Kategorie-Archiv: News

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Tropes vs. Women in Video Games – Viel heiße Luft und Geld für nichts

Als Anita Sarkeesian vor 2 Jahren auf Kickstarter Geld sammelte, sah sie sich laut eigener Aussagen einer großen Hasswelle ausgesetzt. Ihren Aussagen nach hat sie das bekräftigt, mit dem weiterzumachen, was sie damals plante. Mit fast 160.000 US-Dollar, die sie sammelte, wollte sie mit einem riesigen, technischen Aufwand eine 12-teilige Videoserie zum Thema Sexismus in Videospielen machen.

Das Ergebnis nach 2 Jahren – 4 Videos, die sich größtenteils durch einfache Recherche aushebeln ließen. Alles in Allem ist das Tropes vs. Women Projekt nicht mehr als heiße Luft gewesen. Der Wirbel darum nicht berechtigt. Und die Aufregung kaum wert.

Dem erhobenen Zeigefinger folgte ein Mittelfinger

Sarkeesian wollte die Gamer-Community wachrütteln und wollte ihnen mit einem Spiegel vorhalten, was für moralisch schlechte und verwerfliche Menschen sie sind. Sie wollte zeigen, was für moralisch verwerfliche Individuen in der Spieleindustrie sitzen. Sie hat mit einem aber nicht gerechnet – Mit dem Zusammenhalt der Gaming-Community – und der Internetaffinität ihrer Anhänger.  So wurden ihre Videos mehrfach widerlegt, gröbste Recherchepatzer aufgedeckt. Ein Kanal hat dies sehr ausführlich gemacht.

Feminismus vs. Fakten

Ich behaupte von mir nicht, dass ich alles weiß, was das Gaming betrifft. Da ich spät hinzugestoßen bin, fehlt mir das, was viele Leute von ihrer Kindheit an erlebt haben. Ich hatte nie einen guten Computer oder Geld für eine tolle Konsole. Ich habe die ganzen Klassiker nie gespielt. Ich hole meine “Gaming-Kindheit” gerade Stück für Stück nach und erlebe das, was andere schon vor Jahrzehnten erlebt haben.

Ich sammle allerdings auch keine 160.000 Dollar, um Gamern eine Schulstunde darüber zu geben, was mir nicht an ihnen gefällt. Zurecht kann man sich nun fragen, was ist mit dem Geld passiert? Die Video- und Produktionsqualität der Videos ist kaum gestiegen. Schaut man sich den Kanal an, dann wurde seit November auch nicht mehr viel gemacht. Durch die Umstellung der Kommentarstruktur musste sie eine Fanseite für ihren YouTube-Kanal anlegen. Dieser war ihr aber nicht einmal einen eigenen Avatar wert. Die Seite wirkt, als würde sie brach liegen. Eine mindestens 160.000 Dollar teure Seite, denn auf ihrer Webseite sammelt sie immer noch Spenden für ihr Videoprojekt, um es ihrer Aussage nach Werbefrei zu halten. WAS VERFLUCHT NOCH MAL DREHT SIE DENN DA, WENN SIE ÜBER 10.000 DOLLAR FÜR EIN VIDEO VERSCHLEUDERT, IN DEM SIE NUR (!!!) IHR GESICHT IN DIE KAMERA HÄLT, DASS SIE SPENDEN BRAUCHT, DAMIT DIESE VIDEOS WERBEFREI BLEIBEN KÖNNEN??

Meine bescheidene Meinung

Mit Sarkeesian habe ich so meine ganz persönlichen Probleme. Ich glaube nicht, dass sie überhaupt weiß was sie da tut oder was sie überhaupt will. Ihr Frauenbild definiert sie krude. Starke Frauen würden nur versuchen Männer zu imitieren, deswegen dürften sie nicht als Vorbild zählen. Ein starker Charakter in einem Videospiel sei also nur eine Männerkopie.  Ihr nie veröffentlichtes Video “Man with Boobs” würde sicher genau davon handeln. Was ist dann ein männlicher, emotionaler und weicher Charakter? Man with Vagina?

