Kategorie-Archiv: News

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Borderlands The Pre-Sequel: Einmal mit und einmal ohne Skill

Das Borderlands Pre-Sequel wird diesen Herbst erscheinen. Geschichtlich zwischen dem ersten und zweiten Teil, erzählt es die Geschichte von Handsome Jack. Es erzählt, wieso es alles erst so weit kommen konnte, wie es im zweiten Teil kam. Auf dem Mond von Pandora schlüpfen wir in die Rolle des ein oder anderen bekannten oder unbekannten Charakters und schießen uns durch den Schwerelos-Shooter.

Wenn man eine dicke Wumme benutzt um seine Gegner zu erschießen, hat man bei Schwerelosigkeit das ein oder andere Problem. Rückstoß! Und auch das hat man bei Borderlands The Pre-Sequel nicht nur bedacht, sondern sogar zu einem Spielelement gemacht.  Fällt man einen Abgrund hinunter, kann man sich durch seine Jetpacks und den Rückstoßantrieb seiner Waffe wieder nach oben bringen.

Gamepad oder Tastatur, das ist die Frage

Auf der Gamescom 2014 habe ich das Borderlands Pre-Sequel zweimal anspielen können. Mittwoch konnte ich es mit Skill – also an der Tastatur und mit Maus spielen und Freitag in der VIP-Kabine von 2k. Dazu gabs gratis-Getränke und gratis-T-Shirts.

Dummerweise lief die Steuerung dort nur über das Gamepad und während ich kaum einen Gegner getroffen habe und generell die Steuerung wenig intuitiv fand, wusste ich ab dem Zeitpunkt – ich werde nie wieder einen Shooter mit Gamepad spielen, es sei denn man zwingt mich.

Das Spiel selbst ist sehr nah an Borderlands 2. An der UI und der Steuerung hat sich praktisch gar nichts verändert. Die Charaktere sind neu – also fast neu, denn Wilhelm (oh Gott, ich hoffe Handsome Jack hat nicht Wilhelm geschickt) und Claptrap (ja der ist eine spielbare Klasse) kennt man ja bereits. Die anderen beiden heißen

Nisha und Athena sind die beiden weiblichen Klassen im Spiel. Athena könnte man aus einem DLC von Borderlands 1 kennen und Nisha ist der Sheriff den man in Borderlands 2 als optionalen Boss bekämpfen muss.

Kurzer Einblick, aber nicht genug

Ich durfte mich zwei Mal mit Wilhelm durch die Massen kämpfen und er gefällt mir ziemlich gut. Problematisch ist natürlich, wenn man sich zwei mal mit einem bereits aufgelevelten Charakter halbstündig durch die Gegner schlägt, dass man keine Ahnung hat, welche Fähigkeiten er mit sich bringt. So hatte ich nicht das Gefühl, seine Fähigkeiten richtig ausgenutzt haben zu können.

Borderlands The Pre-Sequel spielt sich wie ein großes DLC. Aber sowohl Gearbox als auch 2k haben darum kein Geheimnis gemacht. Genauso soll es sich auch spielen. Es soll mit bekannten Charakteren die Geschichte von Pandora erklären und die Lücke füllen, die zwischen dem ersten und zweiten Teil entstanden ist. Der Release des Spiels ist am 14. Oktober. Ich kanns kaum erwarten.

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gamescom 2014: Elvun ist wieder mit dabei

Bei der diesjährigen gamescom werden wir von Elvun auch wieder mit dabei sein. Wer uns treffen möchte, kann sich entweder Mittwoch oder Freitag mit uns verabreden.

Unser persönliches Highlight wird die Wiederholung des Indie-Stands, der uns schon im letzten Jahr so gefallen hat.

Ansonsten lassen wir uns einfach überraschen was und wen die Messe so zu bieten hat. Interessanter als die Spiele sind nämlich die Menschen, die man dort treffen kann.

 

The Inner World

Achievements sind eine Pest und trotzdem wollen wir sie

Ich bin niemand der viele Spiele durchgespielt hat. Das kann an mir gelegen haben oder an den Spielen – oder beidem. Damals gab es aber eins noch nicht Achievements. Damals war das Ziel noch, ein Spiel durchzuspielen. Jetzt spiele ich mehr Spiele durch, bin aber trotzdem nicht glücklicher.

