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The Evil Within – Neuer Survival Horror verspricht blutige Angst

The Evil Within

Freunde des Survival und Schocker Horrors warten ja schon seit einiger Zeit auf Nachschub im Gaming Bereich. Resident Evil 6 war ja wie zu erwarten eher wieder ein Balleractionfest als schaurig und Nackenhaar sträubend. Nun wurde mit einem angsteinflößenden Live Action Trailer und einigen Screenshots ein vermeidlicher Neuling angekündigt: “The Evil Within”.

The Evil Within

Hinter der Story von “The Devil Within” steckt niemand geringerer als der Resident Evil Schöpfer Shinji Mikami und verspricht pure Angst und Nervenzusammenbrüche wie seinerzeits Resident Evil. zur Story ist noch nicht all zu viel bekannt: Als Polizist Sebastian schauen wir in einer psychatrischen Klinik nach dem rechten und bekommen kurzerhand einen Hammer auf dem Hinterkopf. Wieder aufgewacht baumeln wir mit anderen Leichen kopfüber in einem Blut überströmten Raum auf und schaut einem Schlächter bei der Wahl seiner Malträtiergeräte zu. Es gilt zu entkommen.

The Evil Within

The Devil Within will alles das bieten was Resident Evil und Genrekollegen derzeit nicht bieten. Survival Horror mit Munitionsknappheit, schleichen, übermächtige Gegner, keine Verschnaufpausen, Kinoreife Inzenierung und so weiter. Man spielt den Haupthelden hier in der Third Person View.

The Evil Within

Grafisch werkelt hier die ID-Tech-5-Engine, die zumindest auf den Screenshots eine gute Figur macht. Auch der Trailer verspricht durch seine blutige und düstere Machart pure Gänsehaut, erinnert jedoch auch an Filme wie SAW oder HOSTEL. Ich bin sehr gespannt auf das fertige Spiel. Bei dem Blutgehalt des Trailers seh ich aber schon die Schnippelschere der deutschen Zenzur an der Haustür von “The Evil Within” Bethestha klopfen.

The Evil Within

Was meint ihr? Kann es ein Survival Horror Erfolg werden oder wird jetzt schon zuviel mit Splatter geworben?

Dead-Island-Riptide-Neue-Engine-und-Collectors-Edition

Dead Island Riptide – kurze Review

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Seit gestern ist das Virus wieder ausgebrochen und die ganze Welt trifft sich wieder auf einer kleinen Inselgruppe namens Palanai, ganz in der Nähe von Banoi. Naja fast. Deutschland darf offiziell mal wieder nicht mitspielen. Der Neuableger zu Dead Island heißt Riptide. Da ich ein großer Fan des ersten Teiles bin, habe ich den zweiten Teil natürlich vorbestellt und für euch angetestet. In Deutschland ist er für Volljährige nur online über Nachbarländer bestellbar.

Die meisten Kritiken fielen, wie erwartet, eher negativ für Dead Island Riptide aus. Schon der erste Teil wurde eher mäßig bewertet, konnte es doch schlussendlich nicht das halten, was die Macher zu Beginn versprachen. Ihr erinnert euch doch sicher noch an den cineastischen Trailer, der das Messschwert so hoch ansetzte, das jeder Zombie nur noch Kopflos hindurch passen konnte. Ein solch fulminanten Trailer haben die Macher auch wieder für den zweiten Teil gebastelt. Ich verrate euch wie sich das Zombieschnetzeln im zweiten Teil so macht. Gleich vorne weg: Wenn ihr den ersten Teil schon gähnend langweilig fandet, lasst die modrigen Finger von Riptide! Man bekommt hier exakt die gleiche Kost wie im ersten Teil oder besser noch einen Nachschlag dessen.