Sie ist mit einem lauten Gebrüll nach vorn gestürmt und hat jeden vor den Kopf geschlagen, der auch nur einen Hauch an Leidenschaft fürs Gaming hatte. Sie hat jedem immer wieder erzählt, was IHR am Gaming nicht passt. In ihrer kleinen selbstzentrierten Welt hat das sicher alles Sinn ergeben – und für sie war es offensichtlich auch profitabel – in der Welt außerhalb ihrer Paranoia hielten ihre Vorwürfe aber kaum Stand.  Als sie Kritik erntete – Gegenwind bekam und sich Trollen ausgesetzt fühlte, nutzte sie dies als Bestätigung ihrer Vorwürfe und schaffte auch das wieder für ihre Selbstdarstellung zu nutzen und ihre auswendig gelernten Sätze in jede TV-Kamera zu sprechen, die noch ein Mittagsthema brauchte.

Copyright-Streits

Das letzte Mal war Sarkeesian mit Copyright-Verstößen in der Presse. Genauer gesagt, hatte sie Non-Commercial Fan-Art für ihr Logo verwendet, ohne den Urheber zu nennen. Die Künstlerin fand dies zwei Jahre nach dem Start der Kampagne heraus und stellte Sarkeesian zur Rede. 11 Tage danach war das Ergebnis, dass Sarkeesian auf das Artwork der Künstlerin verzichtete, weil sie nicht nachweisen konnte, dass ihre Firma/Organisation gemeinnützig arbeitet, so wie sie es angegeben hatte.

http://cowkitty.net/post/79912196471/update-3-you-stole-my-artwork-an-open-letter-to

Am Ende nicht mehr als heiße Luft

Nach zwei Jahren und vier von zwölf versprochenen Videos (den Outfits nach hat sie die ersten drei sowieso am gleichen Tag gedreht), ist nicht mehr viel übrig von der laut brüllenden Kämpferin Sarkeesian. Auf Twitter nögelt sie twitteresque wie eine Fensterrentnerin über Kleinigkeiten des Alltags. Sie tingelt von Veranstaltung zu Veranstaltung, sagt ihre Sprüche auf und tingelt weiter. Die Kickstarter-Backer werden das Ergebnis ihrer Finanzierung wohl nicht mehr sehen. Am Ende sind sie alle gleich. Wenn es um Geld geht, ist die Moral nicht mehr wichtig.

Funfact. Anita Sarkeesian verdient pro Video 13.166 Dollar. Das sind pro Minute 526 Dollar. Sie verdient damit alle zwei Minuten so viel, wie eine gut bezahlte Pornodarstellerin am Tag.

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Ich bin eine Ziege und das ist auch gut so

In meinem Ankündigungsbeitrag zum Goat Simulator habe ich bereits auf dieses Goldstück der Spieleentwicklung hingewiesen. Der Trailer versprach ja schon einiges an Action. Ich durfte das Game seit Freitag anspielen und habe bereits drei Videos hierzu erstellt und hochgeladen.

Der Goat Simulator ist sinnlos, das war uns aber auch schon vorher bewusst. Simulationen dieser Art sind meistens eher einfach gestrickt und haben keinen großen Wiederspielwert. Beim Goat Simulator ist es aber anders. Aus meinem “Mal 15 Minuten anspielen” wurde dann kurzerhand über eine Stunde, einfach deswegen, weil man so viel entdeckt, dass die Zeit wie im Flug vergeht.

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Der Goat Simulator ist allerdings nicht das einzige Spiel, das sich einer Ziege als Hauptdarsteller widmet. Escape Goat und Escape Goat 2 sind zwei Plattformer, in denen man die Rolle einer Ziege übernimmt, die mit einer kleinen Maus zusammen Rätsel lösen und sich durch verschiedene Level puzzlen muss.

Ziegen sind also auch im Gaming universell einsetzbar. Ab heute Abend bekommt ihr den Goat Simulator auf Steam. Wenn ihr spaßigen Nonsense mögt, dann wird dieses Spiel definitiv nach eurem Geschmack sein. Solltet ihr euch noch nicht sicher sein, schaut euch einfach meine drei Videos oben an. Diese sollten euch einen guten Einblick in das Spiel geben.

