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Fast nackte Frauen auf Messen – Booth Babes verbieten!

Was ist ein Booth Babe?

Ein Booth Babe kann mehrere Aufgaben haben. Zum einen kann es das Produkt präsentieren, dann auch erklären oder es ist lediglich als “Dekoration” am Messestand um die Besucher mit einem Lächeln zu begrüßen.

Booth Babes sind nach jeder Messe im Zentrum der Diskussionen rund um die Männerdomäne Technik. Sie stehen an den Messeständen und tragen wenig bis sehr wenig, haben eine gute Figur, sind sportlich und hübsch. Sollten Frauen als Booth Babe arbeiten? Ist diese Arbeit erniedrigend? Welche Qualifikationen muss so ein Booth Babe denn haben?

Booth Babes sind hübsch, aber dumm

Ich stolperte eben über den Bericht des Techblogs ChipChick mit der provokativen Überschrift “CES Booth Babes Return for 2014 With More Clothes and Less Brains”.

Zur Vorgeschichte: 2013 gab es einen Eklat, weil auf der CES Frauen fast nackt an einem Messestand auftraten. Mimik-los, ausdruckslos wie lebende Statuen ließen sie sich fotografieren und von Besuchern anstarren. Es gab viele negative Reaktionen und sogar Petitionen für den Verbot von Booth Babes auf Messen.

2014 schickten sie also eine Reporterin los, den Frauen mal auf den Zahn zu fühlen, um zu sehen wie viel Ahnung sie denn zu den Produkten und zum Thema Technik haben. Das Ergebnis – nur wenige waren wirklich tief im Thema, das meiste wirkte auswendig gelernt. Die Reporterinnen freuten sich. Man konnte die “dummen” Booth Babes entlarven. Am Ende pochte auf meiner Stirn allerdings eine Wutader.

So viele Vorurteile, Bevormundungen und unterschwelliger Sexismus von Frauen aus der Techszene habe ich noch nie erlebt und ich schäme mich geradezu mit diesen Frauen im gleichen Berufszweig zu arbeiten.

Wieso das so ist, versuche ich jetzt einmal etwas konzentrierter zusammenzufassen. Wenn es etwas chaotisch wirkt, dann bitte ich dies zu entschuldigen.

Das Märchen, dass Frauen nur einer gesellschaftlich akzeptierten Arbeit nachgehen dürften

Frauen haben das Recht, selbst entscheiden zu können wo sie arbeiten und unter welchen Bedingungen sie es tun. Dazu gehört nicht nur die Wahl Studienrätin zu werden, sondern auch die Wahl, das Studium mit einem Einsatz als Booth Babe zu finanzieren. Dazu gehört auch die Wahl – so weh es Moralpredigern tut – seinen Lebensunterhalt beispielsweise als Prostituierte zu verdienen. Ich stelle Booth Babes hier ganz klar nicht mit Prostitution auf eine Stufe, weil beides noch einmal ein großer Unterschied ist, aber Booth Babes werden – vor allem von Frauen – oft als solche gesehen und so behandelt. Sie verkaufen jedoch nicht ihren Körper für Sex, sondern ihre Erscheinung, ihr Auftreten und ihre Sympathie. Das, was jeder Angestellte mit Kundenkontakt auch macht.

Booth Babes werden zu der Arbeit, die sie machen, nicht gezwungen, sondern sie machen sie aus dem gleichen Grund, weswegen die meisten von uns arbeiten – weil es Geld gibt, und man sich mit Geld sein Leben finanzieren kann. Sie haben kein Problem damit ihren Körper zu zeigen, bewerben sich sogar auf diese Stellen hin.

Booth Babes sind Menschen – Echt jetzt!

Booth Babes sind Frauen, Booth Babes sind Menschen mit einer Geschichte, einem Leben. So sehr öffentlich angeprangert wird, dass Booth Babes von den Ausstellern als Objekte dargestellt werden, so abstoßend ist die Vorverurteilung, die sie aufgrund ihrer Jobwahl oder ihrer Arbeitskleidung oder ihres Aussehens erfahren.