Ich habe letztens The Inner World durchgespielt (Review folgt bald). Ich tu mich schwer mit Point and Click und umso glücklicher war ich, das Spiel trotzdem geschafft zu haben. Doch am Ende des Spiels – ich hatte alles geschafft, zeigt sich mir dieses Bild.

The Inner World

 

Die Freude über das beendete Spiel war weg. Enttäuschung machte sich breit. Hatte ich das Spiel wirklich so schlecht gespielt? Hatte ich so viel übersehen? Nicht mal die Hälfte?

Ich schaute mir die Errungenschaften an und stellte fest, dass viele davon etwas mit Fehlern zu tun hatten, die man im Spiel hätte machen können oder mit Random-Tätigkeiten (wie zB versehentlich einen Gegner heilen).

The Inner World

 

Obwohl ich das Spiel durchgespielt hatte, fühlte ich mich, als hätte ich versagt. Ich hatte das Spiel nicht wegen der Achievements gespielt. Aber zu sehen, dass ich nicht alle mit dem Durchspielen bekommen hatte, war irgendwie ein Negativerlebnis.

Und der erste Gedanke war, sollte ich zurück ins Spiel. Es einfach noch mal neu spielen und dann mich auf die Achievements konzentieren? Was ein Unsinn eigentlich. Sollte ich mir die wunderbare Spielerfahrung kaputt machen?

Die Jagd nach Archievements hat mich schon dazu gebracht, Spiele “durchzuhalten” obwohl ich sie eigentlich gar nicht so spannend fand. Aber das darf ja nicht das Spielziel sein. Vielleicht sollte ich langweilige Spiele einfach vorher aufhören. Vielleicht sollte ich damit leben, dass meine Komplettierungsrate miserabel ist.

Wie steht ihr zu Achievement-Hunting? Habt ihr auch ein Auge drauf oder sind sie euch völlig schnuppe?

 

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Hysterie der Aufgeregten – Wenn Computerspiele voller Männer sind

Ich würde gerne sagen, dass eine Sau durchs Dorf getrieben wird. Aber diese Sau ist eigentlich ein Eber und der wird auch nur durchs Dorf getrieben, weil er eigentlich eine Sau hätte sein sollen. Ihr könnt euch denken, was passiert ist. Wir haben die 100ste Sexismusdiskussion, seit der Pixel das Hüpfen lernte. Assassins Creed Unity in Paris hat im Multiplayer keine weiblichen Assassine. Den Berufsempörern stehen schon wieder die Haare zu Berge, denn der Untergang des Abendlandes wird vorausgesagt. Aber was genau empört? Oder wer? Oder warum?

Warum gibts eigentlich keine Frauen in dem Spiel? Auch wenn so getan wird, als sei es die klügste Frage der Welt – ist sie nicht. Sie wird bereits jetzt schon reflexartig bei jedem Spiel gestellt, in dem es sichtbare männliche Protagonisten gibt. Laut der Entwickler gibt es sie deswegen nicht, weil es zu aufwendig und teuer gewesen wäre, eine weibliche Rolle in das Spiel zu integrieren. Es geht in diesem (Überraschung) Business nämlich nicht um die Befriedigung persönlicher Befindlichkeiten, sondern tatsächlich um Zahlen und Deadlines. Wieso also Zeit für etwas aufwenden, was dem Spiel keinen messbaren Mehrwert bietet?

Frauen töten bestimmt schöner

Wieso ist es so wichtig, ob man sich als Mann oder Frau durch Frankreich metzelt? Können Frauen Kehlenschnitte, die den Gegner ausbluten lassen graziler vollführen? Man möchte sich besser mit dem Charakter identifizieren können? Wie sehr sollte man sich mit einem Charakter intensiv identifizieren, der quasi ununterbrochen (den Grund einmal außen vor gelassen) Leute tötet? Macht das Geschlecht es einfacher mit dem Charakter mitzufühlen? Ist Empathie denn von Genen abhängig?

Diese Debatte ist ausgelutscht. Sie kommt bei jedem Spiel, das einigermaßen kaufstark ist, wieder hoch. Man kann mit News keine Klicks mehr bekommen, also macht man es mit Hysterie und Empörung. Das bringt Aufmerksamkeit abseits der regulären Berichterstattung. Ich beobachte das Hochkochen angeblicher Skandale immer wieder und leider immer öfter. Einfach um im Gespräch zu bleiben. Das finde ich traurig, denn die Spiele selbst kommen hierbei viel zu kurz.

