Kategorie-Archiv: News

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Der Fall Zoe – Wir müssen alle noch viel lernen

Das Internet diskutiert über das Ende einer Beziehung zweier Menschen, die sie vermutlich vorher nicht einmal kannten. Im Netz landeten persönliche Nachrichten, Ängste, Träume und Fehler sowie eine Debatte darüber, wie korrupt der Spielejournalismus ist, wenn er gegen sexuelle Gefälligkeiten Vorzugsbehandlung walten lässt. Aber wie viel davon geht uns eigentlich was an? 

Ich habe mich die komplette letzte Nacht und davor mehrere Stunden durch Meinungen gelesen. Ich habe mich auch durch die vom Exfreund aufgesetzte Website und seinen Tumblr gelesen. Ich habe verschiedene Reaktionen der Gaming-Magazine gelesen und auch welche Konsequenzen sie ziehen.

Die meiste Zeit, als ich las hatte ich nur das Gefühl von Mitleid mit beiden. Beide haben sich kennengelernt, ihrerseits viele Hoffnungen in ihre Beziehung gesteckt. Da beide aber wohl Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen haben (wer hat die nicht? Nur manche trifft es härter als andere) funktionierte es nicht, obwohl sie es mehrfach versuchten – gegen Ende sogar herbeizwingen wollten.

Ich habe in meinem persönlichen Blog einmal einen Leitfaden geschrieben wie man mit Trennungen umgeht, wenn man im Internet gut vernetzt ist – wenn man also viele gemeinsame Freunde hat. Ich glaube die beiden haben so ziemlich alles falsch gemacht und das ist nun das womit wir umgehen müssen. Tausende Menschen mischen sich nun in ihre verlorene Beziehung ein und am Ende ist der menschliche Schaden größer als der einer Trennung je hätte sein können.

Ich hatte gleichzeitig aber auch das Gefühl, dass viele dieser Dinge nicht in die Öffentlichkeit gehörten. Er wollte seinem Frust Luft machen… Ich verstehe das. Er wollte den Leuten zeigen mit was er zu kämpfen hat. Auch das verstehe ich… Aber am Ende wird es weder ihm, noch ihr noch sonst jemandem besser gehen. Die Welt wird voller Scherben liegen und niemand wird sie aufheben. Stattdessen wird jeder durch diese Scherben hindurchlaufen und immer wieder daran erinnert werden, dass sie existieren und warum.

Persönliche Dinge sind persönlich – Geschäftliche Dinge geschäftlich

Lassen wir die persönlichen Probleme, die das ehemalige Paar hatte einmal beiseite, stehen wir vor einem weiteren Problem, das uns alle etwas angeht, sofern wir unabhängige Berichterstattung über Spiele als wichtig empfinden.  Jobs vor allem über persönliche Beziehungen zu bekommen ist etwas, das in fast jedem Zweig äußerst üblich ist. Bevor ein Job ausgeschrieben wird, überlegen viele Firmen, ob sie nicht schon jemanden haben oder kennen, der diese Stelle ausfüllen könnte.

Wenn zu diesen Vorgesetzten vorher Beziehungen bestanden haben, dann ist das unschön und kann vor allem das Arbeitsklima beträchtlich stören, vor allem dann wenn es einseitig auseinander ging. Aber da die involvierten Personen erwachsen sind, sollten sie das auch wie Erwachsene ertragen.

Wenn diese Beziehungen aber nur deswegen bestanden haben WEIL ein Job oder eine Berichterstattung gewollt war, dann sehe ich durchaus ein sehr viel größeres Problem, denn unabhängige Presse sollte eben das sein – unabhängig. Persönliche Beziehungen haben in der Arbeit nichts verloren.

Viele Seiten untersagen nun ihren Redakteuren viele Arten des Entgegenkommens von Spielefirmen oder Entwicklern. Bei Joystiq sollen sie nicht einmal mehr die Erlaubnis haben am Crowdfunding von Indie-Games mitzuwirken. Muss das aber wirklich so weit gehen? Hinter den meisten großen Seiten steckt entweder eine Firma oder ein Verlag, die in erster Linie an ihren Wert denken müssen. Der wird durch fehlende Glaubwürdigkeit geschmälert. Wenn man seinen Autoren aber so sehr vertraut, dass man sie mit Verbote belegen muss, dann hat man schon etwas grundlegendes falsch gemacht.

Auch Spieleredakteure sind in erster Linie Menschen. Menschen, die eine Leidenschaft für Spiele haben und gute Spiele ermöglichen wollen. Genauso geht es mir auch. Auch ich finde Spiele persönlich gut und schreibe darüber. Allerdings bleibe ich meiner Meinung treu und schreibe nichts gut, das ich selbst nicht gut finde.

Diesen Menschen nun aber genau das zu verbieten, was ein normaler spieleliebender Gamer tun würde, ist großer Unsinn. Vielleicht sollte man in den Fällen ein Auge mehr drauf werfen als sonst, aber das Verbot schadet nur.