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DEUS EX: HUMAN REVOLUTION: Fan-Shortfilm ist grandios

Deus Ex: Human Revolution wurde 2012 veröffentlicht und gehört seit dem zu einem der ganz großen Games der Spielegeschichte. Wie würde das Spiel als Film aussehen? Mit einem Fan-Kurzfilm bekommen wir einen Vorgeschmack. Dieser Film ist grandios. Sowohl die Leistung der Schauspieler, als auch die Inszenierung wecken Gänsehautstimmung. Aber genug geredet. Schaut ihn euch selbst an.

CAST
MOE CHARIF ADAM JENSEN
LIANNET BORREGO MEGAN REED
SHAYNA NICOLE E’ORIO YELENA FEDOROVA
ANTONY CORONE BOB PAGE
JUAN C. BOFILL
KEVIN HUMES
CHRIS AALLEN DARSOW
SEAN HAMLIN
CHRISTOPHER ANTHONY LLORCA
ERIC MAINADE
WALTER GARCIA
GREG REMENTER
KEIL ZEPERNICK
PAUL O’CONNOR
BAYARDO CESAR AMPIE
LOIUS LAHERA
OLIVER VAQUER

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GOAT SIMULATOR: Das Leben als Ziege ist hart [Trailer]

Habt ihr eine Ahnung, was daqs mit Goat-Simulator eigentlich soll? Ich nicht wirklich. Die Entwickler vermutlich auch nicht, aber in der Reihe der wilden und verrückten Simulatoren ist Goat Simulator auf jeden Fall weit auf dem ersten Platz.

In einem Trailer haben die Entwickler des Games nun gezeigt, welch cineastisches Talent in ihnen steckt. Das Video zeigt, wie hart das Leben als Ziege doch sein muss. In dramatischen Zeitlupen und schnellen Actionszenen bekommen wir bereits jetzt einen Vorgeschmack auf den ersten April, wenn das Spiel über Steam released wird.

In Goat Simulator bekommt man Punkte dafür, wenn man völlig verrückte Dinge macht. Nur rumstechen, meckern und Gras fressen ist langweilig, also klettert die abenteuerliche Ziege von heute Leitern hoch, lässt sich von Autos durch die Luft schleudern und stößt mit ihrem Kopf Gegenstände gegen Menschen. Sei eine Ziege, sei eine wilde Ziege, sei eine gemeingefährliche, wilde Ziege!

Den Goat Simulator gibt es ab dem ersten April für 9,99$. Die deutschen Preise wurden noch nicht veröffentlicht, aber man kann davon ausgehen, dass Steam hier 1:1 umrechnen wird.

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Elvun Lovecraft-Woche im Rückblick

Wer mich kennt weiß, dass ich eine riesige Lovecraft-Anhängerin bin. Ein Projekt zu dem Thema schwirrte mir schon länger im Kopf herum, aber es brauchte ein wenig Vorbereitungszeit. Nach ungefähr zwei Wochen aktiver Produktion konnte ich meine Idee aber endlich veröffentlichen. In der letzten Woche ging über unseren YouTube-Kanal die “Lovecraft-Woche” online. Jeden Tag habe ich euch ein Spiel vorgestellt, das in irgendeiner Art und Weise mit Lovecraft zu tun hatte. Sei es nun, weil dort Figuren vorkamen, die Lovecraft in seinen Geschichten behandelt hat oder weil es sogar im Lovecraft-Universum spielt.

Wenn ihr dieses Video klickt, dann könnt ihr euch durch die komplette Playlist der Lovecraft-Woche schauen. Es sind ungefähr 4 Stunden Videomaterial zusammengekommen.