Frauen machen ein Spiel nicht automatisch besser

Wer noch nie Assassins Creed in irgendeiner Weise interessant fand, wird sicherlich nicht zum Fan, wenn er das Geschlecht seines Charakters ändern kann. Gute Spiele sind auch mit einem Geschlecht gut. Schlechte Spiele können so viele Geschlechter haben, wie sie wollen. Es macht sie nicht besser.

Wir sprechen Spielen immer wieder ab, Einfluss auf unser Leben und unsere Psyche zu nehmen. Wir bestehen darauf, dass Ego-Shooter harmlos sind und das töten virtueller Personen keinen Einfluss auf uns habe. Dann soll aber eine vergleichsweise Kleinigkeit wie das Geschlecht des Charakters mit dem wir andere Spieler oder NPCs töten einen riesigen Einfluss haben? Lügen wir uns da die Realität vielleicht ein bisschen so zurecht, wie wir sie gern hätten?

Man kann Frauen gar nicht RICHTIG in Computerspielen darstellen

Es ist ja nicht so, als hätte es keine weiblichen Hauptfiguren in Spielen gegeben. In Rollenspielen, in denen es tatsächlich darauf ankommt, mit dem Charakter möglichst überein zu stimmen, ist es keine Diskussion mehr ob es mehrere Geschlechter gibt. Da kann man sogar alles bis zur Nasenhaarlänge einstellen. Das erfordert aber auch einen gewissen Grad an Aufwand und selbst hier ist man nicht zufrieden.

In Rollenspielen würde die Kleidung der weiblichen Spieler zu knapp sein. Der lendenschutztragende Krieger mit gestählter nackter Brust wird sich verwirrt den Kopf kratzen, aber auch diese Darstellung ist nicht super. Wenn ein weiblicher Charakter zu tough ist, dann wird gleich vermutet, es sei einfach nur ein männlich-geplanter Charakter mit weiblichem Aussehen. Zeigt er Schwächen und wird wie bei Tomb Raider durch ein einschneidendes Erlebnis (versuchte Vergewaltigung) zum Killer, heißt es, Frauen bräuchten ja immer nur schlimme Erlebnisse, um außergewöhnliche Dinge zu vollbringen. (Weil es sehr viel besser wäre, wenn Frauen ohne Trauma in der Lage sind, sich durch die Welt zu metzeln.) Man kann Frauen nie so darstellen, dass die hysterischen Stimmen leiser werden. Irgendwas vergisst man immer zu beachten und landet in der Negativpresse.

Eigentlich wollen wir nur hübsche Frauen

Was wollen wir denn? Charakterrollen oder generische Stereoptypen? Sollen Frauen eiskalte Killer sein, denen es nichts ausmacht, hunderte Menschen abzumetzeln oder wollen wir Frauen mit Charakter, die einen Grund brauchen, wieso sie etwas machen? Die Frage wird man nie vollends beantworten können weil es in den Diskussionen immer Stimmen geben wird, die den Entwicklern vorwerfen, sexistisch zu sein.

Es geht nicht um Frauen in einem Spiel. Es geht um hübsche, heroische und perfekte Frauen. Sie sollen das Idealbild einer Frau darstellen. Alles andere zählt nicht – und das ist traurig. In Borderlands 2 ist beispielsweise Ellie eine meiner Lieblingsfiguren, doch sie erfuhr kaum Beachtung. Sie ist dabei alles, was die toughe Frau verkörpert. Sie hat eine große Klappe, ein eigenes Geschäft, das sie führt – sie ist Automechanikerin. Sie ist nicht auf der Suche oder Jagd nach einem Mann. Sie macht ihr Ding und lässt sich nichts sagen. Eigentlich die perfekte Spielefigur – doch leider wiegt sie an die 300 Kilo. Sie hat keine schlanke Wespentaille oder ein niedliches Gesichtchen. Sie ist dick. Wird sie deswegen nicht gefeiert? Stattdessen sind Maya und Lilith in allen Gesprächen und das obwohl sie nicht einmal halb so viel Charakter wie Ellie haben – dafür haben sie eine Wespentaille.

ellie

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Dann machs halt selbst

Ich kann verstehen, dass man irgendwann dazu geneigt ist zu sagen: Dann macht es doch selbst. Gründet selbst eine Spielefirma, nehmt Geld in die Hand und verbringt eure Zeit damit, das für euch perfekte Computerspiel zu machen., denn offensichtlich ist niemand anderes auf der Welt dazu in der Lage. Schaut man sich dann aber die Studiengänge an, dann sind Frauen immer noch in der Unterzahl. Neigen sie immer noch dazu lieber etwas “handfestes” und “sicheres” also “vernünftiges” zu lernen, statt sich einer Leidenschaft hinzugeben. Oder gibt es diese Leidenschaft erst gar nicht?