Dead Island Riptide ist wie sein Vorgänger ein von Techland entwickelter Action-Adventure-Horror-Ego-Shooter, der über Deep Silver veröffentlicht wurde. Die Geschichte beginnt auch gleich dort, wo der erste Teil aufhörte. Nachdem ihr von Banoi mit dem Helicopter geflohen seid, landet ihr auf einem Militärschiff und werdet dort gefangen genommen. Etwas später erleidet dieses dann Schiffbruch und ihr seit dann auf der Insel Ban…pardon… Palanai. Man hat auch die gleichen Überlebenden zur Auswahl + eine neue Figur. (Man kann sogar seinen Char aus dem ersten Teil importieren) Gleich zu Beginn des Spiels fällt die Ähnlichkeit des Menüs auf. Startet man das Intro werden auch alte Szenen wieder aufgegriffen. Erblickt man dann das erste Mal, die inzwischen in die Jahre gekommene Ingame-Grafik fällt auf, das auch diese wieder komplett gleich ist. Man hat nur hier und da ein paar kosmetische Eingriffe gewagt. Kisten öffnen sich immer noch von Geisterhand und diverse Animationen, z.B. Türen öffnen fehlen immer noch. Es schaut aber immer noch gruseliger und authentischer aus, als seine Genre Kollegen DayZ oder Left For Dead. Genau genommen wirkt es wie ein Klon des ersten Teiles. Das muss aber auch nicht schlecht sein. Die Entwickler sagten von Anfang an, das es kein vollwertiger zweiter Teil ist. Genau so wirkt es auch. Es wirkt wie Dead Island 1.5

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Fans der Reihe bekommen also genau das, was sie auch im ersten Teil liebten: Packende Nahkämpfe im 4 Personen Koop zusammen gepappt in einer B-Zombiemovie Story. Doch was gibts denn Neues? Ein Boot. Ja man kann nun überschwemmte Stadtgebiete mit einem Boot passieren und trifft dort unter anderem auf eine neue Zombieart zusätzlich zu den altbekannten verfaulten Hackfressen. Außerdem gibt es Zwischensequenzen wo man mit Standgeschützen seine erbaute Festung vor Zombiehorden verteidigen muss. Ein neues mediterranes Setting mit wechselnden Wetter. Das war es eigentlich auch schon fast. Wieder schlachtet ihr mit teils selbstgebauten oder gefundenen Waffen im Nahkampf Zombies ab und müsst euch von Punkt A nach Punkt B kämpfen. Dort trefft ihr dann auf eine Hand Überlebende, die Nahrung von Punkt C haben wollen, diese wird euch aber nur gegeben wenn ihr nochmal nach A lauft um dort Benzin zu holen. Wenn ihr schonmal da seid, könnt ihr auch bitte die kleine Chantal nach B eskortieren.

Ein bisschen mehr Augenmerk liegt bei Riptide aber auf den Gebrauch von Schusswaffen. Im ersten Teil fand man nur unregelmäßig gute Schusswaffen, die zusätzlich auch spärlich munitioniert waren. Hier spielt sich Riptide ein wenig flotter aber immer noch gemächlich. Aber das macht die Dead Island Reihe für mich auch aus. Zombies sind eine langsam schlurfende Bedrohung und keine Speedrunner wie in Left For Dead oder DayZ. Langsamkeit wird hier durch die Übermacht der Zombies und die massiven Schläge auch als Bedrohung empfunden. Ich finde persönlich, das Dead Island an dieser Stelle wesentlich erwachsener wirkt. Viele Spielemagazine sehen das aber anders und werten Dead Island gegenüber Left For Dead ab. Ein weiteren Vorteil sehe ich beim Charakterbaum des gewählten Protagonisten und den Rollenspielelementen. Ich finde es interessant, eigene Waffen zu erstellen oder zu sehen wie sich mein Charakter entwickelt. Ich komme in Bedrängnis wenn meine Waffe kaputt ist oder ich schon alles auf den Zombie geschmissen habe und er immer noch auf mich zu wandert.

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Leider bringt Dead Island Riptide auch alle Bugs seines Vorgängers mit. Das verstehe ich leider nicht so ganz. Diese Bugs sind den Entwicklern doch bekannt. Die Community um Dead Island meckert seit Beginn des Spieles über diese Fehlerchen und sie schafften es trotzdem auch in den zweiten Teil. Das finde ich schade. Hier kommt aber der Dead Island Helper ins Spiel. Ein kleiner Community Mod, der die Grafik noch bisschen aufhübscht und ein paar grobe Bugs entfernt. Apropos Grafik. Dank der alten Chrome Engine 5 läuft das Spiel auch noch auf betagteren Rechnern. Trotz der mäßigen Konsolenimportierung rate ich dringend zur PC Version. Es sieht hier und da ein wenig hübscher aus als auf der XBox 360. Die PS3 Variante geht mal gar nicht klar. Frameeinbrüche bis zur Unspielbarkeit.