Drama in the internetz

Wir haben einen Mann und eine Frau, die nicht mehr miteinander auskamen. Wir haben einen Mann, der darüber sehr verletzt ist und wir haben eine Frau die sich nun Hetze und Häme des Netzes ausgesetzt fühlt, weil sie eine Reihe von Fehlern gemacht hat, vor denen jeder Angst hat, dass irgendwer sie ihnen antut. Jeder wird emotional und Emotionalität tötet jede Sachlichkeit.

Muss man 100% hinter Zoe stehen, weil man sonst ein Frauenhasser ist? Nein. Muss man 100% hinter ihrem Exfreund stehen, weil man sonst kein Moralempfinden hat? Nein. Man sollte sich aber fragen wie die Industrie und Presse miteinander umgehen sollten und man sollte sich vor allem fragen wie viel Recht man selbst hat, jemanden zu verurteilen, der offensichtlich sehr viele Dinge in seinem Leben nicht im Griff hat.

Ich nehme sie nicht in Schutz, aber ich glaube, das was auf sie niederprasselt steht in keinem Verhältnis zu dem, was sie angestellt hat. Und für ihn tut es mir leid, dass er so eine traumatische Beziehung durchmachen musste. Von so etwas erholt man sich nur schwer.

Ich persönlich hoffe nur, dass sich beide in irgendeiner Art und Weise professionelle Hilfe suchen und sich auch helfen lassen, denn mit so einer Situation, wie sie jetzt gerade herrscht, wird man nicht allein fertig. Erst recht nicht, wenn man bereits mit vielen Problemen in die Situation hineingekommen ist.

Und liebe Internetzhetzer und -kommentierer. Sucht euch doch bitte ein anderes Thema und tretet nicht nach. Ich denke der Schaden ist schon groß genug.

 

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Musik hören während man zockt? Das sind meine Favoriten

Wenn ich zocke höre ich oft die normale Gaming-Musik. Aber ihr kennt das sicher auch – ihr habt ein Spiel nun schon so lang gespielt, dass euch die Musik des Games ziemlich auf den Senkel geht. So geht es mir auch häufig und so habe ich verschiedene Playlisten für verschiedene Spiele, die ich dann währenddessen höre. Ihr könnt auf diese Playlisten zugreifen, wenn ihr einen Account bei Spotify habt.

Guns Of Icarus oder jedes andere Steampunk-Angehauchte Spiel

Für Games mit Steampunk-Bezug wie zum Beispiel Guns Of Icarus verwende ich eine eigens angelegte Steampunk Playlist. Die habe ich passenderweise “Dampf und Monokel” genannt. Darin befinden sich Bands wie Abney Park und The Cog Is Dead sowie The Men That Will Not Be Blamed For Nothing. Letztere haben einen grandiosen Cthulhu-Song geschrieben.

Shooter

Viele würden Shooter jetzt im Prinzip erst einmal mit aggressiver Musik in Verbindung bringen. Ich höre dabei aber etwas ganz anderes und zwar eine Elektroswing-Playlist, die Spotify selbst angelegt hat und regelmäßig auf der Startseite präsentiert. Ich habe sie abonniert und sie eignet sich wundervoll. Es ist ein bisschen wie ein Zombiefilm, den man mit Richard Cheese unterlegt.

Minecraft

Minecraft ist mein Entspannungspiel. Wenn ich entspanne, dann brauche ich wirklich ruhige Musik. Oder zumindest beruhigende Hintergrundgeräusche. Für sowas habe ich dann die Playlist “Ohrenurlaub“. Darin befindet sich viel Ambient, zum Beispiel Biosphere.

Und während ich arbeite?

Das ganze kann man natürlich auch umkehren, denn Computerspiele bringen auch Musik mit, die sich durchaus hören lassen kann. Saints Row IV bringt einige lustige Radiosender mit. Und wenn man knapp 40h immer wieder den gleichen Radiosender gehört hat, dann vermisst man im Alltag seine Playlist. Aber das ist auch gar kein Problem, denn es gibt die bevorzugte Playlist auch bei Spotify zu abonnieren. Hier ist “The Mix 107.77

Und ihr so?

Welche Musik hört ihr beim Zocken? Was muss unbedingt dabei sein? Oder zockt ihr dann doch lieber mit der Ingame-Musik oder vielleicht sogar ganz ohne Musik?

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Wenn die Medien zockende Frauen für sich entdecken, geht’s nicht um die Spiele

Gestern habe ich ja über meinen ersten Monat Twitch geschrieben, welche Erfahrungen ich gemacht habe und wie es für mich weitergeht. Dann wurde mir gestern ein Link zugeschickt, wo die Top 10 der Twitch-Frauen gesammelt wurden und ich fand es so lang interessant, bis ich ihn klickte. Die Überschrift:

“Twitch: Diese heißen Babes zocken Ihre Lieblingsspiele!”