Ich gehe jetzt jedenfalls einen Beitrag vorbereiten. Ich habe gesehen, dass man in Barbiespielen keinen Mann spielen kann. Ich denke eine Online-Petition wäre hier genau das Richtige…

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Lootchest Unboxing und Statement zu zukünftigen Boxen

Ich hasse es wirklich, diesen Artikel schreiben zu müssen, aber nachdem ich Lootchest so fleißig weiterempfohlen habe, möchte ich nun ein kurzes Statement loswerden wieso das erste Unboxing auch mein letztes Unboxing sein wird. Vorab – es hat nichts mit dem Dienst Lootchest zu tun. Sowohl der Bestellvorgang war transparent, die gelieferten Goodies waren angemessen und einige gefielen mir auch. Allerdings gibt es einen kleinen Punkt, mit dem ich persönlich ein Problem habe und weswegen ich mich von dem Dienst distanzieren werde.

Ich möchte noch einmal klarstellen, dass es nichts mit dem Dienst zu tun hat. Mit diesem war ich nach der ersten Paketlieferung sehr zufrieden. Leider musste ich allerdings feststellen, dass einer der Betreiber des Dienstes ein leidenschaftlicher AfD-Anhänger ist. Jeder kann in seiner Freizeit als Privatmensch entscheiden, was er mit seiner Zeit macht. Da ich Lootchest aber auch auf eigene Kosten bestellt habe und es daher auch mein Privatvergnügen war, diese vorzustellen, entscheide ich mich, mein Abo nicht mehr zu verlängern oder weitere Pakete vorzustellen. Da ich von diesem Dienst in den höchsten Tönen schwärmte, denke ich, dass ich meinen Followern und Lesern dieses kleine Statement schuldig bin.

Sowohl die getätigten Aussagen der AfD, als auch die politische Einstellung dieser Partei widersprechen meiner persönlichen Einstellung und überschreiten auch meine Toleranzgrenze. Diese ziehe ich hier für mich persönlich und leider fällt auch der eigentlich sehr vielversprechende Dienst Lootchest für mich darunter. Als Seitenbetreiberin und Privatperson muss ich für mich selbst entscheiden ob und wo ich eine Grenze ziehen kann. Und ich ziehe meine Grenze jetzt und hier.

Meine zwei folgenden Pakete aus meinem 3-Monats-Abo werde ich selbstverständlich wie bestellt zahlen und empfangen. Danach war es das aber für mich. Den Betreibern des Dienstes Lootchest wünsche ich dennoch viel Erfolg mit ihrem Startup. Sie sind sehr engagiert und gewissenhaft und arbeiten professionell. Dass es mit uns nichts wird, finde ich schade, aber für mich funktioniert das leider nicht.

Edit:
Lootchest und ich sind, wie ich finde, zu einer sehr fairen Einigung gekommen. Danke noch einmal für die Email und die Worte zu dem Thema. Ich wünsche der Firma weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei ihrem Geschäft.

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Earth: Year 2066 wird von Valve aus dem Steam Store gelöscht – Entwickler gebannt

Early Access Spiele und ihre Gefahren. Dazu könnte man viele, lange Worte verlieren. Das habe ich sogar schon getan. Ein neuer Fall macht es aber nötig, noch einmal darüber zu sprechen. Es geht um das Spiel Earth: Year 2066 von den Entwicklern des Killing Day Studios.

Wenn man Inhalte einfach mal so übernimmt und dann als eigene Schöpfung ausgibt, ist das keine schöne Sache, passiert allerdings gar nicht so selten. Erinnern wir uns einmal an The WarZ aka Infestation: Survivor Stories. Da war ja auch praktisch alles irgendwo her genommen worden. Auch hier beendete Steam den Verkauf der Beta, allerdings nur so lang, bis die Entwickler das “Problemchen” geklärt hatten. Es folgten einige Updates, ein Namenswechsel nach einer verlorenen Gerichtsstreitigkeit und irgendwann war das Spiel wieder bei Steam erhältlich.

