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Neverwinter Dungeons & Dragons – Free to Play MMO [angespielt]

Neverwinter ist bereits seit über einem Jahr im Gespräch. Nachdem ich es mir auf der Gamescom im letzten Jahr einmal kurz anschauen konnte, habe ich in dieser Woche einmal reingeschaut, was das Spiel denn kann. Seit dem 30. April befindet sich Neverwinter in der offenen Beta und wird am 20. Juni offiziell veröffentlicht.

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Vorab, ich bin kein MMO-Suchti, ich mag MMOs eigentlich sogar gar nicht sonderlich, was aber eher daran liegt, dass bei MMOs häufig Spielmechaniken eingesetzt werden, die Leute dazu bringt regelrecht abhängig von den Spielen zu werden. Das findet man als Aussenstehender schon erschreckend und denkt sich dann “Nein, lieber nicht”.

Da ich meine anderen Spiele derzeit nicht zocken kann, witzelten wir in unserer Skype Runde ein wenig herum mit “Dann spiel doch Neverwinter.” und nach meinem anfänglichen “Hmm nähhh, ich finde MMOs doof” installierte es bereits.

Ihr bekommt den Gameinstaller über die Neverwinterseite. Dieser muss dann 4GB Spieldaten herunterladen. Das kann etwas dauern. 

Vorab wird man als “Anfänger” ziemlich ins kalte Wasser geworfen. Ich hatte bei der Erstellung meines Charakters keine Ahnung was ich wählen sollte also klickte ich mich wild durch die Einstellungen und suchte irgendwas aus. Irritiert zeigte ich mich dann, als ich sah, dass die Charakteranpassung sogar Schieberegler für Nasenlochgröße bietet. Does anyone care about Nasenlochgröße? Die meisten Sachen ließ ich auf Default, verpasste mir einen schnittigen Namen aus dem Random Namensgenerator und Violá – Fertig ist mein erster Charakter in Neverwinter.

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Als erstes sieht man in diesem Game einen Trailer und der ist… unglaublich gut. Geniale Grafik, gut umgesetzt. Man kann schon bei Trailern so viel vermasseln, aber das hat das Entwicklerteam um Neverwinter nicht.

Nach dem Trailer spielt man eine Art Einleitungsequenz. Man ist gestrandet und soll sich mit Treibgut ausrüsten um dann zum Lager zu kommen. Dort könne man sich an einem Feuerchen wärmen und zu Kräften kommen. Klingt super.

Ca. 30-45 Minuten, je nach Kenntnissen, dauert diese Einleitung und danach beginnt die MMO Party. Quest sammeln, looten, Quests abgeben, leveln. Manchmal allein oder mit Gruppen, manchmal mit vielen Spielern zusammen.

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Ab Level 10 werden die Gegner deutlich knackiger. Während man vorher reinrennen konnte und die Gegner quasi nur angestupst werden mussten, sind die Orks zumindest für mich als Schurkin schon heftig.

Leveln und Character Building

Das Levelsystem basiert auf mehreren Dingen, die sich steigern lassen. Das Wichtigste sind vor allem eure Kräfte. Es gibt eine Primärkraft, die sehr stark ist und euch Vorteile im Kampf geben kann. Bei mir ist es “Blutbad” Ich greife für einige Sekunden so schnell große Gegnergruppen an, dass ich ihnen viel Schaden zufüge, sie aber mich nicht treffen. Mittig befindet sich im Menü unten eine Art Kristall. Dieser füllt sich je nach Klasse mit verschiedenen Handlungen. Ich muss Gegnern Schaden zufügen, damit ich genug Power für “Blutbad” bekomme.

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Eine weitere Fähigkeit, die mir im Kampf seit Level 10 nützlich geworden ist, ist Unsichtbarkeit. Diese Fähigkeit verwirrt Gegner und hilft wenn man mit niedriger Gesundheit eingekesselt wird. So lassen sich übrigens auch schwere Gegnergruppen umgehen.