Keine Ahnung ob mit nach Lachen oder Weinen zumute war. Dahinter verbarg sich sich eine Klickstrecke mit Fotos. Entweder vom Stream (wenn Frau Ausschnitt zeigte) oder Archivfotos oder von Facebook gemopste Urlaubs- oder Strandfotos. Hauptsache genug Brust ist zu sehen.

Vorab – Ja es ist ein Beitrag von der Springerpresse gewesen und dass die trotz des großen Aufrufs in diesem Jahr Qualitätsjournalismus bringen zu wollen, nichts liefern, sehe ich das trotzdem problematisch, denn dieses Medium hat Reichweite und genug Leser.

Leser, die nach diesem Artikel potentielle Twitch-Zuschauer werden könnten und die Art von Zuschauer werden, die man als Frau schnell blockieren sollte.

Aber die zeigen doch ihre Titten, dann wollen die das nicht anders

Viele Leute machen Twitch hauptberuflich. Es ist ihr Job, Spiele fürs Publikum zu spielen. Man verdient aber nur, indem man viele Zuschauer hat und auch aktiv im Stream hält. Zum einen für Werbeeinnahmen und zum anderen für Donations, die von den Zuschauern freiwillig gegeben werden.

Genau wie sich Bücher nach ihrem Aussehen verkaufen, geht der Blick in einem Twitch-Stream zuerst auf den Twitcher. Ist er sympathisch, mag man seine Art zu spielen, dann bleibt man da und abonniert sogar. Womit lässt sich denn der durchschnittlich pubertierende Junge so ködern? Richtig. Ein hübsches Mädel mit tiefem Ausschnitt. Dann ist auch egal was sie spielt und wie gut sie ist.

Hinter dem Ganzen steckt teils ein knallhartes Marketing-Konzept. Genau wie bei YouTube, wo einige Netzwerke Newsletter herumschicken und den Mitgliedern sagen, sie sollten mehr nackte Frauen in die Thumbnails einbauen, weil dies die Klickrate steigert. Für einige ist das der persönliche Stil, für andere ist es eine Werbe- und Marketingmasche.

Herabwertung ist okay

Das Problem ist, dass das allein der Grund ist, dass es okay erscheint, Frauen zu beleidigen und dann in den Streams mit eindeutigen Angeboten zu bombardieren. Ich bin häufiger als Gast bei einer Freundin im Stream und 30% ihrer Zeit im Spiel muss sie Typen zurechtweisen, die denken, sie könnten ihr eindeutige Angebote machen. Spätestens wenn sie sich “ziert” dann werden sie aggressiv und dann auch direkt gebannt. Dabei sieht sie sich keinesfalls aufreizend an, aber sie trägt  Make-Up. Überlebt mal. Da wird Make-Up bereits als Rechtfertigung gesehen, sich wie die Axt im Wald aufzuführen-

Die Herabwertung einer Frau scheint ab dem Zeitpunkt für die Öffentlichkeit also okay zu sein, wenn sie sich nicht wie eine graue Maus anzieht. “Sie will es doch nicht anders”, “Wenn sie sich so anzieht, hat sie es nicht besser verdient”, “Vermutlich hat sie im Hintergrund einen Kerl für den sie arbeitet.”. Alles das sind reale Kommentarfetzen aus der Artikeldiskussion.

Das Problem liegt weder bei Twitch, noch bei der Bild

Das Problem liegt weder bei der Bild, bei Twitch, bei den Streamern oder bei den Zuschauern. Das Problem gibt es deswegen, weil unsere Gesellschaft es so als okay ansieht. Es ist gesellschaftlich anerkannt, Menschen nach ihrem Aussehen zu bewerten und dementsprechend zu behandeln. Es ist anerkannt, dass Frauen, die sich aufreizend kleiden, jeglichen Anspruch verlieren, wie ein Mensch behandelt zu werden.

Die Bild bedient sich nur bestehender Mechanismen. Und die Bildleser sind die, die am wenigsten hinterfragen und die Parolen schreien, die sie vielleicht schon von ihren, vom Leben gefrusteten Eltern mitbekommen haben.

Zum Glück sind Gamer anders

Wenn es ums Gaming geht, sind die Leute zum Glück anders. Man kann aufgereizt gekleidet über die Gamescom gehen, ohne dumm angemacht zu werden. Cosplayerinnen können sich dort bewegen und ernten eher Bewunderung darüber, wie viel Mühe sie sich mit ihrem Kostüm gegeben haben, statt darüber wie viel Haut man sieht.

Selbst, wenn viele Frauen erst über ihre Freunde in Gaminggruppen hineinfinden – ich habe bislang och nicht gehört, dass sie in dieser Gruppe zurückgestellt werden oder nicht zu sagen hätten. Equal Gamers.

Was lehrt uns dieser Artikel aber nun? Was lernen wir von der Bildzeitung? (Ja wir können was lernen.) 