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Ob dir Dead Island Riptide genauso viel Spaß bereitet wie mir, hängt von dir ab. Gefiel dir der erste Teil genauso wie er war gut, kann ich dir auch den zweiten Teil der Reihe empfehlen. Um Spaß an dem Spiel zu haben, ist aber am allerwichtigsten mit wem du spielst. Ich spielte schon den ersten Teil mit guten Freunden. Bei einem Bloody Mary und munteren Plausch ist es nur so eine Freude Gliedmaßen durch die Luft wedeln zu sehen. Für mich ist es derzeit das best gemachte Zombie Spiel auf dem Markt, weit vor DayZ, Left For Dead oder Walking Dead Survival Instinct. Das ist aber Geschmackssache. Ob ihr das auch so seht, könnt ihr mir ja gerne in die Kommentare schreiben.

Erie IndieGame kostenlos (3)

Exklusives Schocker-Game “Erie” zum kostenlosen Download verfügbar

Nach Slender, dem Game, das sicherlich dem ein oder anderen bereits das Blut in den Adern gefrieren ließ, haben wir einen neues Schmackhaftes Game für euch, das ein wenig ausgereifter als Slender ist, aber nicht weniger gruselig. “Erie” hat eine unglaublich bedrückende Stimmung und obwohl man sehr selten explizite Horrorszenen hat, ist allein die Umgebung gepaart mit den Geräuschen Gänsehaut pur!

Das Gute für euch und uns? Das Spiel ist kostenlos verfügbar und gehört damit eindeutig in die Gattung “Es sieht eigentlich zu gut aus, um kostenlos zu sein”. Erie basiert auf dem UDK (Unreal Developement Kit) und wurde in der Universität von Utah programmiert. Veröffentlicht wurde es auf dem Spieleportal Desura. Dort kann man es ohne irgendwelche Beschränkungen herunterladen. Einen kleinen Trick müsst ihr jedoch anwenden, denn Desura möchte eigentlich, dass ihr euch einen Account anlegt. Nachdem ihr auf Free geklickt habt, um es herunterzuladen, klickt auf Standalone downloads und ihr könnt das Spiel direkt und ohne Account herunterladen.

Erie spielt im Jahre 1966 und ihr seid in der Rolle des Oliver Victor. Dieser ist Mitarbeiter beim Roten Kreuz und wurde damit beauftragt, vermisste Bürger wiederzufinden, nachdem es in einem Atomkraftwerk zu einer partiellen Kernschmelze kam und einige Menschen daraufhin verschwanden. Ihr verliert euch im Untergrund der Kleinstadt und werdet auf einmal von Wesen aufgelauert, die scheinbar eine missglückte Mutation darstellen. Diese Wesen sind euch alles andere als freundlich gesinnt. Ihr solltet laufen, solang ihr es noch könnt. Vielleicht schafft ihr es aufzuklären, was 1966 am Lake Erie in Michigan vorgefallen ist.

 Screenshots aus dem kostenlosen Indie-Game Erie:

Erie hat eine Größe von 425MB, ist also kein kleines Game, aber der Download lohnt sich auf jeden Fall. Ihr bekommt es, wie oben schon beschrieben über die Desura Spieleplattform.

Rypzy hat sich bereits in die Welt gewagt und euch ein Let’s Play zu Erie aufgenommen.

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Kommerzielles Spielestudio plant Remake von Schockergame “Slender”

Nanu? Wo bin den hier gelandet? Es ist dunkel und kalt. Ich bin mit einer Taschenlampe bewaffnet und befinde mich in einer wäldlichen Gegend, wo alles gleich ausschaut. Meine Aufgabe Notizzettel sammeln. Das war es. Kein Springen. Keine Fallen oder creepy Gegner. Naja fast keine. Irgend so ein irrer Typ mit langen Gliedmaßen im gut sitzenden Maßanzug lauert mich an jeder Ecke auf.

 

Was vom Spielprinzip einfach klingt, offenbart sich schnell als psychischen Höllentrip. Die Rede ist vom schon recht bekannten Indiegame Slender. Ein Game, was es schafft die Angst im Kopf und nicht im Spiel entstehen zu lassen. Slender punktet weder mit Grafik, Goreeffekten, Stroboskopkameraschnitten noch mit ausgereifter Spielmechanik. Muss es auch nicht. Den diese Simplizität allein erzeugt soviel menschliche Urängste. So zum Beispiel Stille, Dunkelheit, offene Felder, geschlossene Räume, Einsamkeit oder Verfolgungswahn.