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Eine weitere Möglichkeit bestimmt den Spielstil des Charakters. Man kann zwischen drei verschiedenen Wegen auswählen, die man gehen möchte und bekommt so neue Fähigkeiten. Der Trickserschurke kann zwischen diesen Optionen wählen: Saboteur, Halunke, Henker. Ich werde mich auf den Henker-Baum beschränken, denn die Idee viel Schaden bei gezielten Angriffen zu machen entspricht meinter bevorzugten Spielweise.

Free to Play oder Pay to Win

Bei einem Spiel, das nicht nur grafisch ansprechend sondern von Spielprinzip recht komplex ist, fragt man sich “Wie verdienen die ihr Geld?” und diese Frage ist berechtigt. Mit in Game-Items finanzieren die Entwickler den Aufwand rund um Neverwinter. Es gibt kein Pay to Win Modell. Die Extras sind größtenteils rein optischer Natur oder erleichtern dem Spieler nicht Spiel relevante Dinge. Reittiere lassen sich kaufen und lassen den Spieler schneller unterwegs sein. Auf Farben kann man kaufen und mit diesen die eigene Rüstung einfärben.

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Gegen diese Art der Finanzierung spricht meiner Meinung nach nichts, denn das Spielerlebnis der “Nichtzahler” wird nicht geschmälert. Die Zen-Dollars haben aber auch ihren Preis. Um ein Reittier kaufen zu können, muss man umgerechnet 30€ hinblättern, Pets sind ebenfalls ziemlich teuer.

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Behandelt man Neverwinter wie einen Vollpreistitel, kann man sicher in ein Pet oder Reittier investieren und die Entwickler und Entwicklung unterstützen. Ich persönlich finde die Preisschwelle zu hoch, um einmal darüber “nachzudenken, ob man sich Ingame-Währung holt”.

Vorläufiges Fazit:

Neverwinter macht in jedem Fall Spaß. Sieht man von ein paar Beta-Bugs einmal ab, sind die Quests gelungen, die Wege nicht so weit, als das man keine Lust mehr hätte weiterzuspielen. Bald soll ein DLC folgen. Im Sommer erwartet uns Fury of the Feywild

The WarZ Zombiespiel

The WarZ – Preismodelle, Beta-Zugänge und neue Fotos

Wir befinden uns in einer Nachkriegszeit. Vor fünf Jahren begann die große Epidemie und die meisten Menschen sind ihr zum Opfer gefallen. Wer überlebte, war nicht mehr so wie vorher. Er war entweder ein Zombie oder war verbittert und hatte jeglichen Funken Menschlichkeit verloren. Wer in so einer Welt überleben möchte, darf keine Freunde kennen. Er darf nicht versuchen Allianzen zu schließen, denn er weiß  nie wie hoch der Preis ist, für den man eine Kugel in den Kopf bekommen könnte.

The WarZ ist die postapokalyptische Zombie-Survival-Simulation als MMO mit einer sehr starken Anlehnung an DayZ. Wie man nun an die Spiele kommt, wurde vor kurzem auf der Webseite von The WarZ veröffentlicht. Entgegen früherer Gerüchte, dass WarZ zu einem FreeToPlay-Game werden soll, sieht das derzeitige Preismodell etwas anderes vor und zeigt ziemlich happige Preise.

Derzeit bekommt man jegliche Zugänge zu den Spielen vergünstigt und hat damit die Möglichkeit in den Alphas und Betas des Spiels mitzuspielen. Ab dem 20. Oktober muss man dann richtig viel Geld hinlegen, um mitspielen zu können.

Das kleinste Paket kostet derzeit 19,49$ und danach 29,99$. Mit ihm darf man ab dem 31. Oktober bei der BETA-Phase des Games mitmachen.  Als Extra bekommt man zu seinem Kauf noch ein Foren-Badge in Messerform dazu.