Wir lernen, dass Frauen im Gaming nur dann in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit gelenkt werden, wenn sie hübsch sind oder aufreizende Kleidung tragen. Frauen als wirkliche Gamer sind in der Mainstream-Medienwelt noch nicht angekommen. Wir lernen daraus auch, dass eine Frau kaum eine andere Option hat, wenn sie in der Gaming-Szene bekannt werden will, als wirklich WIRKLICH gut zu sein (und damit wirtschaftlich relevant, weil sie Geld verdient) oder eben sich diesem Schema hübsch und halbnackt hinzugeben. Es geht in diesem Konstrukt kaum darum, dass Frauen Spaß am zocken haben.

Ich kann sehr gut verstehen, dass viele Frauen sich unter den Umständen gar nicht mehr trauen, überhaupt im Gaming-Bereich an die Öffentlichkeit zu gehen. Selbst in Deutschland sind die größten Let’s Player eben Männer. Es gibt zwar einige mittelgroße Let’s Playerinnen, aber die werden nie an die Zahlen der Männer heranreichen.

Und wie lösen wir das Problemchen?

Wäre ich jetzt Feministin würde ich einen Shitstorm gegen die Bild starten, würde sie alle Sexisten nennen und Galle spucken. Ich denke aber das würde gar nichts bringen, außer dass ich mich selbst zum Gespött mache.

So ein Marionettenspiel wie die Bild es veranstaltet, funktioniert nur so lang wie es Marionetten gibt, mit denen sie spielen können. Unser Ziel sollte es sein, langfristig die Menschen von dieser Art zu denken abzubringen. Wir sollten also schon unseren Kindern beibringen, wie man Menschen behandelt. Wir sollten Kinder nicht zu Bildlesern erziehen.

Da nun aber auch Bildleser Kinder bekommen, wird dies ein langer Weg sein, aber es ist machbar. Tiefe Einschnitte in das Wertedenken der Gesellschaft passieren nicht von heute auf morgen, aber man kann sie heute anfangen, dann ist es morgen zumindest schon ein bisschen besser.

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Der erste Monat Twitch mit dem EGO-Team

Wir sind relativ spät zu YouTube gestoßen. Wir sind nun auch relativ spät zu Twitch gestoßen. Seit knapp einem Monat senden wir allabendlich – je nach Lust und Laune – unsere Stream-Sessions. Nicht ganz fehlerfrei, aber immerhin lernt man ja am besten, indem man es einfach ausprobiert.

Die Suche nach der richtigen Software

Nach ersten Runden über die Twitch-Integration verschiedener Spiele, habe ich schnell festgestellt, dass ich etwas brauche, mit dem ich mehr Kontrolle über das Stream-Ergebnis habe. Mit der Open Broadcaster Software habe ich dieses Tool gefunden. Es ist kostenlos und bietet sehr viele Möglichkeiten. Dummerweise hat es aber auch einige Bugs und ist nicht unbedingt sehr einsteigerfreundlich. Aber man fuchst sich rein und nach einigen Sessions bekommt man ein Gefühl dafür, wie man das Programm einsetzen kann.

Keine Musik, (fast) keine Probleme

Die Frage ob Musik oder nicht, hat sich mir erst gar nicht gestellt. Da ich geplant habe, die Videos auch für Youtube zu nutzen, war es gar nicht möglich, auch Musik einzusetzen. Dazu hat Twitch mir diese Entscheidung zusätzlich schnell abgenommen, nachdem sie durch die neuen Nutzungsbedingungen für jeden Urheberrechtsverstoß 30 Minuten des Streams muten. Streamt man dann dazu nur eine Stunde, ist der Stream fast unbrauchbar.

Nachteile von Livestreaming

Während man bei Aufnahmen Dinge herausschneiden kann oder vielleicht auch Aufnahmen verwerfen kann, wenn sie schlecht geworden sind. Geht beim Streaming alles direkt live. Man sollte deswegen nur mit Leuten zusammen streamen, die sich der Verantwortung bewusst sind. Man streamt für den Zuschauer und möchte ihn unterhalten. Selbstzentrierte Menschen, die einen Stream crashen lassen könnten, sollte man direkt außen vor lassen, denn so macht Streaming keinen Spaß, wenn man immer Angst haben muss, dass jemand etwas tut, dass die Sendung komplett zerstört.

Vorteile von Livestreaming

Es entfällt Aufnahme, Schnitt, rendern. Alles das was beim Gaming mit der Community am meisten Zeit frisst und meist auch nicht wirklich delegiert werden kann. Dazu kann man direkt mit seiner Community interagieren und auf Fragen und Vorschläge direkt eingehen. Diese Vorteile überwiegen für mich in ihrer Priorität so sehr, dass ich die Nachteile gern in Kauf nehme.