Da sind hübsche, leicht bekleidete Mädchen auf einer Messe, die freiwillig so ihr Geld verdienen. Verbieten!! (Oder eben diskreditieren…)

In dem Video wurden die Mädchen dann ausgefragt, wie viel Ahnung sie denn von Technik hätten. Viele Mädchen bestanden den Test nicht, stammelten etwas herum oder gaben offen zu, dass sie in dem Thema nicht drinstecken oder dass sie nur als Model für den Stand gebucht wurden, um die Produkte zu präsentieren oder als Fotomodell herzuhalten. Viele von ihnen standen sicher schon viele Stunden auf der Messe und waren aufgeregt, als die Kamera auf sie zeigte. Und das war der Punkt an dem mir die Hutschnur endgültig platzte.

“Ich bin viel klügerer als du” – Mentalität stinkt

Keines dieser Mädchen wird ein technisches Studium in Angriff nehmen, um genug fachliche Qualifikationen als Booth Babe zu bekommen. Brauchen sie auch nicht. Sie werden angelernt, um Endverbrauchern, die meist noch weniger Ahnung haben, einfach zu vermitteln, worum es bei einem Gerät geht und was sie damit machen können. Dadurch dass sie selbst nicht extrem tief in dem Thema stecken, können sie ihr einfaches Wissen genauso einfach weitergeben. Dem Messebesucher reicht das. Der hochdatierten Technikbloggerin vielleicht nicht, aber vielleicht ist sie auch nicht die kaufkräftige Zielgruppe der Messe.

Wissenslücke bedeutet nicht, dass eine Person dumm ist – nur dass sie etwas noch nicht gelernt hat

Was aber klar gestellt werden muss: Man darf niemanden als “dumm” darstellen, nur weil er in einem Themenbereich weniger Kenntnisse hat, als andere oder als man selbst, denn mit dem Folgeschluss sind alle Menschen dumm und man könnte jeden auflaufen lassen, wenn man nur die passenden Themen findet.

Einige Techbloggerinnen fühlen sich also angegriffen, wenn Frauen, die gut aussehen Geld damit verdienen, dass sie gut aussehen. Und deswegen machen sie ein Video, in dem sie diese Frauen interviewen und bewusst bloßstellen, obwohl die vielleicht einmal im Jahr mit dem Thema Technik zu tun haben, wenn sie auf einer Messe arbeiten. Und wieso? Um die Vorurteile zu bestärkten, dass Frauen, die gut aussehen, offensichtlich nichts im Kopf haben können – vor allem dann, wenn sie bei ihrer Arbeit sexy Kleidung tragen. Dieser Plan hätte statt von überengagierten Techbloggerinnen auch von einem extremen Macho kommen können. Statt sich aber angegriffen zu fühlen, hätte er vielleicht ein bisschen geifernd gesabbert. Der Rest der Story bliebe aber der Gleiche. Das ist in meinen Augen schon ein starkes Stück.

Wieso fühlt man sich durch Booth Babes angegriffen?

Ich frage mich, wie man programmiert sein muss, um sich von der Anwesenheit von leichtbekleideten Frauen angegriffen zu fühlen. Vor allem wieso macht man diese Frauen für die Wahrnehmung der eigenen Person verantwortlich? Wieso fühlt man sich herabgesetzt, weil eine leichtbekleidete junge Frau im gleichen Raum ist? Das kann doch nur bedeuten, dass man Booth Babes bereits selbst herabsetzt und sich dann mit ihnen vergleicht. Das wäre aber ein höchstpersönliches Problem und weder das Problem der Booth Babes, noch der Aussteller.

Man bezeichnete Messen als frauenfeindliche Umgebung, weil Booth Babes anwesend wären. Als würden sie die Ehre der Frau durch das Zeigen ihres Körpers herabsetzen. Als wäre die Ehre einer Frau von ihrem Körper oder ihrer Kleidung abhängig. Ich stelle mal eine steile These auf. Auf Technikmessen sind so wenig Frauen vertreten, weil sie sich für den Kram da nicht interessieren. Denen sind Booth Babes völlig schnuppe. Fragt doch mal Freundinnen, die nicht im Techthema sind, wieso sie sich nicht schon auf die CES freuen. Die werden nicht sagen: “Weil wegen Booth Babes und bla.” sondern “Was soll ich da? Interessiert mich doch nicht.”