Das mittlere Paket bekommt man für derzeit 29,99$. Nach dem 20. Oktober wird es dann 49,99$ kosten. Mit ihm darf man bereits zwei Wochen eher WarZ spielen und zwar ab dem 15. Oktober. Gleichzeitig bekommt man noch InGame-Währung für 15 Dollar Wert und einen Monat Map Server Hosting für umsonst. Oben drauf gibts drei Guest Keys für Freunde, die damit auch an der Beta teilnehmen dürfen.

Das große Paket kostet derzeit 49,99$ und wird nach dem 20. mit satten 69,99 zu Buche schlagen. Man kommt ebenfalls bereits am dem 15. Oktober auf die Server und kann 6 Monate Map Hosting einstecken. Drei Beta-Keys für Kumpel gibts auch dazu und einen Forenbadge, der den Gamer als Rich-Kid auszeichnet. Mit der InGame-Währung für 30 Dollar lassen sich bestimmt einige lustige, bunte Hüte kaufen.

Dazu gibt es seit dem letzten Mal noch einige neue Fotos zu The WarZ. Diese sind nicht weniger bedrückend als die damaligen, zeigen aber natürlich noch ein bisschen mehr vom Gameplay und der Story hinter dem Zombie-Spiel.

Ihr bekommt das Spiel direkt über die Webseite von The WarZ. Lasst euch nicht von den Zombies beissen. Das könnte böse enden!

Warz

War Z, der Standalone-DayZ Klon! Einblicke, Beta-Zugänge, Infos

Wie Henrik in seinem Artikel “Was wird aus DayZ” bereits schrieb, ist es eine logische Entwicklung, dass erfolgreiche Spielekonzepte adaptiert werden. Das ist an sich nicht problematisch und zeigt nur, dass das Konzept an sich erfolgreich ist. Schwierig wird es aber dann, wenn ein Konkurrent ein Spiel entwickelt, das gleich, aber besser aussieht. Willkommen bei War Z – dem einem nicht verkennbaren DayZ-Klon.

Simon gab uns damals den Tipp zu diesem Spiel und mittlerweile haben auch viele andere Seiten dieses Spiel bereits aufgegriffen. Hierbei handelt es sich genau wie bei DayZ um ein Survival-Game in einer postapokalyptischen Welt, in der die meisten Menschen der Zombieapokalypse zum Opfer gefallen sind und als lebende Leichen auf der Erde wandeln. Genauer gesagt spielt es 5 Jahre nachdem die Apokalypse startete.

Die Ähnlichkeit zu DayZ und World War Z

Die Ähnlichkeiten zu DayZ und der Story World War Z ist durchaus beabsichtigt. Viele im Entwicklerteam sind sehr große DayZ-Fans und haben bei der Entwicklung ihre Eindrücke einfließen lassen. Das Zombie-Thema ist derzeit sehr beliebt und wird in Filmen, Serien und vor allem Spielen gerne aufgegriffen. War Z orientiert sich allerdings schon SEHR nah an DayZ, wenn man sich die Screenshots aus dem Spiel einmal anschaut.

Bilder aus dem Game

Also wenn das tatsächliche Ingame-Bilder sind, dann muss ich sagen, bei der Grafik ziehts einem wirklich die Hose aus. Mir gefällt sie wirklich sehr viel besser als die Grafik von DayZ.Das ist vermutlich Geschmackssache, aber alles wirkt sehr viel plastischer und durch die Lichteffekte realistischer. DayZ hat hier das Vorbild geliefert und läuft nun in Gefahr vom Zwilling ausgestochen zu werden.

Infos, Beta-Zugänge

Das Spiel soll im Herbst erscheinen und dann Free to Play sein, also kostenlos. Vermutlich wird es aber In-Game Verkäufe geben. Hier bleibt zu hoffen, dass diese Verkäufe nicht das Spielprinzip zerstören und man sich so gute Items einfach erkaufen kann, ohne sich den Gefahren aussetzen zu müssen. Anders als bei DayZ wird es gesicherte Handelsposten geben, in denen man mit anderen Spielern (wer hätte es gedacht) handeln und tauschen kann und vor Zombies geschützt ist.