Elvuns [EGO] – Zukunft auf Twitch

Solang Twitch den Dienst nicht durch irgendwelche halbgaren Lösungen weiter kastriert, werde ich auch weiterhin streamen, weil es mir sehr viel Spaß macht. Ihr könnt uns besuchen und uns folgen, indem ihr hier klickt und abonniert. 

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Borderlands The Pre-Sequel: Einmal mit und einmal ohne Skill

Das Borderlands Pre-Sequel wird diesen Herbst erscheinen. Geschichtlich zwischen dem ersten und zweiten Teil, erzählt es die Geschichte von Handsome Jack. Es erzählt, wieso es alles erst so weit kommen konnte, wie es im zweiten Teil kam. Auf dem Mond von Pandora schlüpfen wir in die Rolle des ein oder anderen bekannten oder unbekannten Charakters und schießen uns durch den Schwerelos-Shooter.

Wenn man eine dicke Wumme benutzt um seine Gegner zu erschießen, hat man bei Schwerelosigkeit das ein oder andere Problem. Rückstoß! Und auch das hat man bei Borderlands The Pre-Sequel nicht nur bedacht, sondern sogar zu einem Spielelement gemacht.  Fällt man einen Abgrund hinunter, kann man sich durch seine Jetpacks und den Rückstoßantrieb seiner Waffe wieder nach oben bringen.

Gamepad oder Tastatur, das ist die Frage

Auf der Gamescom 2014 habe ich das Borderlands Pre-Sequel zweimal anspielen können. Mittwoch konnte ich es mit Skill – also an der Tastatur und mit Maus spielen und Freitag in der VIP-Kabine von 2k. Dazu gabs gratis-Getränke und gratis-T-Shirts.

Dummerweise lief die Steuerung dort nur über das Gamepad und während ich kaum einen Gegner getroffen habe und generell die Steuerung wenig intuitiv fand, wusste ich ab dem Zeitpunkt – ich werde nie wieder einen Shooter mit Gamepad spielen, es sei denn man zwingt mich.

Das Spiel selbst ist sehr nah an Borderlands 2. An der UI und der Steuerung hat sich praktisch gar nichts verändert. Die Charaktere sind neu – also fast neu, denn Wilhelm (oh Gott, ich hoffe Handsome Jack hat nicht Wilhelm geschickt) und Claptrap (ja der ist eine spielbare Klasse) kennt man ja bereits. Die anderen beiden heißen

Nisha und Athena sind die beiden weiblichen Klassen im Spiel. Athena könnte man aus einem DLC von Borderlands 1 kennen und Nisha ist der Sheriff den man in Borderlands 2 als optionalen Boss bekämpfen muss.

Kurzer Einblick, aber nicht genug

Ich durfte mich zwei Mal mit Wilhelm durch die Massen kämpfen und er gefällt mir ziemlich gut. Problematisch ist natürlich, wenn man sich zwei mal mit einem bereits aufgelevelten Charakter halbstündig durch die Gegner schlägt, dass man keine Ahnung hat, welche Fähigkeiten er mit sich bringt. So hatte ich nicht das Gefühl, seine Fähigkeiten richtig ausgenutzt haben zu können.

Borderlands The Pre-Sequel spielt sich wie ein großes DLC. Aber sowohl Gearbox als auch 2k haben darum kein Geheimnis gemacht. Genauso soll es sich auch spielen. Es soll mit bekannten Charakteren die Geschichte von Pandora erklären und die Lücke füllen, die zwischen dem ersten und zweiten Teil entstanden ist. Der Release des Spiels ist am 14. Oktober. Ich kanns kaum erwarten.

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gamescom 2014: Elvun ist wieder mit dabei

Bei der diesjährigen gamescom werden wir von Elvun auch wieder mit dabei sein. Wer uns treffen möchte, kann sich entweder Mittwoch oder Freitag mit uns verabreden.

Unser persönliches Highlight wird die Wiederholung des Indie-Stands, der uns schon im letzten Jahr so gefallen hat.

Ansonsten lassen wir uns einfach überraschen was und wen die Messe so zu bieten hat. Interessanter als die Spiele sind nämlich die Menschen, die man dort treffen kann.

 

The Inner World

Achievements sind eine Pest und trotzdem wollen wir sie

Ich bin niemand der viele Spiele durchgespielt hat. Das kann an mir gelegen haben oder an den Spielen – oder beidem. Damals gab es aber eins noch nicht Achievements. Damals war das Ziel noch, ein Spiel durchzuspielen. Jetzt spiele ich mehr Spiele durch, bin aber trotzdem nicht glücklicher.

Ich habe letztens The Inner World durchgespielt (Review folgt bald). Ich tu mich schwer mit Point and Click und umso glücklicher war ich, das Spiel trotzdem geschafft zu haben. Doch am Ende des Spiels – ich hatte alles geschafft, zeigt sich mir dieses Bild.

The Inner World

 

Die Freude über das beendete Spiel war weg. Enttäuschung machte sich breit. Hatte ich das Spiel wirklich so schlecht gespielt? Hatte ich so viel übersehen? Nicht mal die Hälfte?

