sei zwar niemand da, der real Druck auf ihn ausübe, aber er setze sich selbst unter Druck und könne deswegen nicht mehr kreativ sein.

Mojang Notch 0x10c

Das Spiel fühle sich bislang richtig an, aber es fehle der Spaßfaktor. Ausser der Funktionen, die bislang implementiert sind, habe man auf dem Raumschiff quasi nichts zu tun. Notch weiß auch nicht, ob er eine feste Story einbauen solle und ob diese überhaupt nötig sei. Minecraft kommt auch ohne Story aus und die Spieler lassen ihrer Kreativität selbst freien Lauf.

Wann das Projekt wieder weitergeführt wird, wissen wir noch nicht. Ebenfalls nicht wann es dann auf die Menschen losgelassen wird. “Wenn es Spaß macht” meint Notch. Hoffen wir, dass es bis dahin nicht so lang dauern wird und dass Notch seine kreative Schaffensader wiederfindet.

via

Minecraft Reality

Minecraft 1.5 Preview und iOS Augmented Reality App “Minecraft Reality”

Die Minecon in Paris ist vorbei und wir haben nun einige Informationen über die Zukunft von Minecraft bekommen. Zwei Kernthemen haben es vor allem in die Presse außerhalb der Minecon in Paris geschafft. Zum einen die Veränderungen bei den Updates und zum anderen eine kleine iOS-App.

Änderungen in den Updates:

Die Updates werden jetzt zweimonatlich stattfinden und unter einem bestimmten Gesichtspunkt gemacht werden. Statt größerer Sammelupdates in denen viele verschiedene Dinge geändert werden, möchte man sich nun immer mit einem bestimmten Hauptthema beschäftigen und dieses Ausbauen. Den Grundstein dafür legte Notch damals mit seinem Halloween-Update und das diesjährige Pretty Scary Update knüpft daran an. Im Januar wird nun Minecraft 1.5 erscheinen und hier möchte man sich dem Redstone widmen. Bei Redstone-Schaltungen wird es zukünftig Signalstärken geben, die es beispielsweise ermöglichen, Druckplatten nur bei einer bestimmten Gewichtsbelastung auslösen zu lassen.

Die Redstone-Schaltungen sind meiner Meinung nach eine der kompliziertesten Dinge, die Minecraft zu bieten hat. Allerdings ist das auch von Vorteil, denn mit ihnen lassen sich die komplexesten Dinge realisieren. Schaut man auf Youtube Videos an, was alles mit Redstone schon realisiert wurde, dann ist es in der Tat erstaunlich, was mit diesem kleinen Sandbox-Game alles möglich ist. Die Keynote, die auf der Minecon gehalten wurde, könnt ihr euch in voller Länge in diesem Video ansehen,

Minecraft Augmented Reality App:

Es gibt nun für iOS eine App, mit der ihr Minecraft-Werke in die Realität einbauen könnt. Zumindest virtuell. Mit der iOS Augmented Reality App ist das möglich und das Video zeigt, wie gut diese App bereits ist. Die frühen Augmented Reality Apps hatten immer mehr oder weniger das Problem, dass virtuelle Inhalte flackerten und die Framerate immer wieder zusammenbrach, sobald man das Smartphone oder Tablet bewegte. Diese App scheint das Problem nicht zu haben und zeigt somit was mit Augmented Reality möglich ist. Die App bekommt ihr für 1,79€ im Appstore.
Das Video zu dieser App seht ihr hier:

Videoquelle: Gamespot

farcryminecraft

MineCry 3 – kostenloses Far Cry 3 Abenteuer in Minecraft erleben

Eine richtig fetzige Idee und gutes Marketing beweisen die Jungs von Ubisoft, die zu ihrem kommenden Shooter Francise “FarCry”, was voraussichtlich am 29. November 2012 erscheinen wird die Far Cry 3 Insel mitsamt belebtem Inhalt für Mojangs Minecraft umgesetzt hat.

Noch vor erscheinen des Inselabenteuers bietet Ubisoft die Far Cry 3 Minecraft-Karte zum freien Download an. So könnt ihr im Mojang Spiel eine riesige Insel erkunden und trefft dort sogar auf Charaktere von Far Cry. Doch nicht nur das es gibt auch Modifikationen wie Waffen und Fahrzeuge. Zusätzlich verstecken sich über 50 Easter Eggs auf der Insel, die darauf warten, von euch entdeckt zu werden.

Das kostenlose Far Cry 3 Minecraft Pack könnt ihr hier runterladen: http://far-cry.ubi.com/

Far Cry 3 wird für PC, PS3 und Xbox 360 erscheinen.

Welches Spiel würdest du gerne mal in Minecraft Style umdesigned sehen?

Minecraft Logo

Leder + Papier aus Zuckerrohr = Minecraftbuch

Minecraft, eines der erfolgreichsten Indie-Spiele die es bis dato gibt, soll ein eigenes Buch bekommen.

So gibt es ja schon alles mögliche für den Minecraftfan von MineCon, T-Shirts, Tassen, Lego und andere Utensilien die das Fanherz begehrt. Nun soll ein eigenes Buch die Utensiliensammlung noch weiter vervollständigen.

Egmont Puplishing hat sich alle Buch- und Magazinrechte an dem Spiel für alle Märkte, mit Ausnahme der USA, gesichert.
Was genau der Verlag aber damit vor hat ist unklar. Sowohl der Verlag als auch die Entwickler halten sich diesbezüglich noch bedeckt. Das bietet viel Spielraum für Spekulationen. So könnte es einfach nur ein schnöder Guide werden mit einer Sammlung von Anleitungen, Rezepten und Bau und Abbau Ideen werden oder eine Sammlung fabelhafter blockiger Geschichten rund um das Minecraft Universum.

Egmont Puplishing hat übrigens im Gamingbereich schon von sich reden gemacht. Sie vertreiben in Großbritanien auf Angry Birds basierende Kinderbücher.

Braucht man einen Guide in Buchform oder würdet ihr Minecraftgeschichten lesen?

Minecraft Logo

Minecraft Multiplayer wird nicht kostenpflichtig

Nachdem einige Newsseiten gestern darüber berichteten, dass der Multiplayermodus bei Minecraft in ein kostenpflichtiges Abo-Modell gedrückt werden würde, war das Entsetzen und die Entrüstung groß. Sollte man bei Mojang wirklich so an seinen Grundsätzen gedreht haben, dass man auf einmal Geld für etwas verlangt, was man vorher gern kostenlos angeboten hat? Wir wollten das nicht glauben.

Statt weiterer Quellen im Netz zu wälzen und schwedisch zu lernen habe ich dann einfach Jens Bergensten, besser bekannt als “Jeb” und leitender Minecraft-Developer über Twitter angesprochen und gefragt ob an den Gerüchten etwas dran sei. Er verneinte dies.

Vielmehr sollen externe Server verschiedener Partner aufgesetzt werden auf denen man sich als Spieler einloggen kann und die dann durch einen monatlichen Preis nicht nur refinanziert werden, sondern auch die gestiegenen Kosten für Mojang senken. Nicht mehr und nicht weniger. Wer mit seinen Freunden auf einem kleinen Server spielen möchte, wird zukünftig dafür also nicht belangt werden.  Also alles wieder gut, keine Panik und Happy Klötzchenbauing!