Eigentlich wollen wir nur mehr nackte Jungs

Das Ende des Videos ließ dann noch einmal durchblicken worum es wirklich geht. Es sollten mehr Booth Boys gezeigt werden, dann wären Messen auch für Frauen interessant. Da haben wir also wieder die Doppelmoral, dass wenn Frauen etwas machen, es diskriminierend ist. Wenn Männer etwas machen, dann ist es nur fair. Ist das wirklich das Niveau auf dem wir dieses Thema diskutieren sollten?

Es gibt Frauen auf Messen, die hübsch aussehen und damit ihr Geld verdienen. Das macht sie nicht zu schlechten Menschen. Liebe empörte Techbloggerinnen, macht das wozu ihr auf der Messe seid. Berichtet über die Produkte und vergleicht euch nicht mit den Models, die diese präsentieren. Unterstellt ihnen nicht, sie würden die Wahrnehmung eurer Person beschädigen. Das könnt ihr schon ganz allein. Versucht nicht den Klugscheißer-Wettbewerb zu gewinnen, nur weil ihr neben einer Person, die in eurem Fachgebiet keine Ahnung hat, besser ausseht. Das ist nämlich gar nicht schwer.

Startet den Klugscheißer-Wettbewerb nicht mit jemandem, von dem ihr sowieso wisst, dass er verliert

Ich gebe euch mal eine Aufgabe. Behandelt auf zukünftigen Messen die Booth Babes einfach mal menschlich. Immerhin stehen sie da den ganzen Tag, um euch die Geräte zu präsentieren, über die ihr schreiben wollt und für eure Blogfotos hübsch auszusehen . Booth Babes sind Menschen, mit denen man normal reden kann und das solltet ihr auch. Selbst wenn es euch schwer fallen mag. Seid mal nett.

Seid einfach mal nett

Und solltet ihr euch irgendwie dagegen entscheiden nett zu sein und in Booth Babes Menschen zu sehen, die einfach ihren Job machen, möchte ich euch gerne in Zukunft auch für die Rechte von Booth Boys einstehen sehen. Ich will euch argumentieren sehen, dass Booth Boys ein männerfeindliches Klima schaffen, bei dem die Ehre des Mannes herabgesetzt werde, weil die Booth Boys zeigen, dass Männer doch eigentlich nur Objekte sind. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Think about it.

(PS. Danke Nicole Scott für ihre wunderbar unaufgeregte Art, mit der sie zeige, dass man das Thema auf absolut entspannt sehen kann.)

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Gamescom 2013 – Wir lieben Indie-Games! – Die Indie Arena im Überblick

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Wenn man als Gaming-Blogger über die Gamescom berichten möchte, dann werden einem ganz schön viele Steine in den Weg gelegt. Vorab – Elvun kam nicht als Presse aufs Messegelände und bekam von den Veranstaltern dazu vermutlich die unverschämteste Absage, die mir in meiner Zeit beim Bloggen und der Berichterstattung über den Weg gelaufen ist. Man wolle mich zwar nicht als Presse reinlassen, weil ich ja nur Bloggerin sei, aber man erwarte (!) von mir, dass ich auch über die Messe berichte, wenn ich auf eigene Kosten herkomme. So macht man sich Freunde. Nicht. Ich werde jetzt über die Gamescom berichten, soviel ist klar, aber ich werde nicht über “die Großen” schreiben. Zum einen hat das die bezahlte Presse schon mehr als genug getan und zum anderen schlägt unser Herz für etwas ganz anderes – Indiegames. Auf der Gamescom haben wir uns mit den Entwicklern der Indie Arena getroffen. Ein kleiner, selbstgezimmerter Stand, auf dem Besucher Indiegames antesten konnten, und gleichzeitig mit den Entwicklern ins Gespräch kamen.