Welches Spiel hat euch aus der Lovecraft-Woche am Besten gefallen? Hier noch mal alle im Überblick:

Tag 1: The Secret World
Tag 2: Magrunner
Tag 3: Sherlock Holmes: The Awakened
Tag 4: Call of Cthulhu: Dark corners of the earth
Tag 5: Scribblenauts Unlimited
Tag 6: Call of Cthulhu: The Wasted Land
Tag 7: Elder Sign: Omens

titanfall

Das Spiel ist scheiße. Wenn du es magst, bist du auch scheiße

Kleinkriege gibt es in jedem Lebensbereich und oft werden sie unglaublich unsachlich und emotional geführt. Genauso oft sind sie überflüssig, weil es um verschiedene Geschmäcker und Meinungen geht. Und die hat nun mal jeder nur für sich selbst. Vor einigen Tagen twitterte ich:

Worum ging es? Wir redeten über Titanfall – dem neuen EA-Shooter. Es fing schon an, als ich ihn vorbestellt hatte und dies verkündete. Ich wurde – wenn auch eher neckisch – ausgelacht und mir wurde gesagt, ich solle ihn bitte wieder abbestellen und er sei gar nichts für mich. Viel zu schnell, viel zu stressig. Meine Reaktion war sehr erwachsen – trotzig.

Die Diskussion ging weiter. Das Spiel sei scheiße und deswegen sind die Menschen, die es gut finden auch scheiße und haben keine Ahnung. Der Moment, in dem ich mich aus Unterhaltungen ausklinke. Ich weiß, es gibt zum Beispiel diese zwei Fronten: Die einen mögen Battlefield, die anderen Call of Duty. Ich stichel gern gegen beide. Nicht weil ich eines der Spiele scheiße finde oder Leute, die es spielen – vielleicht um ein bisschen zu trollen und Leuten aufzuzeigen, wie lächerlich es ist, sich und andere allein über ein Spiel zu definieren. Titanfall ist nun auch in diese Schusslinie geraten. Entweder man mag Battlefield oder man mag Titanfall. Ich stehe nun in der Mitte und denke mir nur “WTF, die sind doch sogar vom gleichen Publisher.” Beides sind für sich gesehen ordentliche Spiele, haben ihre Anhänger und Fans und ihre Stärken und Schwächen. Wieso sich also so furchtbar hineinsteigern und reagieren wie eine Mädchenklasse auf PMS?

Ich werde mich in sowas nicht reinziehen lassen und das sollte niemand. Spielt die Spiele die ihr mögt und die euch Spaß machen. Wenn jemand das scheiße findet, dann ist das sein Problem und nicht euers.

Achso. Titanfall ist klasse ;)

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Fast nackte Frauen auf Messen – Booth Babes verbieten!

Was ist ein Booth Babe?

Ein Booth Babe kann mehrere Aufgaben haben. Zum einen kann es das Produkt präsentieren, dann auch erklären oder es ist lediglich als “Dekoration” am Messestand um die Besucher mit einem Lächeln zu begrüßen.

Booth Babes sind nach jeder Messe im Zentrum der Diskussionen rund um die Männerdomäne Technik. Sie stehen an den Messeständen und tragen wenig bis sehr wenig, haben eine gute Figur, sind sportlich und hübsch. Sollten Frauen als Booth Babe arbeiten? Ist diese Arbeit erniedrigend? Welche Qualifikationen muss so ein Booth Babe denn haben?

Booth Babes sind hübsch, aber dumm

Ich stolperte eben über den Bericht des Techblogs ChipChick mit der provokativen Überschrift “CES Booth Babes Return for 2014 With More Clothes and Less Brains”.

Zur Vorgeschichte: 2013 gab es einen Eklat, weil auf der CES Frauen fast nackt an einem Messestand auftraten. Mimik-los, ausdruckslos wie lebende Statuen ließen sie sich fotografieren und von Besuchern anstarren. Es gab viele negative Reaktionen und sogar Petitionen für den Verbot von Booth Babes auf Messen.

2014 schickten sie also eine Reporterin los, den Frauen mal auf den Zahn zu fühlen, um zu sehen wie viel Ahnung sie denn zu den Produkten und zum Thema Technik haben. Das Ergebnis – nur wenige waren wirklich tief im Thema, das meiste wirkte auswendig gelernt. Die Reporterinnen freuten sich. Man konnte die “dummen” Booth Babes entlarven. Am Ende pochte auf meiner Stirn allerdings eine Wutader.

So viele Vorurteile, Bevormundungen und unterschwelliger Sexismus von Frauen aus der Techszene habe ich noch nie erlebt und ich schäme mich geradezu mit diesen Frauen im gleichen Berufszweig zu arbeiten.