Ich schaute mir die Errungenschaften an und stellte fest, dass viele davon etwas mit Fehlern zu tun hatten, die man im Spiel hätte machen können oder mit Random-Tätigkeiten (wie zB versehentlich einen Gegner heilen).

The Inner World

 

Obwohl ich das Spiel durchgespielt hatte, fühlte ich mich, als hätte ich versagt. Ich hatte das Spiel nicht wegen der Achievements gespielt. Aber zu sehen, dass ich nicht alle mit dem Durchspielen bekommen hatte, war irgendwie ein Negativerlebnis.

Und der erste Gedanke war, sollte ich zurück ins Spiel. Es einfach noch mal neu spielen und dann mich auf die Achievements konzentieren? Was ein Unsinn eigentlich. Sollte ich mir die wunderbare Spielerfahrung kaputt machen?

Die Jagd nach Archievements hat mich schon dazu gebracht, Spiele “durchzuhalten” obwohl ich sie eigentlich gar nicht so spannend fand. Aber das darf ja nicht das Spielziel sein. Vielleicht sollte ich langweilige Spiele einfach vorher aufhören. Vielleicht sollte ich damit leben, dass meine Komplettierungsrate miserabel ist.

Wie steht ihr zu Achievement-Hunting? Habt ihr auch ein Auge drauf oder sind sie euch völlig schnuppe?

 

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Hysterie der Aufgeregten – Wenn Computerspiele voller Männer sind

Ich würde gerne sagen, dass eine Sau durchs Dorf getrieben wird. Aber diese Sau ist eigentlich ein Eber und der wird auch nur durchs Dorf getrieben, weil er eigentlich eine Sau hätte sein sollen. Ihr könnt euch denken, was passiert ist. Wir haben die 100ste Sexismusdiskussion, seit der Pixel das Hüpfen lernte. Assassins Creed Unity in Paris hat im Multiplayer keine weiblichen Assassine. Den Berufsempörern stehen schon wieder die Haare zu Berge, denn der Untergang des Abendlandes wird vorausgesagt. Aber was genau empört? Oder wer? Oder warum?

Warum gibts eigentlich keine Frauen in dem Spiel? Auch wenn so getan wird, als sei es die klügste Frage der Welt – ist sie nicht. Sie wird bereits jetzt schon reflexartig bei jedem Spiel gestellt, in dem es sichtbare männliche Protagonisten gibt. Laut der Entwickler gibt es sie deswegen nicht, weil es zu aufwendig und teuer gewesen wäre, eine weibliche Rolle in das Spiel zu integrieren. Es geht in diesem (Überraschung) Business nämlich nicht um die Befriedigung persönlicher Befindlichkeiten, sondern tatsächlich um Zahlen und Deadlines. Wieso also Zeit für etwas aufwenden, was dem Spiel keinen messbaren Mehrwert bietet?

Frauen töten bestimmt schöner

Wieso ist es so wichtig, ob man sich als Mann oder Frau durch Frankreich metzelt? Können Frauen Kehlenschnitte, die den Gegner ausbluten lassen graziler vollführen? Man möchte sich besser mit dem Charakter identifizieren können? Wie sehr sollte man sich mit einem Charakter intensiv identifizieren, der quasi ununterbrochen (den Grund einmal außen vor gelassen) Leute tötet? Macht das Geschlecht es einfacher mit dem Charakter mitzufühlen? Ist Empathie denn von Genen abhängig?

Diese Debatte ist ausgelutscht. Sie kommt bei jedem Spiel, das einigermaßen kaufstark ist, wieder hoch. Man kann mit News keine Klicks mehr bekommen, also macht man es mit Hysterie und Empörung. Das bringt Aufmerksamkeit abseits der regulären Berichterstattung. Ich beobachte das Hochkochen angeblicher Skandale immer wieder und leider immer öfter. Einfach um im Gespräch zu bleiben. Das finde ich traurig, denn die Spiele selbst kommen hierbei viel zu kurz.

Frauen machen ein Spiel nicht automatisch besser

Wer noch nie Assassins Creed in irgendeiner Weise interessant fand, wird sicherlich nicht zum Fan, wenn er das Geschlecht seines Charakters ändern kann. Gute Spiele sind auch mit einem Geschlecht gut. Schlechte Spiele können so viele Geschlechter haben, wie sie wollen. Es macht sie nicht besser.

Wir sprechen Spielen immer wieder ab, Einfluss auf unser Leben und unsere Psyche zu nehmen. Wir bestehen darauf, dass Ego-Shooter harmlos sind und das töten virtueller Personen keinen Einfluss auf uns habe. Dann soll aber eine vergleichsweise Kleinigkeit wie das Geschlecht des Charakters mit dem wir andere Spieler oder NPCs töten einen riesigen Einfluss haben? Lügen wir uns da die Realität vielleicht ein bisschen so zurecht, wie wir sie gern hätten?