Wie kommt man nun aber an eine Beta? Es wird eine geschlossene Beta-Phase geben. Zu dieser muss man sich mit seiner Email-Adresse bewerben. Dazu geht man auf die War Z Webseite und trägt seine Email-Adresse in das Formular ein: TheWarZ.

Wie seht ihr das? Wird War Z den DayZ-Leuten Probleme machen können oder meint ihr, dass es sich hierbei um eine Eintagsfliege handelt, die auf den Zug aufgesprungen ist, aber nicht erfolgreich sein wird? Ich habe mich auf jeden Fall zu der Beta angemeldet und hoffe, dass ich euch aus der Beta heraus berichten kann, wie es mir gefällt. 

Guild Wars 2 - Löwenstein

Guild Wars 2 [PC] – Release Termin bekannt!

Lange wurde über Release Termine spekuliert, doch immer wieder wurden sie von ArenaNet dementiert. Nun wurde offiziell ein Datum bekanntgegeben, Guild Wars 2 soll am Dienstag, den 28. August 2012 veröffentlicht werden! Nebenbei wurde auch gleich noch der Termin vom finalen Beta-Wochenende bekanntgegeben, es findet am 20.-22. Juli statt.

Trailer zum Guild Wars 2 Release:

Mich hat der doch so frühe Termin überrascht. Ich hoffe die Entwickler geraten nicht in Zeitnot und schaffen noch alles rechtzeitig einzubauen.

Alle Vorbesteller können natürlich schon 3 Tage vor Release losspielen.

Vielleicht sehen wir uns Ingame? Ich freue mich drauf!

Guild Wars 2 - Brücke

Guild Wars 2 – Deutsche und Französische Wiki veröffentlicht [PC]

Schon lange gibt es eine Englische Wiki, doch heute wurde eine Deutsche und eine Französische Wiki veröffentlicht. Nebenbei ist sogar noch eine Spanische Wiki in arbeit!

Schon für Guild Wars gab es eine Wiki, die aktuell über 20.000 Artikel umfasst. Die Englische Guild Wars 2 umfasst schon über 4.800 Artikel und existiert seit 2007. Die Deutsche Wiki hat aktuell nur (allesamt lesenswerte) 572 Artikel, doch es werden mit den kommenden Beta-Events immer mehr.

Damit die Artikelzahl noch schneller wächst, gibt es in der Wiki auch einen  Leitfaden für alle die neu sind, und mitschreiben wollen.

Guild Wars 2 - Götterfels

Guild Wars 2 – 2. Beta-Wochenende angekündigt! [PC]

Etwas verzögert vom letzten Beta-Event wurde nun das Datum vom 2. Beta-Wochenende veröffentlicht. Sie wird vom Freitag, 8. Juni, 22:00 bis zum Montag, 10. Juni, 8:59 gehen. Die Charaktere von vorherigen Events wurde nicht gelöscht, somit ist auch das erste Dungeon “Ascalonian Catacombs” gut erreichbar. Die bisher noch nicht freigegeben Völker werden wohl auch weiterhin unspielbar bleiben.

Garantiert teilnehmen am Event könnt ihr durch den Erwerb einer Guild Wars 2 Vorverkaufsversion.

Guild Wars 2 - Löwenstein

Guild Wars 2 [PC] Beta Bericht

“Ich bin Norn, geboren in den wilden, freien Zittergipfeln, mein Leben ist die Jagd.” – so beginnt das Intro der Norn in Guild Wars 2. Wie man gleich merkt habe ich einen Norn Ingenieur gespielt. Kurz nach der ersten Einführung geht es auch sofort los, ein Bosskampf! Wenn der erstmal geschafft ist, geht es erstmal etwas ruhiger weiter. Im Grunde gibt es nur eine Quest, der Rest wird durch Events geregelt.