Ein kleiner Rundgang um die Indie Arena in 3D

Bekannte und unbekannte Titel

Wer sich ein wenig mit Indie-Games beschäftigt, wird auf der Gamescom bekannte und unbekannte Titel gefunden haben. Untenstehend werde ich ein bisschen was über die Titel schreiben, wo und wie ihr sie bekommt und was euch erwartet.

GhostControl Inc.

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Wer Elvun etwas aufmerksamer verfolgt, dem wird GhostControl Inc. bereits etwas sagen. Es handelt sich dabei um den neuen Titel von Bumblebee Games. Das Projekt wurde über Kickstarter finanziert und befindet sich kurz vor der Fertigstellung. Als Spieler ist man ein Geisterjäger und startet mit kleiner Ausrüstung seine Einsätze. Je mehr Einsätze man unternommen hat, desto mehr Geld bekommt man und kann daraufhin besseres Equipment kaufen, ein besseres Team zusammenstellen und seine eigene Basis ausbauen. Das Spiel kommt im liebevollen Retro-Pixelstil daher. Tassilo Rau hat auch zahlreiche Unterstützer in das Game eingefügt. Diese sind als spielbare Geisterjäger verfügbar.
Link zu GhostControl Inc. inklusive Vorbestellermöglichkeit

Beatbuddy – Tale Of The Guardians

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Beatbuddy ist ein Spiel für Musikliebhaber und Plattformerjunkies. Mit Musik, die eigens für das Spiel komponiert wurde, gestaltet man seinen eigenen Soundtrack während man sich durch die Level arbeitet. Dabei ist Beatbuddy phantasievoll, bunt und ein Ohrenurlaub. Das Entwicklerstudio kommt aus Hamburg und hat Beatbuddy auch bereits schon auf Steam veröffentlichen können. Dort gibt es derzeit übrigens 10% Rabatt auf das Spiel. Wer es erst einmal antesten möchte, bekommt eine kostenlose Demo. Beatbuddy gibt es für Windows, Mac und Linux.

Beatbuddy Webseite | Beatbuddy auf Steam | Entwicklerseite

Splatter

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Shooter kennen wir, Splatter ist auch ein Shooter, jedoch aus der Vogelperspektive. Im Spiel schlüpft man in die Rolle von Max, einem Großstadtbewohner, der sich eines Tages in einer Apokalypse wiederfindet. Im Verlauf der Story muss Max Missionen erledigen, andere Überlebende suchen und – wie der Name es bereits vermuten lässt – Monsterhorden metzeln. Neben dem Storymodus gibt es auch noch einige Modi für Mehrspieler-Runden. Splatter ist FSK 16 und lässt sich über die Webseite der Entwickler aus Dresden vorbestellen. Wer mag, kann für das Spiel ebenfalls bei Steam Greenlight abstimmen und dafür sorgen, dass es auf auf Steam erhältlich ist.

Offizielle Webseite | Webseite der Entwickler | Splatter bei Steam Greenlight | Splatter bei Desura | Splatter im Bundle

The Inner World

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The Inner World gehört zu den bekannteren Vertretern des Indie-Spektrums. Das liebevoll gestaltete 2D-Point & Click Adventure schafft es, den Spieler direkt in seinen Bann zu ziehen. In “The Inner World” geht es um eine sterbende Welt, die man retten muss. Asposien liegt in einem riesigen Hohlraum, der durch Windbrunnen belebt wird. Als die Windbrunnen aber ausfallen, macht sich Hauptfigur Robert auf die Suche nach dem Geheimnis von Asposien. The Inner World ist ein deutsches Spiel und wurde 2012 für den Computerspielpreis nominiert.

The Inner World Webseite | The Inner World kaufen

The Last Tinker

Rette die Welt vor der Farblosigkeit! Bei The Last Tinker ist genau das die Aufgabe. Das 3D-Actiongame führt euch in eine Welt, die von der Farblosigkeit überrannt wird. Ihr müsst mit Farben eure Feinde schwächen und besiegen, Rätsel lösen und die Welt entdecken. The Last Tinker stammt aus der Münchner Schmiede “Mimimi Productions”. Dort hat man bereits einigen Spielen den Weg in die Freiheit ermöglicht. The Last Tinker befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Auf der Gamescom konnte man allerdings bereits eine frühe Version des Spiels antesten. Das Spiel soll Ende des Jahres erhältlich sein.