Wieso das so ist, versuche ich jetzt einmal etwas konzentrierter zusammenzufassen. Wenn es etwas chaotisch wirkt, dann bitte ich dies zu entschuldigen.

Das Märchen, dass Frauen nur einer gesellschaftlich akzeptierten Arbeit nachgehen dürften

Frauen haben das Recht, selbst entscheiden zu können wo sie arbeiten und unter welchen Bedingungen sie es tun. Dazu gehört nicht nur die Wahl Studienrätin zu werden, sondern auch die Wahl, das Studium mit einem Einsatz als Booth Babe zu finanzieren. Dazu gehört auch die Wahl – so weh es Moralpredigern tut – seinen Lebensunterhalt beispielsweise als Prostituierte zu verdienen. Ich stelle Booth Babes hier ganz klar nicht mit Prostitution auf eine Stufe, weil beides noch einmal ein großer Unterschied ist, aber Booth Babes werden – vor allem von Frauen – oft als solche gesehen und so behandelt. Sie verkaufen jedoch nicht ihren Körper für Sex, sondern ihre Erscheinung, ihr Auftreten und ihre Sympathie. Das, was jeder Angestellte mit Kundenkontakt auch macht.

Booth Babes werden zu der Arbeit, die sie machen, nicht gezwungen, sondern sie machen sie aus dem gleichen Grund, weswegen die meisten von uns arbeiten – weil es Geld gibt, und man sich mit Geld sein Leben finanzieren kann. Sie haben kein Problem damit ihren Körper zu zeigen, bewerben sich sogar auf diese Stellen hin.

Booth Babes sind Menschen – Echt jetzt!

Booth Babes sind Frauen, Booth Babes sind Menschen mit einer Geschichte, einem Leben. So sehr öffentlich angeprangert wird, dass Booth Babes von den Ausstellern als Objekte dargestellt werden, so abstoßend ist die Vorverurteilung, die sie aufgrund ihrer Jobwahl oder ihrer Arbeitskleidung oder ihres Aussehens erfahren.

Da sind hübsche, leicht bekleidete Mädchen auf einer Messe, die freiwillig so ihr Geld verdienen. Verbieten!! (Oder eben diskreditieren…)

In dem Video wurden die Mädchen dann ausgefragt, wie viel Ahnung sie denn von Technik hätten. Viele Mädchen bestanden den Test nicht, stammelten etwas herum oder gaben offen zu, dass sie in dem Thema nicht drinstecken oder dass sie nur als Model für den Stand gebucht wurden, um die Produkte zu präsentieren oder als Fotomodell herzuhalten. Viele von ihnen standen sicher schon viele Stunden auf der Messe und waren aufgeregt, als die Kamera auf sie zeigte. Und das war der Punkt an dem mir die Hutschnur endgültig platzte.

“Ich bin viel klügerer als du” – Mentalität stinkt

Keines dieser Mädchen wird ein technisches Studium in Angriff nehmen, um genug fachliche Qualifikationen als Booth Babe zu bekommen. Brauchen sie auch nicht. Sie werden angelernt, um Endverbrauchern, die meist noch weniger Ahnung haben, einfach zu vermitteln, worum es bei einem Gerät geht und was sie damit machen können. Dadurch dass sie selbst nicht extrem tief in dem Thema stecken, können sie ihr einfaches Wissen genauso einfach weitergeben. Dem Messebesucher reicht das. Der hochdatierten Technikbloggerin vielleicht nicht, aber vielleicht ist sie auch nicht die kaufkräftige Zielgruppe der Messe.

Wissenslücke bedeutet nicht, dass eine Person dumm ist – nur dass sie etwas noch nicht gelernt hat

Was aber klar gestellt werden muss: Man darf niemanden als “dumm” darstellen, nur weil er in einem Themenbereich weniger Kenntnisse hat, als andere oder als man selbst, denn mit dem Folgeschluss sind alle Menschen dumm und man könnte jeden auflaufen lassen, wenn man nur die passenden Themen findet.