Dieses Kultspiel soll nun ein offiziell kommerzielles Remake namens “Slender – The Arrival” erhalten. Mark Hadley, der Erfinder dieses furchterregenden Spieles, möchte es in Kooperation mit Blue Isle Studios noch einmal neu aufarbeiten.

Wie jedes kommerzielle Remake soll es natürlich ein Grafiktuning erfahren. Des Weiteren wurden weitere Level und eine “tiefere” Story versprochen. Inwieweit mehr Level und eine “tiefere” Story dem Spiel gut tun wird sich zeigen. Ich finde das Game profitiert sehr stark davon, nicht zu erwähnen warum man diese Zettel eigentlich sammelt und vor allem warum einem so ein Krawattenanwalt überall auflauert.

Des Weiteren scheint, nach meinen Recherchen, Blue Isle Studios nicht weiter im Gaming Bereich aufgefallen zu sein. Ein eventuelles Zeichen das dieses Remake eventuell nicht den kommerziellen Erfolg einfahren könnte, der erhofft wird. Wir hoffen natürlich das es kein Rohrkrepierer wird. Schließlich soll uns der gesichtslose Schlipsträger noch viele weitere Angstzustände verpassen.

Ein genauer Erscheinungstermin wurde leider noch nicht bekannt gegeben. Wir dürfen also weiterhin gespannt sein.

Wir hätten auch eine weitere Idee für interessante Spinoffs zu Slender. Wie wäre es zum Beispiel mit Steuerhinterziehungsslender. Ein Schlipsträger klingelt an eure Tür und will Geld eintreiben. Ein panisches Suchen nach euch verratenden Dokumenten in eurer Wohnung beginnt immer dicht gefolgt vom Raus-aus-den-Schulden-Slenderman.

Habt ihr auch weitere Spielideen für ein weiteres Slender-Game?

Weitere Links:

horror elvun

[52 Games] Thema: Horror

Horror, Horror, Horror. Genau darum geht es und das ist schon ein bisschen gruselig oder? Unsere Schreiber erzählen von ihren Horrorerlebnissen in der Spielewelt.

Erbse

Zugegeben… ich bin ein Angsthase. So ängstlich, dass ich bei so gut wie jedem neuen Spiel erstmal blinde Panik schiebe. Ich habe Angst vor dem Sterben in Computerspielen. Die legt sich erst, wenn ich die ersten Male gestorben bin und ich mal wieder merke, dass das gar nicht schlimm ist. Demnach geht mir ziemlich oft die Pumpe. Wie oft bin ich schon in Panik verfallen, als gruselige Geistermädchen oder monströse Drachen vor mir standen? Und wie oft habe ich aus diesem Zustand heraus wild in der Gegend rumgeschossen oder mit dem Säbel wirr die Luft zerschnitten. Natürlich ohne jemals getroffen zu haben. Ich kann mich gar nicht richtig auf einen Kampf konzentrieren, wenn da Jemand steht der mir an den Kragen will.
Deswegen gibt es da ein ganz besonderes Spiel, was mich in jeder Sekunde gruselte und in die ein oder andere Schockstarre versetzte. Und das, zumindest die meiste Zeit, gänzlich ohne Waffen! Perfekt. Auf diese Weise kann ich mich ganz dem Grusel geben und muss mich nicht darum kümmern, welche Tasten ich jetzt schnell drücken und wie ich die Maus über den Tisch ziehen muss. Ich muss mir nur in die Hose machen. Das ist alles.
“Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth” - basierend auf den Kurzgeschichten des Altmeisters des Horror. H.P. Lovecraft.

MhhhKathi

Zum Thema “creepy as fuck” fällt mir ein Spiel ein, das ich als besonders gruselig empfand: Project Zero.

Im Prinzip passiert nicht viel, und man ist weder direkt mit Gewalt,noch mit Gemetzel konfrontiert – das Spiel hat mich viel eher auf psychologische Weise gepackt, und bei mir ausschweifendes Kopfkino verursacht. Man schlüpft in die Rolle eines jungen Mädchens, das sich in altes verfluchtes Haus in Japan traut, und zur Verteidigung nur ihre ” Kamera Obskura” dabei hat – eine Kamera, mit der man die Seelen gequälter Geister aufnehmen kann. Und auf gequälte Geister muss man nicht lange warten… In jeder dunklen Ecke sieht man sie aufblitzen, bis man vollkommen paranoid wird. Die Hinweise auf grausame Rituale, die in diesem Haus geschehen sind, machen es nicht besser. Ich muss dazu sagen, dass ich mich bewusst in das Spiel hineingesteigert habe, und daher sehr empfindlich für die ganz spezielle Stimmung wurde – und als dann irgendwann die Geister von abgeschlachteten Kindern auftauchten, war es vorbei bei mir. Ich habe das Gamepad in die Ecke geworfen, und das Spiel nie wieder anfassen können.