The Last Tinker Website | Mimimi Productions

Forced

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Du bist ein Gladiator. Als Gladiator musst du kämpfen, um deine Freiheit zurückzuerlangen. In Forced kämpft ihr mit bis zu vier Spielern in Arenen gegen Monster. Hier könnt ihr so taktisch vorgehen, dass ihr die Level schafft, ohne selbst Schaden zu nehmen. Eure Umgebung könnt ihr in euren Kampf mit einbeziehen. Taktik, Teamplay und Geschick bringen euch weiter. Kein Team zur Hand? Auch im Single-Player werdet ihr Spaß bei der Monsterkloppe haben. Forced stammt aus Dänemark und wurde über Kickstarter finanziert. Ende Oktober soll es für Mac, PC, Linux und auch die Wii-U erscheinen.

Forced Webseite | Trailer auf Youtube

Team Indie

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Team Indie ist ein weiterer Platformer. Er befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase und konnte auf der Gamescom erstmalig angespielt werden. Ziel des Spiels ist es, die Hauptfigur – die Katze – durch die Level zu begleiten. Dazu müssen andere Figuren ihr vorher den Weg ebnen. Wer diese Figuren sind, wird in den nächsten Wochen und Monate bekannt gegeben. Es handelt sich dabei allerdings um Figuren anderer Indie-Games. Team Indie ist also ein Crossover-Indie-Game MIT KÄTZCHEN!

Webseite Team Indie | Trailer

The Red Solstice

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“Multiplayer online Battle Arena” in Draufsicht. Damit beschreibt sich das Genre von The Red Solstice am Besten. Das Spiel ist nach dem Ende der Erde angesetzt. Eine letzte Mars-Kolonie hat den Kontakt zur Hauptbasis verloren und macht sich nun daran, herauszufinden, was passiert ist. Kampf gegen Monster inklusive. Das Entwickler-Team stammt aus Kroatien. Derzeit kann man eine Demo herunterladen und zocken und für das Spiel bei Steam Greenlight abstimmen. Auf der Webseite lässt sich auch die Alpha kaufen. Es gibt mehrere Pakete, mit denen man die Entwicklung finanzieren kann. Das günstigste gibt es für knapp 8 Dollar.

The Red Solstice Webseite | The Red Solstice kaufen | The Red Solstice auf Greenlight

Ethan Meteor Hunter

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Und noch ein Plattformer! Diesmal schlüpft ihr in die Rolle der Maus Ethan. Er wurde von einem Meteor getroffen und kann seit dem etwas ganz besonderes: Die Zeit anhalten. Das kann in manchen Leveln sehr hilfreich sein, denn so kann er Puzzleaufgaben lösen, indem er Objekte verschiebt  und dadurch Barrieren überwindet. Ethan Meteor Hunter stammt aus dem französischen Seaven Studios. Es gibt eine kostenlos anspielbare Alpha-Version und die Möglichkeit, auf Greenlight abzustimmen.

Ethan Website | Ethan Trailer | Ethan auf Greenlight

Sky Arena

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Nun zum letzten Game der Indie Arena auf der Gamescom 2013. Sky Arena ist ein Shooter. Ihr springt in euer Flugzeug und schießt Gegner ab. Der Retrolike-Arcade-Stil ist beabsichtigt. Das Game gibt es kostenlos zum Download und lässt sich sowohl mit Controllern, als auch mit Maus und Tastatur steuern. Sky Arena ist auch für die Ouya verfügbar. Man kann entweder im Splitscreen gegen Freunde oder Online gegen bis zu 16 fremde Gamer spielen. Die Musik reißt mit, genau wie das Spielprinzip. Sky Arena stammt von einem deutschen Entwicklerstudio und befindet sich derzeit in der Versio 0.3.0.