Einige Techbloggerinnen fühlen sich also angegriffen, wenn Frauen, die gut aussehen Geld damit verdienen, dass sie gut aussehen. Und deswegen machen sie ein Video, in dem sie diese Frauen interviewen und bewusst bloßstellen, obwohl die vielleicht einmal im Jahr mit dem Thema Technik zu tun haben, wenn sie auf einer Messe arbeiten. Und wieso? Um die Vorurteile zu bestärkten, dass Frauen, die gut aussehen, offensichtlich nichts im Kopf haben können – vor allem dann, wenn sie bei ihrer Arbeit sexy Kleidung tragen. Dieser Plan hätte statt von überengagierten Techbloggerinnen auch von einem extremen Macho kommen können. Statt sich aber angegriffen zu fühlen, hätte er vielleicht ein bisschen geifernd gesabbert. Der Rest der Story bliebe aber der Gleiche. Das ist in meinen Augen schon ein starkes Stück.

Wieso fühlt man sich durch Booth Babes angegriffen?

Ich frage mich, wie man programmiert sein muss, um sich von der Anwesenheit von leichtbekleideten Frauen angegriffen zu fühlen. Vor allem wieso macht man diese Frauen für die Wahrnehmung der eigenen Person verantwortlich? Wieso fühlt man sich herabgesetzt, weil eine leichtbekleidete junge Frau im gleichen Raum ist? Das kann doch nur bedeuten, dass man Booth Babes bereits selbst herabsetzt und sich dann mit ihnen vergleicht. Das wäre aber ein höchstpersönliches Problem und weder das Problem der Booth Babes, noch der Aussteller.

Man bezeichnete Messen als frauenfeindliche Umgebung, weil Booth Babes anwesend wären. Als würden sie die Ehre der Frau durch das Zeigen ihres Körpers herabsetzen. Als wäre die Ehre einer Frau von ihrem Körper oder ihrer Kleidung abhängig. Ich stelle mal eine steile These auf. Auf Technikmessen sind so wenig Frauen vertreten, weil sie sich für den Kram da nicht interessieren. Denen sind Booth Babes völlig schnuppe. Fragt doch mal Freundinnen, die nicht im Techthema sind, wieso sie sich nicht schon auf die CES freuen. Die werden nicht sagen: “Weil wegen Booth Babes und bla.” sondern “Was soll ich da? Interessiert mich doch nicht.”

Eigentlich wollen wir nur mehr nackte Jungs

Das Ende des Videos ließ dann noch einmal durchblicken worum es wirklich geht. Es sollten mehr Booth Boys gezeigt werden, dann wären Messen auch für Frauen interessant. Da haben wir also wieder die Doppelmoral, dass wenn Frauen etwas machen, es diskriminierend ist. Wenn Männer etwas machen, dann ist es nur fair. Ist das wirklich das Niveau auf dem wir dieses Thema diskutieren sollten?

Es gibt Frauen auf Messen, die hübsch aussehen und damit ihr Geld verdienen. Das macht sie nicht zu schlechten Menschen. Liebe empörte Techbloggerinnen, macht das wozu ihr auf der Messe seid. Berichtet über die Produkte und vergleicht euch nicht mit den Models, die diese präsentieren. Unterstellt ihnen nicht, sie würden die Wahrnehmung eurer Person beschädigen. Das könnt ihr schon ganz allein. Versucht nicht den Klugscheißer-Wettbewerb zu gewinnen, nur weil ihr neben einer Person, die in eurem Fachgebiet keine Ahnung hat, besser ausseht. Das ist nämlich gar nicht schwer.

Startet den Klugscheißer-Wettbewerb nicht mit jemandem, von dem ihr sowieso wisst, dass er verliert

Ich gebe euch mal eine Aufgabe. Behandelt auf zukünftigen Messen die Booth Babes einfach mal menschlich. Immerhin stehen sie da den ganzen Tag, um euch die Geräte zu präsentieren, über die ihr schreiben wollt und für eure Blogfotos hübsch auszusehen . Booth Babes sind Menschen, mit denen man normal reden kann und das solltet ihr auch. Selbst wenn es euch schwer fallen mag. Seid mal nett.