Vielleicht sollte ich es nach so vielen Jahren einfach noch einmal im Hellen versuchen…

Grober Unhold

„Langsamen und vorsichtig, mich unsicher im Halbdunkel umblickend taste ich mich langsam über die rostige kaputte Metallbrücke voran auf der ich stehe. Unter der Brücke geht es hunderte Meter nach unten; genau wie es über der Brücke mehrere hundert Meter nach oben geht. Soweit ich Blicke nur Metall, Schläuche und Rost: Rostiges Arbeitsgerät das an ebenso rostigen Ketten hängt: ein gigantischer metallischer Bohrkopf schwingt mit bedrohlichen Knarren an großen Ketten stetig vor und zurück – direkt über meinem Kopf. Das Geräusch zerrt an den Nerven. Eingerahmt wird das Ganze von rostigen Wänden, die mit Schläuchen übersäht sind und unzähligen Öffnungen in denen Ventilatoren unruhig vor sich hin schnarren. Aus allen möglichen kleinen Schlitzen und Rissen zischt Dampf. Die Ausmaße des Bergbau Raumschiffes auf dem ich mich befinde, der USG Ishimura, sind wahrlich gigantisch. Ich – ich bin der Ingenieur Isaac Clarke und gehöre zur Crew des Reparaturraumschiffes USG Kellion das losgeschickt wurde, aufzuklären was auf der USG Ishimura, die ein Notsignal abgesetzt und danach die Kommunikation abgebrochen hatte, vorgefallen ist. Längst weiß ich, dass hier an Board einiges schief gelaufen sein muss; längst habe ich, seit ich an Board ging, mehr bizarre und geradezu unnatürlich wirkende Dinge gesehen als mir lieb sein kann. Aber darüber denke ich lieber nicht nach während ich mich über die kaputte, rostige Brücke vortaste, die unter jedem meiner Schritte so ächzt, als würde sie jede Sekunde zusammenbrechen. Ich halte kurz inne. In meinem Raumanzug höre ich mich selbst schwer atmen. Ich muss ruhiger werden. Über mir knarrt der schwingende Bohrkopf und auch von den Wänden und den dunklen metallischen Abgründen unter und über mir hallen immer wieder metallische ätzende, knarrende, stöhnende, quietschende und nervenzerrende Geräusche. Immer wieder erschrecken sie mich. Genau wie die Schatten. Die Beleuchtung ist äußerst schwach und flackernd: kaum Licht und dort wo doch welches hinkommt sieht man beständig irgendwelche Schatten huschen: von den Ventilatoren, den Arbeitsgeräten, die an ihren Ketten schwingen, manchmal Umrisse – Andeutungen von anderen Dingen, von den ich gar nicht genau wissen möchte was sie sind. Immer wieder schaue ich mich hektisch um, nachdem mich Schatten oder Geräusche erschreckt haben. Nun aber fixiere ich meinen Blick nach vorne: Am Ende der Brücke sehe ich mein Ziel vor mir, unter einer roten, blinkenden Notbeleuchtung: Ein Ventil, das ich manuell öffnen muss. Je näher ich meinem Ziel komme desto öfter schaue ich mich um. Langsam arbeite ich mich vor bis ich direkt vor dem Ventil stehe. Ich weiß, dass die letzten Male schlimme Dinge passiert sind, wenn ich mich meinen Zielen genährt habe. Ich mustere meine Umgebung genau: diesmal ist alles ruhig und bis auf das stetige metallische Knarzen ist alles still. Diesmal bleibt also alles friedlich. Erleichtert drehe ich mich um und lege meine Hände auf das Ventil – in diesen Moment springt mit schrillen Aufheulen aus dem Nichts ein unnatürliches, unmenschliches, glitschiges Etwas auf meinen Rücken, krallt sich dort fest und schlingt seine langen klauenartigen Arme um meinen Hals und beginnt mich zu würgen. Ein Kampf um Leben um Leben und Tod…“
Diese Beschreibung einer typischen Spielszene des Science-Fiction-Horror Spiels Dead Space sollte mehr als deutlich genug machen, was an diesem Spiel so dermaßen gruselig, erschreckend und entsetzlich ist. Ich bin eigentlich kein Mensch der leicht durch Filme oder Videospiele zu erschrecken ist, aber Dead Space – das Szenario, die dichte Atmosphäre und die Inszenierung des Spiels – hat mich wirklich zu Tode gegruselt: Mehr als jedes andere Horror Spiel, das ich bisher gespielt habe – und zwar so krass, dass ich zeitweilig Pause MACHEN MUSSTE, weil ich mich so heftig erschreckt hatte. Das habe ich so bisher bei keinem anderen Spiel erlebt – schließlich wurde zum Beispiel der Gruselfaktor des Nachfolgespiels (Dead Space 2) deutlich entschärft; angeblich weil zu viele Spieler des ersten Teils das Spiel wegen des hohen Gruselfaktors nicht abschließen konnten. Als jemand der Dead Space komplett durchgezockt hat, glaube ich, dass an der Einschätzung durchaus was dran ist. Alles in allem: Der erste Teil von Dead Space ist und bleibt mein absoluter Favorit im Horror Spiel Genre.