Sky Arena Website | Sky Arena Video

Indie-Games auf der Gamescom

Es ist vorbildlich, dass Indiegames einen tollen Platz auf der Gamescom bekommen haben. Zwar war man etwas ungünstig gelegen, da es zwei laute Bühnen in der direkten Nachbarschaft gab, allerdings hat das der Stimmung keinen Abbruch getan und die Bühnen sorgten außerdem dafür, dass viele Leute erst so auf den Stand aufmerksam geworden sind. Wer den Stand besuchte, konnte außerdem mit einem Edding die Kulisse unterschreiben und so jedem Entwickler seine Meinung direkt auf den Tisch kritzeln. Der Stand wird nun eingelagert, damit diese tolle Erinnerung nicht verloren geht.

Ich werde einige dieser Titel auch in Zukunft anspielen und euch ein kleines Statement dazu liefern. Ein paar Spiele befinden sich bereits in meinem Besitz (gekauft oder als Demo). Ich danke abschließend noch einmal allen Entwicklern der Indie Arena für ihre Zeit und Aufmerksamkeit. Man merkt, dass hier noch Leidenschaft für die Spiele vorhanden ist.

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gamescom 2013: Elvun ist direkt im Getümmel

Guten Morgen Zockermenschen! Die gamescom 2013 öffnet heute ihre Türen für Fachbesucher (und Menschen, die für einen Mittwoch 10€ mehr bezahlen, als für andere Tage). Das Elvun–Team wird auch in diesem Jahr wieder für euch vor Ort sein und Impressionen der Messe festhalten. Die Messe hat uns zwar leider nicht mit Pressetickets bedacht, aber wir versuchen unserem höchstseriöslichen Bildungsauftrag trotzdem nachzukommen.

Wir wissen derzeit noch nicht genau, was uns erwartet. Wir wissen nur, dass man irgendwas von “dreifachen Kartenverkäufen” redete. Das kann ja was werden. Vielleicht begegnet man sich ja in einer der vollgestopften Hallen. Bis dahin!

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Lebensgefahr

Gamescom 2012 – Samstagsnachlese: Gar nicht so höllisch

Ich habe euch gestern ja kurz aus dem Zug geschrieben und heute bin ich wieder zuhause und hatte einige Zeit, die Eindrücke auf mich wirken zu lassen und die Gamescom für mich zu bewerten. Erst einmal das, was ich alles erlebt habe in Bildform festgehalten.

Vorab: Der Samstag war nicht zu voll. Die Gamescom hat es anscheinend hinbekommen, die Karten so gering zu halten, dass auf der Messe selbst eine mäßige Füllung herrschte und man schnell von einer zur anderen Halle kam. Lediglich bei den Bühnen stockte es von Zeit zu Zeit ein wenig, aber wenn man diese umging, hatte man nie das Problem irgendwo nicht vorbei zu kommen. Samstag auf der Gamescom ist also gar nicht so schlimm und so höllisch, wie man es vermuten könnte.


Zuerst einmal war ich wieder beim Case-Modding. Dort hatte sich seit Mittwoch eine Menge getan. Die verhüllten Cases standen jetzt in voller Pracht auf den Flächen und konnten fotografiert werden. Hier eine kleine Auswahl an Gehäusen, die mir besonders gefallen haben.

Weiter ging es dann quer durch die Hallen, erst einmal zu allen Spielen, die wir sehen wollten. Darunter waren zum Beispiel der Arma  II / DayZ Stand, Guild Wars 2 und danach haben wir einfach die restlichen Hallen auch noch angeschaut. Wer mehr als Stände sehen wollte, erlebte die Gamescom etwas ernüchtert. Der Bereich von DayZ auf der Gamescom war gefühlte zwei Meter breit. Nicht unbedingt sehr imposant. Aber zumindest hatten sie Bohnen! Vor der Gamescom hatten die Entwickler dazu aufgerufen, Bohnen mitzubringen. Diese würden sie dann an gemeinnützige Zwecke spenden. Ich vermute allerdings, diese Message ist nicht bei allen angekommen, denn ich sah mindestens zwei, die Bohnen einsteckten, statt zu spenden.

Weiter ging es dann mit einem Rundgang durch Halle 10.1. Dort waren vor allen Dingen Hardware-Hersteller vertreten, es gab aber auch Unis vor Ort, die Bundeswehr (WTF?) und andere Angebote zur Weiterbildung.