Seid einfach mal nett

Und solltet ihr euch irgendwie dagegen entscheiden nett zu sein und in Booth Babes Menschen zu sehen, die einfach ihren Job machen, möchte ich euch gerne in Zukunft auch für die Rechte von Booth Boys einstehen sehen. Ich will euch argumentieren sehen, dass Booth Boys ein männerfeindliches Klima schaffen, bei dem die Ehre des Mannes herabgesetzt werde, weil die Booth Boys zeigen, dass Männer doch eigentlich nur Objekte sind. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Think about it.

(PS. Danke Nicole Scott für ihre wunderbar unaufgeregte Art, mit der sie zeige, dass man das Thema auf absolut entspannt sehen kann.)

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Rust entfernt die Zombies aus dem Gameplay

“Nicht noch ein Zombie-Survival-Game” mag vielleicht die Reaktion auf das Erscheinen von Rust gewesen sein. Surprise! Die Zombies sind nämlich nun weg. Die Entwickler haben sie aus dem Gameplay gestrichen, weil sie es leid waren, nur wir der dröflte DayZ Klon gehandelt zu werden.

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Yep. We did it. We decided we couldn’t hold off any longer. The longer we keep zombies in – the more complaints we’d get about removing them. We are forcing ourselves to deal with it. We are no longer a zombie survival game! They’ve been replaced with red bears and wolves. You hate them. We know. They’re just plugging a gap for now. All will be revealed.

Ein mutiger Schritt, genau das zu entfernen, was das Spiel anscheinend definiert hat. Zumindest wenn man auf die Genre-Beschreibung schaute. Doch eigentlich haben die Zombies nie eine wirklich große Rolle im Spiel gehabt. Sie waren zwar da und als Gegner irgendwie relevant, aber die Statistenrolle haben sie nie wirklich gut ausgefüllt. Damit ist Rust vom Zombie-Survial-Game in ein Survival-Game gerutscht. Diese Wendungen sind nur deswegen möglich, weil sich das Game noch im Early Access Stadium befindet und deswegen noch alles möglich ist.

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Laut Entwickler Gary Newman ist Rust übrigens erst zu 10% fertiggestellt, hat sich aber bereits mehr als 750.000 Mal über Steam verkauft. Der Entwickler, der vor allem durch “Gary’s Mod” Bekanntheit erreicht hat, kann sich mit diesem Erfolg glücklich schätzen.

Rust auf Steam

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Hearthstone Open Beta – Angespielt

Moin Leute!

Wir ihr bestimmt mitbekommen habt, ist Blizzards Hearthstone gerade in die offene Beta gegangen. Und deshalb haben wir für euch das Free-to-Play-Spiel mal angespielt, um euch zu sagen, ob es eure Zeit wert ist.

Was ist Hearthstone?

Hearthstone ist ein Sammelkartenspiel, nur online. Wenn ihr Pokemon, Yu-Gi-Oh oder Magic kennt, das Prinzip ist das Selbe, abgesehen davon, dass eure Karten nicht real existieren. Dafür habt ihr den Vorteil, dass ihr nicht aus dem Haus gehen müsst, um ne Partie gegen echte Gegner zu spielen. Außerdem ist das ganze Free-To-Play, also komplett ohne Geld spielbar. Aber wer möchte, der kann natürlich trotzdem Kartenpakete gegen echtes Geld kaufen.

Spielen tut das ganze im Blizzard-Universum, man trifft dort auf altbekannte Helden wie z.B. den Paladin Uther, oder Thrall, den Ork. Auch die Stimmen und Sprüche der Helden passen sehr schön dazu.

Wie komm ich dran?

Gut, das ist einfach. Auf die Homepage von Hearthstone gehen, runterladen, Spaß haben. Bis vor einiger Zeit war Hearthstone noch eine geschlossene Beta, aber mittlerweile dürfen auch in der EU alle teilnehmen. Als erstes werdet ihr durch das hervorragende Tutorial geleitet, und dürft dann loslegen.

Wie spielt es sich?

Ich mache es kurz, Hearthstone macht Spaß. Und zwar mehr, als ich von einem kostenlosen Sammelkartenspiel erwartet hätte. Das (wie eben schon erwähnt) hervorragende Tutorial führt einen sehr schön in die simplen Regeln des Spiels ein, und dann kanns schon gegen Bots los gehen, oder sogar echte Gegner.