Bilderquelle (Offizielle EA Seite): http://www.ea.com/dead-space/images

Celilander

In jüngeren Jahren gab es ein Spiel welches unglaublich gruselig, schrecklich und faszinierend zugleich auf mich wirkte. System Shock 2 zeigte mir wieviel man sich vorm Computerbildschirm fürchten konnte. Gerade als man aus einem sicheren Raum schleichen wollte, hörte man seltsam verzerrte wirre Stimmen. Trat man weiter hinaus liefen plötzlich verformte humanoide Wesen mit Schraubenschlüsseln hinter einem her. Sie bettelten um Verzeihung während sie einem den Schädel einschlugen. Doch ebenso wünschten sie sich den Tod wenn man selbst die Oberhand im Gefecht hatte. In den Korridoren des Raumschiffes sollten aber noch viel schrecklichere Wesen hausen. Ganz abgesehen von einer der besten Antagonistin die man sich vorstellen kann. Shodan als gefallene KI Göttin will zurück ins Licht und du bist Ihren Launen ausgesetzt.

Lange Zeit konnte ich nicht einmal den ersten Flur runterlaufen um an den Monstern vorbei in eine sichere Zone zu gelangen. Doch als ich einige Jahre später meine Angst überwinden konnte, breitete sich mir eines der besten Spiele unserer Zeit aus. System Shock 2 ist ein Horror-Meisterwerk. Ihr solltet es euch mal genauer ansehen!

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“Wer hat Angst vorm Slender Man?” – “Niemand!” – “Und wenn er kommt?” – “Dann ist sowieso alles vorbei” [PC]

Schockerspiele wohin das Auge reicht. Mögt ihr gegruselt werden? Dann ist das kostenlose Indie-Game “Slender” genau das richtige für euch. Bewaffnet mir einer Taschenlampe irrt ihr durch ein dunkles und menschenleeres Gebiet, das vor allem eins ist: Unübersichtlich. Irgendwo versteckt ist der gruselig Slender Man. Wenn ihr ihm begegnet, siehts schlecht aus.

Lust bekommen zu spielen? Wenn die Seite wieder funktioniert, bekommt ihr das Spiel unter diesem Link (oder alternativ unter diesen Downloadmöglichkeiten wählen) Viel Spaß beim Angst einjagen lassen.

via

Amnesia: Machine for the pigs

Amnesia: A machine for pigs [PC][Trailer]

AmnesiaThe Dark Descent ist ein 2010 herausgekommenes Survival-Horror Computerspiel aus der schwedischen Spieleschmiede Frictional Games. 2011 gab es ein Add-On mit dem Namen “Justine”, in dem man anders als in dem Hauptteil eine weibliche Protagonistin spielt.

Im Herbst 2012 soll der Nachfolger des erfolgreichen Indie-Games erscheinen und einen Trailer gibts auch schon. Der lässt einem schon ein bisschen das Blut in den Adern gefrieren. Der Nachfolger des Games wird nicht weniger gruselig als der erste Teil.

via Simon / Quelle: AAMFP