In der speakers-Corner wurden daraufhin noch Infos zur Ausbildung an den diversen Universitäten gegeben und einige Spiele vorgestellt, die als Uni-Projekte entstanden sind beziehungsweise in der Entstehung sind.

Weitere Stationen unseres Gamescom 2012-Aufenthalts:

Gegen Nachmittag hatten wir dann noch einen netten Termin. Dazu später aber mehr in einem einzelnen Blogpost, da haben wir nämlich einige Infos für euch.

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Auf dem Weg zum Höllentag der Gamescom 2012

Wer die Berichterstattung zur letzten Gamescom in Köln verfolgt hat, weiß, dass es nur einen Tag gibt, den man meiden sollte. Samstag. Ratet wo ich gerade hin fahre. Richtig, ich fahre auf die gamescom am heutigen Samstag.

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Daher die Überschrift, in der ich diesen Tag den Höllentag nenne. Ich war bereits an einem sehr entspannten Mittwoch da und mir gefiel sehr gut, was ich gesehen habe. Vor allem die Modding-Künste der anwesenden Teilnehmer der Modding-Meisterschaft haben mich sehr beeindruckt. Viel steht heute nicht an. An so einem Tag sollte man auch nicht viel planen, sondern versuchen, so viel mitzunehmen, wie man sehen kann.

Einen Termin haben wir heute aber doch. Wir werden uns mit einem Spielehersteller treffen und ein bisschen über ihr neues Spiel reden und es uns zeigen lassen. Mehr dazu erfahrt ihr dann im Laufe des Wochenendes hier im Blog. Seid ihr heute auch anwesend? Vielleicht sieht man sich ja.

Eure Ricarda direkt aus dem Zug

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gamescom 2012 – Ein Ausblick

Die gamescom 2012 steht an und obwohl sie ihre Schatten vorausgeworfen hat, kommen wir als Spieleblog nicht drum herum zumindest eine rudimentäre Berichterstattung vorzunehmen. Kathi und ich, die auch schon zusammen auf dem Bloggertreffen in Köln waren, werden Mittwoch-Vormittag etwas Zeit haben, uns auf der gamescom für euch umzuschauen. Viel ist das zwar nicht, aber es sollte sicherlich reichen, um euch einige Eindrücke festhalten zu können.

Am Mittwoch bin ich dann für das LG Deutschland Blog auf der Gamescom unterwegs.  Meine Eindrücke findet ihr dann drüben im LG-Blog.

Am Samstag werde ich dann auch noch mal auf der Gamescom sein. Diesmal privat und auch dort werde ich versuchen euch so viel wie möglich von dem beliebtesten Besuchertag der Gamescom einzufangen.

Unser Hauptaugenmerk wird natürlich auf den kleineren Spielefirmen liegen, die sich auf der Gamescom präsentieren. Liveberichterstattung – so gut es geht – findet ihr hier im Blog und auch über unseren Twitteraccount. “So gut es geht” deswegen, weil wir natürlich wissen, wie es zu Messeverhältnissen mit Internet und Empfang aussieht. Aber wir werden versuchen, euch auf dem Laufenden zu halten.

 

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Microsoft sagt ab: Der Gamescom laufen die Aussteller weg

Irgendwie schafft es die Gamescom dieses Jahr nicht, mit positiven Schlagzeilen in die Presse zu kommen. Nachdem man entschlossen hatte, privatorganisierte Blogs nicht mehr als Presse zur Veranstaltung zuzulassen, springen nun nach und nach die großen Veranstalter ab.

Nach Nintendo, THQ und Sega hat nun auch Microsoft mit dem Xbox360 Line-Up abgesagt. Als Gründe nannte man eine andere Ausrichtung der Promotion, indem man sich auf kleinere Veranstaltungen konzentrieren wollte. Neben der Gamescom sagte Microsoft auch der Tokyo Games Show ab.

Hoffen wir für die Besucher der Messe, dass nicht noch mehr große Firmen absagen werden.

via: Celilander, Quelle: golem