Subtil klauen geht anders

Earth: Year 2066 soll das Ganze nicht ganz so subtil gemacht haben wie andere. Das Artwork war ohne Genehmigung gemopst. Der Gameplay-Trailer soll von einem ganz anderen Spiel gestammt haben. Die im Game eingefügten Inhalte sollen ebenfalls von anderen Entwicklern stammen. Negative Kommentare auf Steam sollen daraufhin vom Entwickler in positive Kommentare editiert worden sein. Nachdem herauskam, dass er auch noch seine Freunde ermutigte, das Spiel positiv zu rezensieren, wurde es zig Male bei Steam gemeldet. Steam reagierte darauf und und sperrte Spiel und Entwickler. Käufer bekommen das Geld zurückerstattet, wenn sie auf der Shopseite des Spiels eine Rückerstattung anfordern.

Augen auf beim Alpha- und Beta-Kauf

Auch wenn die Warnung von mir bereits ausgesprochen wurde, kann man es offensichtlich nicht oft genug sagen. Da Early Access Spiele allem Anschein nach keinerlei Überprüfung erfahren und mir schleierhaft ist, wie ein Spiel wie dieses durch den Greenlightprozess rutschen konnte, sollte jeder Käufer vorher schauen, ob ein Spiel von einem seriösen Entwickler kommt oder nicht. Das ist zwar nicht immer genaustens ersichtlich, aber mit ein bisschen Bauchgefühl hätte man schnell gemerkt, dass das von Steam nun gesperrte Spiel eher eine Totgeburt war, als ein aufstrebendes Indie-Game.

Alpha- bzw Early Access Spiele sind und bleiben ein Risiko für den Käufer, weil es keine Garantie dafür gibt, dass sie auch wirklich das finale Stadium erreichen. Das sollte man sich als Käufer immer wieder vor Augen halten.

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Tropes vs. Women in Video Games – Viel heiße Luft und Geld für nichts

Als Anita Sarkeesian vor 2 Jahren auf Kickstarter Geld sammelte, sah sie sich laut eigener Aussagen einer großen Hasswelle ausgesetzt. Ihren Aussagen nach hat sie das bekräftigt, mit dem weiterzumachen, was sie damals plante. Mit fast 160.000 US-Dollar, die sie sammelte, wollte sie mit einem riesigen, technischen Aufwand eine 12-teilige Videoserie zum Thema Sexismus in Videospielen machen.

Das Ergebnis nach 2 Jahren – 4 Videos, die sich größtenteils durch einfache Recherche aushebeln ließen. Alles in Allem ist das Tropes vs. Women Projekt nicht mehr als heiße Luft gewesen. Der Wirbel darum nicht berechtigt. Und die Aufregung kaum wert.

Dem erhobenen Zeigefinger folgte ein Mittelfinger

Sarkeesian wollte die Gamer-Community wachrütteln und wollte ihnen mit einem Spiegel vorhalten, was für moralisch schlechte und verwerfliche Menschen sie sind. Sie wollte zeigen, was für moralisch verwerfliche Individuen in der Spieleindustrie sitzen. Sie hat mit einem aber nicht gerechnet – Mit dem Zusammenhalt der Gaming-Community – und der Internetaffinität ihrer Anhänger.  So wurden ihre Videos mehrfach widerlegt, gröbste Recherchepatzer aufgedeckt. Ein Kanal hat dies sehr ausführlich gemacht.

Feminismus vs. Fakten

Ich behaupte von mir nicht, dass ich alles weiß, was das Gaming betrifft. Da ich spät hinzugestoßen bin, fehlt mir das, was viele Leute von ihrer Kindheit an erlebt haben. Ich hatte nie einen guten Computer oder Geld für eine tolle Konsole. Ich habe die ganzen Klassiker nie gespielt. Ich hole meine “Gaming-Kindheit” gerade Stück für Stück nach und erlebe das, was andere schon vor Jahrzehnten erlebt haben.