   

Diese Events sind Gruppenaktivitäten, in denen man allerhand machen muss: Metlieferungen bewachen, Monsterwellen bekämpfen, Rätsel lösen, Gegenstände einsammeln uvm. Wenn das Event abgeschlossen ist, gibt es Erfahrungspunkte, Karma und Gold. Die Beeinflussung der Welt in den Events hielt sich bisher in Grenzen, ich konnte allerdings gerade mal bis Level 11 spielen, und habe daher nur die Events im Low Level Gebiet machen können.

  

Das Kampfsystem ist ziemlich Action lastig, während des Kampfes ist in Bewegung bleiben Pflicht! Bei großen Kämpfen kann man dank der vielen Effekte kaum den Überblick behalten. Als Fernkämpfer kommt man dank durchtabben allerdings immer noch gut zurecht, für Nahkämpfer ist es ein echtes Problem. Selbst Unterwasserkämpfe mit einer Harpune oder Ähnlichem sind möglich. Diese machen viel Spaß, sind allerdings nicht gerade einfach! In Kämpfen an Land findet man auch immer wieder Umgebungsobjekte, die man als Waffe nutzen kann. Zum Beispiel Steine/Fässer, die den Gegner umwerfen, oder diverse Gartenwerkzeuge… allesamt machen sie recht viel Schaden, es ist daher empfehlenswert sie möglichst zu nutzen.

  

Was ich an Guild Wars 2 allerdings am meisten liebe ist die detailreiche Umgebung. Ganz besonders in Städten gibt es unendlich viel zu entdecken. In der Kanalisation von Löwenstein, einer Piratenstadt, habe ich zum Beispiel den netten Hauptmann Schmetter getroffen!

   

 

Guild Wars 2 - Klone!

Guild Wars 2 – Beta Wochenende startet heute! [PC]


Nun ist es endlich so weit, das Beta Wochenende startet. Dieses Wochenende geht vom 27.04.2012 21 Uhr bis zum 29.04.2012 9 Uhr! Ihr wählt beim Start euren Heimatserver aus, hier ist es egal ob es ein EU-Server ist oder nicht. Hier befinden sich dann alle eure Charaktere und auch beim World-vs.-World PvP Spiel spielt ihr für diesen Server. Es ist auch möglich auf einen anderen Server umzuziehen, dies kostet allerdings 1800 Gems. Diese könnt ihr euch gegen echtes Geld erkaufen, oder ingame erspielen. In der Beta stehen jedem allerdings 2000 Gems zur Verfügung, damit ihr  kostenfrei einen Serverumzug machen könnt. Falls ihr auch einfach so mal auf anderen Servern spielen wollt, könnt ihr auch als Gast auf diesen Servern spielen.

Folgende EU-Server stehen zur Verfügung:

  • Kodonur
  • Gandara
  • Kodash
  • Schwarzwasserloch
  • Istan
  • Vaabi
  • Kourna
  • Riss des Kummers
  • Unterwelt
  • Feuerring
  • Ferne Zittergipfel
  • Versteinerter Wald
  • Jademeer
  • Das Ödland
  • Magusfälle
  • Whiteside Ridge
  • Fort Ranik
  • Ruinen von Surmia
  • Sharps Ecke
  • Auroralichtung
  • Flussuferprovinz
  • Elonaspitze
  • Fels der Weissagung
  • Abaddons Maul

Ich wünsche euch, falls ihr teilnehmt, viel Spaß in der Beta. Wir werden jedenfalls ausführlich darüber berichten!

Update:
Wichtig: Die 2000 Gems gibt es nur nach Aktivierung mit einem gültigen Bankkonto!

Guild Wars 2 - Kämpfer

Guild Wars 2 – das dynamische Kampfsystem [PC]

Eine grundlegende Eigenschaft von Guild Wars 2, dass man sich aktiv im Kampf bewegen muss, und nicht stur auf einer Stelle stehen kann. Feinde können sogar in die Luft geschleudert werden, man sollte die Umgebung und die aktuelle Kampflage möglichst effektiv ausnutzen, um den meisten Schaden zu erreichen.