Die Grafik ist gut, und läuft auch auf meiner sehr schwachen Maschine hervorragend! Hier merkt man, dass Blizzard Hearthstone auch auf Tablets bringen möchte, auch die liebevoll gestalteten Spielbretter oder die großen Trefferflächen für die Maus machen dies sichtbar.

Ich für meinen Teil bin allerdings nicht so süchtig nach Hearthstone, wie man das bei einem guten Egoshooter sein mag, dass man jeden Tag stundenlang spielen möchte. Dafür lege ich Wert darauf, jeden Tag ein bis zwei Spiele zu spielen, und ich glaube, dass sich das hier auf die Langzeitmotivation sehr positiv auswirken dürfte. Besonders gepaart mit dem später mobilen Spielerlebnis auf dem Tablet dürfte es viele Leute in einer kurzen Mittagspause, im Bus oder in der Bahn ans Tablet ziehen, um mal gerade ein oder zwei kurze Spiele, die oft nur minutenlang sind, zu spielen.

Impressionen

(Ich verwende die englische Version des Clients.)

Fazit

Blizzard ist als hervorragende Spieleschmiede bekannt, und auch Hearthstone enttäuscht nicht. Ein Free-To-Play Sammelkartenspiel mit Erfolgsgarantie!

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The Forest – Das Horror Survival Game für Herzstillstände

Wälder üben auf Menschen oft eine bedrohliche Ausstrahlung aus. Sie können dunkel sein und aus vielen Ecken hört man Geräusche, ohne sie einer Ursache zuordnen zu können. Stellt euch vor, ihr stürzt mit dem Flugzeug ab, überlebt und findet euch ganz allein in einem Wald wieder, der von Mutanten bewohnt wird. Diese Mutanten ernähren sich von – irgs – Menschenfleisch. Willkommen in “The Forest”.

Horror Survival Games haben wir in den letzten Jahren ja so einige zu sehen bekommen. Viele davon waren für ein Multiplayer-Spiel ausgelegt – nicht aber The Forest. Allein schlägt man sich hier durch Wälder, Mutanten, die einem ans Fleisch wollen und das alles verschlingende Dickicht des Waldes. Ziel ist es zu Überleben. Sich vielleicht eine sichere Behausung zu bauen, nicht zu verhungern oder zu verdursten.  Nachts ist es besonders schlimm. Die in Höhlen hausenden Mutanten kommen dann an die Erdoberfläche und suchen sich was zu futtern. Wer da draußen durch die Wälder hüpft ist da das gefundene Frühstück.

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The Forest wird mit Crafting-Elementen versehen sein, so wie wir es von Minecraft, Rust, und diversen DayZ Mods kennen. Genau wie in der DayZ Standalone sollte man sein Wasser reinigen, damit man sich keine Magenverstimmung holt. Und auch das Essen wird schlecht, wenn man es zu lang liegen lässt. Etwas das zum Beispiel bei Minecraft nicht wirklich Sinn ergeben hat. So konnte man Truhen voller frischem Fisch wochenlang ungekühlt herumstehen lassen, ohne dass dieser verdirbt.

The Forest nun aber mit Minecraft zu vergleichen, auch wenn diese gemeinsame Spielelemente aufweisen, wäre zu oberflächlich. The Forest besticht nämlich durch eine herausragende Grafik, die so realistisch aussieht, dass sie einem die Gänsehaut über den Rücken jagt.  Um das Ganze noch realistischer zu machen, wird The Forest auch mit Oculus Rift kompatibel sein.

Entwickler Ben Falcone, der sich vorher mit “Endnight Game” für das iPad einen Namen machte, erzählte in einem Interview, dass er mit The Forest versuche, das gruseligste Spiel, zu schaffen, dass es auf dem Markt gibt. Bisher ist The Forest noch nicht verfügbar. Es wird aber Anfang diesen Jahres eine Alpha-Phase geben, in der man das Spiel erwerben kann. Das genaue Datum hat Ben Falcone noch nicht bekannt gegeben.

Das Spiel hat es bereits durch Greenlight geschafft und wird dann bei Erscheinen auch über Steam erhältlich sein.