Ich sammle allerdings auch keine 160.000 Dollar, um Gamern eine Schulstunde darüber zu geben, was mir nicht an ihnen gefällt. Zurecht kann man sich nun fragen, was ist mit dem Geld passiert? Die Video- und Produktionsqualität der Videos ist kaum gestiegen. Schaut man sich den Kanal an, dann wurde seit November auch nicht mehr viel gemacht. Durch die Umstellung der Kommentarstruktur musste sie eine Fanseite für ihren YouTube-Kanal anlegen. Dieser war ihr aber nicht einmal einen eigenen Avatar wert. Die Seite wirkt, als würde sie brach liegen. Eine mindestens 160.000 Dollar teure Seite, denn auf ihrer Webseite sammelt sie immer noch Spenden für ihr Videoprojekt, um es ihrer Aussage nach Werbefrei zu halten. WAS VERFLUCHT NOCH MAL DREHT SIE DENN DA, WENN SIE ÜBER 10.000 DOLLAR FÜR EIN VIDEO VERSCHLEUDERT, IN DEM SIE NUR (!!!) IHR GESICHT IN DIE KAMERA HÄLT, DASS SIE SPENDEN BRAUCHT, DAMIT DIESE VIDEOS WERBEFREI BLEIBEN KÖNNEN??

Meine bescheidene Meinung

Mit Sarkeesian habe ich so meine ganz persönlichen Probleme. Ich glaube nicht, dass sie überhaupt weiß was sie da tut oder was sie überhaupt will. Ihr Frauenbild definiert sie krude. Starke Frauen würden nur versuchen Männer zu imitieren, deswegen dürften sie nicht als Vorbild zählen. Ein starker Charakter in einem Videospiel sei also nur eine Männerkopie.  Ihr nie veröffentlichtes Video “Man with Boobs” würde sicher genau davon handeln. Was ist dann ein männlicher, emotionaler und weicher Charakter? Man with Vagina?

Sie ist mit einem lauten Gebrüll nach vorn gestürmt und hat jeden vor den Kopf geschlagen, der auch nur einen Hauch an Leidenschaft fürs Gaming hatte. Sie hat jedem immer wieder erzählt, was IHR am Gaming nicht passt. In ihrer kleinen selbstzentrierten Welt hat das sicher alles Sinn ergeben – und für sie war es offensichtlich auch profitabel – in der Welt außerhalb ihrer Paranoia hielten ihre Vorwürfe aber kaum Stand.  Als sie Kritik erntete – Gegenwind bekam und sich Trollen ausgesetzt fühlte, nutzte sie dies als Bestätigung ihrer Vorwürfe und schaffte auch das wieder für ihre Selbstdarstellung zu nutzen und ihre auswendig gelernten Sätze in jede TV-Kamera zu sprechen, die noch ein Mittagsthema brauchte.

Copyright-Streits

Das letzte Mal war Sarkeesian mit Copyright-Verstößen in der Presse. Genauer gesagt, hatte sie Non-Commercial Fan-Art für ihr Logo verwendet, ohne den Urheber zu nennen. Die Künstlerin fand dies zwei Jahre nach dem Start der Kampagne heraus und stellte Sarkeesian zur Rede. 11 Tage danach war das Ergebnis, dass Sarkeesian auf das Artwork der Künstlerin verzichtete, weil sie nicht nachweisen konnte, dass ihre Firma/Organisation gemeinnützig arbeitet, so wie sie es angegeben hatte.

http://cowkitty.net/post/79912196471/update-3-you-stole-my-artwork-an-open-letter-to

Am Ende nicht mehr als heiße Luft

Nach zwei Jahren und vier von zwölf versprochenen Videos (den Outfits nach hat sie die ersten drei sowieso am gleichen Tag gedreht), ist nicht mehr viel übrig von der laut brüllenden Kämpferin Sarkeesian. Auf Twitter nögelt sie twitteresque wie eine Fensterrentnerin über Kleinigkeiten des Alltags. Sie tingelt von Veranstaltung zu Veranstaltung, sagt ihre Sprüche auf und tingelt weiter. Die Kickstarter-Backer werden das Ergebnis ihrer Finanzierung wohl nicht mehr sehen. Am Ende sind sie alle gleich. Wenn es um Geld geht, ist die Moral nicht mehr wichtig.

Funfact. Anita Sarkeesian verdient pro Video 13.166 Dollar. Das sind pro Minute 526 Dollar. Sie verdient damit alle zwei Minuten so viel, wie eine gut bezahlte Pornodarstellerin am Tag.