Man kann Frauen gar nicht RICHTIG in Computerspielen darstellen

Es ist ja nicht so, als hätte es keine weiblichen Hauptfiguren in Spielen gegeben. In Rollenspielen, in denen es tatsächlich darauf ankommt, mit dem Charakter möglichst überein zu stimmen, ist es keine Diskussion mehr ob es mehrere Geschlechter gibt. Da kann man sogar alles bis zur Nasenhaarlänge einstellen. Das erfordert aber auch einen gewissen Grad an Aufwand und selbst hier ist man nicht zufrieden.

In Rollenspielen würde die Kleidung der weiblichen Spieler zu knapp sein. Der lendenschutztragende Krieger mit gestählter nackter Brust wird sich verwirrt den Kopf kratzen, aber auch diese Darstellung ist nicht super. Wenn ein weiblicher Charakter zu tough ist, dann wird gleich vermutet, es sei einfach nur ein männlich-geplanter Charakter mit weiblichem Aussehen. Zeigt er Schwächen und wird wie bei Tomb Raider durch ein einschneidendes Erlebnis (versuchte Vergewaltigung) zum Killer, heißt es, Frauen bräuchten ja immer nur schlimme Erlebnisse, um außergewöhnliche Dinge zu vollbringen. (Weil es sehr viel besser wäre, wenn Frauen ohne Trauma in der Lage sind, sich durch die Welt zu metzeln.) Man kann Frauen nie so darstellen, dass die hysterischen Stimmen leiser werden. Irgendwas vergisst man immer zu beachten und landet in der Negativpresse.

Eigentlich wollen wir nur hübsche Frauen

Was wollen wir denn? Charakterrollen oder generische Stereoptypen? Sollen Frauen eiskalte Killer sein, denen es nichts ausmacht, hunderte Menschen abzumetzeln oder wollen wir Frauen mit Charakter, die einen Grund brauchen, wieso sie etwas machen? Die Frage wird man nie vollends beantworten können weil es in den Diskussionen immer Stimmen geben wird, die den Entwicklern vorwerfen, sexistisch zu sein.

Es geht nicht um Frauen in einem Spiel. Es geht um hübsche, heroische und perfekte Frauen. Sie sollen das Idealbild einer Frau darstellen. Alles andere zählt nicht – und das ist traurig. In Borderlands 2 ist beispielsweise Ellie eine meiner Lieblingsfiguren, doch sie erfuhr kaum Beachtung. Sie ist dabei alles, was die toughe Frau verkörpert. Sie hat eine große Klappe, ein eigenes Geschäft, das sie führt – sie ist Automechanikerin. Sie ist nicht auf der Suche oder Jagd nach einem Mann. Sie macht ihr Ding und lässt sich nichts sagen. Eigentlich die perfekte Spielefigur – doch leider wiegt sie an die 300 Kilo. Sie hat keine schlanke Wespentaille oder ein niedliches Gesichtchen. Sie ist dick. Wird sie deswegen nicht gefeiert? Stattdessen sind Maya und Lilith in allen Gesprächen und das obwohl sie nicht einmal halb so viel Charakter wie Ellie haben – dafür haben sie eine Wespentaille.

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Dann machs halt selbst

Ich kann verstehen, dass man irgendwann dazu geneigt ist zu sagen: Dann macht es doch selbst. Gründet selbst eine Spielefirma, nehmt Geld in die Hand und verbringt eure Zeit damit, das für euch perfekte Computerspiel zu machen., denn offensichtlich ist niemand anderes auf der Welt dazu in der Lage. Schaut man sich dann aber die Studiengänge an, dann sind Frauen immer noch in der Unterzahl. Neigen sie immer noch dazu lieber etwas “handfestes” und “sicheres” also “vernünftiges” zu lernen, statt sich einer Leidenschaft hinzugeben. Oder gibt es diese Leidenschaft erst gar nicht?

Ich gehe jetzt jedenfalls einen Beitrag vorbereiten. Ich habe gesehen, dass man in Barbiespielen keinen Mann spielen kann. Ich denke eine Online-Petition wäre hier genau das Richtige…

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Lootchest Unboxing und Statement zu zukünftigen Boxen

Ich hasse es wirklich, diesen Artikel schreiben zu müssen, aber nachdem ich Lootchest so fleißig weiterempfohlen habe, möchte ich nun ein kurzes Statement loswerden wieso das erste Unboxing auch mein letztes Unboxing sein wird. Vorab – es hat nichts mit dem Dienst Lootchest zu tun. Sowohl der Bestellvorgang war transparent, die gelieferten Goodies waren angemessen und einige gefielen mir auch. Allerdings gibt es einen kleinen Punkt, mit dem ich persönlich ein Problem habe und weswegen ich mich von dem Dienst distanzieren werde.