Fertigkeitenssystem:

Es soll sehr viele Fertigkeiten geben, aus denen man sich die Angriffe aussucht, die am besten zum Charakter passen und seinen eigenen “Build” zusammenstellt. Gleichzeitig wird darauf Wert gelegt, das man trotz der vielen Fertigkeiten den Überblick behält.

Der Fertigkeitenbalken hat 10 Plätze:

Die ersten fünf Fertigkeiten werden von der Waffe und der Klasse beeinflusst. Somit hat ein Krieger mit einem Streitkolben eine andere Auswahl als ein Krieger mit einem Zweihänder. Dazu haben die meisten Klassen die Möglichkeit schnell zwischen zwei Waffensets zu wechseln: ein Krieger kann so ein Gewehr im ersten Set haben, um den Gegner zu pullen und ein zweites Set mit einem Hammer für den Nahkampf.

Die letzten fünf Fertigkeiten werden von dem Spieler selbst aus einem pool gewählt, der von Klasse und Volk bestimmt wird. Zwei von diesen fünf Slots sind allerdings für eine bestimmte Aufgabe vorgesehen: der Erste für eine Heilungsfertigkeit, und der zweite für eine Elite-Fertigkeit. Doch was ist eine Elite-Fertigkeit? Dies ist eine Fertigkeit mit besonderes spektakuläreren Effekten, sie sind natürlich so gestaltet, das sie nur selten eingesetzt werden können.

Waffen:

Es stehen dem Spieler in Guild Wars 2 eine umfangreiche Waffenauswahl zur Verfügung:

  • Einhändig
  • Axt, Dolch, Streitkolben, Pistole, Zepter, Schwert
  • Zweihändig
  • Zweihänder, Hammer, Langbogen, Gewehr, Kurzbogen, Stab
  • Begleithand
  • Fokus, Schild, Fackel, Kriegshorn

Es gibt viele Umgebungswaffen, unter anderem Belagerungswaffen, Eier, Steine, Holzplanken,Einfach alles Mögliche! Diese Umgebungswaffen können nicht nur gefunden werden, sondern auch selbst erschaffen werden. Indem ihr zum Beispiel einen Barhocker auf einem unhöflichen Gast zertrümmert,  könnt ihr ein Stuhlbein bekommen, mit dem ihr andere Gegner verdrescht.

Ein anderes cooles Feature sind klassenübergreifende Kombos. So könnt ihr starke Angriffe durch Teamwork erreichen. Stellt euch vor ein Elementmagier erzeugt ein elektrostatisches Feld. Schießt nun ein Krieger eine Gewehrkugel durch das Feld, wird seine Kugel elektrostatisch aufgeladen und verursacht mehr Schaden. Solche Dinge gibt es hundertfach in Guild Wars 2 und regen zum Ausprobieren an.

Heilung und Tod:

In Guild Wars 2 wird versucht, das Sterben eines Spielers angenehmer als in anderen Spielen zu gestalten. Wer alle Lebenspunkte verloren hat, gilt als angeschlagen. Er hat dann spezielle Fertigkeiten zur Verfügung, mit denen er den Kampf in letzter Sekunde für sich entscheiden kann. Er kann aber weiterhin angegriffen werden, und wenn er vollständig besiegt ist, muss er von einem Mitspieler wiederbelebt werden oder er rewpawnt an einem Wegpunkt. Eine schöne Funktion ist hier, dass sich eine Karte öffnet, in der er einen von allen bisher entdeckten Wegpunkten zum respawnen wählen kann.