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Ich bin eine Ziege und das ist auch gut so

In meinem Ankündigungsbeitrag zum Goat Simulator habe ich bereits auf dieses Goldstück der Spieleentwicklung hingewiesen. Der Trailer versprach ja schon einiges an Action. Ich durfte das Game seit Freitag anspielen und habe bereits drei Videos hierzu erstellt und hochgeladen.

Der Goat Simulator ist sinnlos, das war uns aber auch schon vorher bewusst. Simulationen dieser Art sind meistens eher einfach gestrickt und haben keinen großen Wiederspielwert. Beim Goat Simulator ist es aber anders. Aus meinem “Mal 15 Minuten anspielen” wurde dann kurzerhand über eine Stunde, einfach deswegen, weil man so viel entdeckt, dass die Zeit wie im Flug vergeht.

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Der Goat Simulator ist allerdings nicht das einzige Spiel, das sich einer Ziege als Hauptdarsteller widmet. Escape Goat und Escape Goat 2 sind zwei Plattformer, in denen man die Rolle einer Ziege übernimmt, die mit einer kleinen Maus zusammen Rätsel lösen und sich durch verschiedene Level puzzlen muss.

Ziegen sind also auch im Gaming universell einsetzbar. Ab heute Abend bekommt ihr den Goat Simulator auf Steam. Wenn ihr spaßigen Nonsense mögt, dann wird dieses Spiel definitiv nach eurem Geschmack sein. Solltet ihr euch noch nicht sicher sein, schaut euch einfach meine drei Videos oben an. Diese sollten euch einen guten Einblick in das Spiel geben.

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DEUS EX: HUMAN REVOLUTION: Fan-Shortfilm ist grandios

Deus Ex: Human Revolution wurde 2012 veröffentlicht und gehört seit dem zu einem der ganz großen Games der Spielegeschichte. Wie würde das Spiel als Film aussehen? Mit einem Fan-Kurzfilm bekommen wir einen Vorgeschmack. Dieser Film ist grandios. Sowohl die Leistung der Schauspieler, als auch die Inszenierung wecken Gänsehautstimmung. Aber genug geredet. Schaut ihn euch selbst an.

CAST
MOE CHARIF ADAM JENSEN
LIANNET BORREGO MEGAN REED
SHAYNA NICOLE E’ORIO YELENA FEDOROVA
ANTONY CORONE BOB PAGE
JUAN C. BOFILL
KEVIN HUMES
CHRIS AALLEN DARSOW
SEAN HAMLIN
CHRISTOPHER ANTHONY LLORCA
ERIC MAINADE
WALTER GARCIA
GREG REMENTER
KEIL ZEPERNICK
PAUL O’CONNOR
BAYARDO CESAR AMPIE
LOIUS LAHERA
OLIVER VAQUER

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GOAT SIMULATOR: Das Leben als Ziege ist hart [Trailer]

Habt ihr eine Ahnung, was daqs mit Goat-Simulator eigentlich soll? Ich nicht wirklich. Die Entwickler vermutlich auch nicht, aber in der Reihe der wilden und verrückten Simulatoren ist Goat Simulator auf jeden Fall weit auf dem ersten Platz.

In einem Trailer haben die Entwickler des Games nun gezeigt, welch cineastisches Talent in ihnen steckt. Das Video zeigt, wie hart das Leben als Ziege doch sein muss. In dramatischen Zeitlupen und schnellen Actionszenen bekommen wir bereits jetzt einen Vorgeschmack auf den ersten April, wenn das Spiel über Steam released wird.

In Goat Simulator bekommt man Punkte dafür, wenn man völlig verrückte Dinge macht. Nur rumstechen, meckern und Gras fressen ist langweilig, also klettert die abenteuerliche Ziege von heute Leitern hoch, lässt sich von Autos durch die Luft schleudern und stößt mit ihrem Kopf Gegenstände gegen Menschen. Sei eine Ziege, sei eine wilde Ziege, sei eine gemeingefährliche, wilde Ziege!

Den Goat Simulator gibt es ab dem ersten April für 9,99$. Die deutschen Preise wurden noch nicht veröffentlicht, aber man kann davon ausgehen, dass Steam hier 1:1 umrechnen wird.