Ich möchte noch einmal klarstellen, dass es nichts mit dem Dienst zu tun hat. Mit diesem war ich nach der ersten Paketlieferung sehr zufrieden. Leider musste ich allerdings feststellen, dass einer der Betreiber des Dienstes ein leidenschaftlicher AfD-Anhänger ist. Jeder kann in seiner Freizeit als Privatmensch entscheiden, was er mit seiner Zeit macht. Da ich Lootchest aber auch auf eigene Kosten bestellt habe und es daher auch mein Privatvergnügen war, diese vorzustellen, entscheide ich mich, mein Abo nicht mehr zu verlängern oder weitere Pakete vorzustellen. Da ich von diesem Dienst in den höchsten Tönen schwärmte, denke ich, dass ich meinen Followern und Lesern dieses kleine Statement schuldig bin.

Sowohl die getätigten Aussagen der AfD, als auch die politische Einstellung dieser Partei widersprechen meiner persönlichen Einstellung und überschreiten auch meine Toleranzgrenze. Diese ziehe ich hier für mich persönlich und leider fällt auch der eigentlich sehr vielversprechende Dienst Lootchest für mich darunter. Als Seitenbetreiberin und Privatperson muss ich für mich selbst entscheiden ob und wo ich eine Grenze ziehen kann. Und ich ziehe meine Grenze jetzt und hier.

Meine zwei folgenden Pakete aus meinem 3-Monats-Abo werde ich selbstverständlich wie bestellt zahlen und empfangen. Danach war es das aber für mich. Den Betreibern des Dienstes Lootchest wünsche ich dennoch viel Erfolg mit ihrem Startup. Sie sind sehr engagiert und gewissenhaft und arbeiten professionell. Dass es mit uns nichts wird, finde ich schade, aber für mich funktioniert das leider nicht.

Edit:
Lootchest und ich sind, wie ich finde, zu einer sehr fairen Einigung gekommen. Danke noch einmal für die Email und die Worte zu dem Thema. Ich wünsche der Firma weiterhin alles Gute und viel Erfolg bei ihrem Geschäft.

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Earth: Year 2066 wird von Valve aus dem Steam Store gelöscht – Entwickler gebannt

Early Access Spiele und ihre Gefahren. Dazu könnte man viele, lange Worte verlieren. Das habe ich sogar schon getan. Ein neuer Fall macht es aber nötig, noch einmal darüber zu sprechen. Es geht um das Spiel Earth: Year 2066 von den Entwicklern des Killing Day Studios.

Wenn man Inhalte einfach mal so übernimmt und dann als eigene Schöpfung ausgibt, ist das keine schöne Sache, passiert allerdings gar nicht so selten. Erinnern wir uns einmal an The WarZ aka Infestation: Survivor Stories. Da war ja auch praktisch alles irgendwo her genommen worden. Auch hier beendete Steam den Verkauf der Beta, allerdings nur so lang, bis die Entwickler das “Problemchen” geklärt hatten. Es folgten einige Updates, ein Namenswechsel nach einer verlorenen Gerichtsstreitigkeit und irgendwann war das Spiel wieder bei Steam erhältlich.

Subtil klauen geht anders

Earth: Year 2066 soll das Ganze nicht ganz so subtil gemacht haben wie andere. Das Artwork war ohne Genehmigung gemopst. Der Gameplay-Trailer soll von einem ganz anderen Spiel gestammt haben. Die im Game eingefügten Inhalte sollen ebenfalls von anderen Entwicklern stammen. Negative Kommentare auf Steam sollen daraufhin vom Entwickler in positive Kommentare editiert worden sein. Nachdem herauskam, dass er auch noch seine Freunde ermutigte, das Spiel positiv zu rezensieren, wurde es zig Male bei Steam gemeldet. Steam reagierte darauf und und sperrte Spiel und Entwickler. Käufer bekommen das Geld zurückerstattet, wenn sie auf der Shopseite des Spiels eine Rückerstattung anfordern.

Augen auf beim Alpha- und Beta-Kauf

Auch wenn die Warnung von mir bereits ausgesprochen wurde, kann man es offensichtlich nicht oft genug sagen. Da Early Access Spiele allem Anschein nach keinerlei Überprüfung erfahren und mir schleierhaft ist, wie ein Spiel wie dieses durch den Greenlightprozess rutschen konnte, sollte jeder Käufer vorher schauen, ob ein Spiel von einem seriösen Entwickler kommt oder nicht. Das ist zwar nicht immer genaustens ersichtlich, aber mit ein bisschen Bauchgefühl hätte man schnell gemerkt, dass das von Steam nun gesperrte Spiel eher eine Totgeburt war, als ein aufstrebendes Indie-Game.

Alpha- bzw Early Access Spiele sind und bleiben ein Risiko für den Käufer, weil es keine Garantie dafür gibt, dass sie auch wirklich das finale Stadium erreichen. Das sollte man sich als Käufer immer wieder vor Augen halten.