Wichtig: Guild Wars 2 hat keine spezielle Heilerklasse! Jede Klasse kann jeden Mitspieler im Kampf wiederbeleben. Es wird versucht mehr Möglichkeiten zu geben, einen Schaden komplett zu unterbinden, als nachträglich zu Heilen. Natürlich gibt es auch ein paar Heilzauber, doch die stehen allen Klassen zur Verfügung. Jeder hilft jedem sozusagen. Ehrlich gesagt stehe ich diesem Punkt sehr skeptisch gegenüber, bin aber gespannt wie es umgesetzt wird. Was meint ihr dazu? Schreibt es in die Kommentare!

PvP:

Im PvP spielen alle Spieler auf höchstem Level und gleicher Ausrüstung, so zählen also wirklich skills.
Mehr über PvP in Guild Wars 2 erfahrt ihr in einem späteren Artikel.

Guild Wars 2 - Brennendes Haus

Guild Wars 2 – Das dynamische Eventsystem [PC]

Womit immer wieder für Guild Wars 2 geworben wird, ist unbestreitbar das Dynamische Event- und Questsystem. Doch was versteht man darunter genau? Wie wird es umgesetzt? Das alles erfahrt ihr in diesem Artikel!

Das übliche Questsystem:

Jeder, der schon einmal ein MMO gespielt hat, kennt das: Zu einem NPC gehen, die Quest nach kurzem Überfliegen annehmen (er erzählt irgendwie das er angegriffen wird, sehen tu ich davon nichts…), zum entsprechenden Ort gehen, 10 <Beliebiges Monster einsetzen> töten, zurückgehen, abgeben, nächste Quest annehmen… Und so geht es immer weiter. Spannend ist das nicht, aber nun mal normal, irgendwann kann man dann endlich zur Abwechslung Dungeons besuchen, doch das dauert.

Guild Wars 2:

Hier wird versucht das komplette Questssystem zu überarbeiten und spannender zu Gestalten. Da ihr selbst seht was passiert, müsst ihr nicht lange Questtexte lesen, beeilt euch lieber, bevor das Dorf von Orks eingenommen wurde! Häuser Brennen ab, Menschen flüchten schreiend, Wachen rekrutieren Spieler, ihr erlebt die Quest.

Die Welt:

Das, was ich an Minecraft liebe, ist dass man das Spiel wirklich verändern kann. Dass man bei Guild Wars 2 natürlich kein Haus bauen kann usw. ist klar, aber man kann die Welt zu einem kleinen Teil beeinflussen! Sie sieht die Taten der Spieler, und reagiert dementsprechend. In traditionellen MMOs ist man einer von vielen, man spielt, und spielt, und spielt. Monster respawnen alle 5 Minuten, Dungeons existieren hundertfach instanziert… Und wenn man irgendwann mal aufhört, merkt das auch keiner. Man hat nichts an der Welt verändert. Genau das will Guild Wars 2 ändern, das könnte den Langzeitspaß noch weiter erhöhen. Dadurch, dass sich die Welt dauerhaft verändert, macht auch das Spielen von Twinks viel mehr Spaß!

Interaktion zwischen den Spielern:

Auch wieder ein typischer Aspekt von MMOs, eben die vielen Mitspieler zu integrieren. Ohne eine Gruppe kann man in üblichen MMOs kaum interagieren. Na gut, es kommt oft zu negativen Begegnungen zwischen den Spielern. Stehlen von Kills oder Loot, Quest-Camping, und vieles mehr. Apropos Quest-Camping, da erinnere ich mich an einen besonders doofen Fall in Runes of Magic: Es gab eine beliebte Tagesquest, die viele Erfahrungspunkte brachte. Man sollte Holz einsammeln (wie viel genau weiß ich nicht mehr, 10?). Es war zu beliebt, zu viele Spieler, zu wenig Holz. Man hat sich das Holz tatsächlich vor der Nase weggeschnappt. Das war nervig!

In Guild Wars 2 sollen alle Spieler füreinander statt gegeneinander Spielen. Belohnungen gibt es für alle, die geholfen haben. Die Events skalieren automatisch, je nach Spieleranzahl. Eine Gemeinschaft beim Spielen, ohne zwangsläufig in Gruppen zu spielen.