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Auf Wiedersehen Hitbox

Wer dieses Blog liest, wird sich jetzt sicher wundern, denn ich hatte vor einiger Zeit noch darüber geschrieben wieso ich bei hitbox bin und wieso mir der Dienst besser gefällt, als das große Lila oder diverse andere Streaming-Alternativen. Trotzdem gehe ich und das hat einige Gründe.

Vorab, die von mir aufgeführten technischen Vorteile bietet Hitbox immer noch. Aber Technik ist bekanntermaßen nicht alles. Viele Dinge sind mit bitter aufgestoßen und deswegen habe ich auf Hitbox keine Lust mehr.

Zweierlei Maß

Mit meinem Vertrag, der mittlerweile gekündigt ist und auch bereits beendet wurde, war ich exklusiv an hitbox gebunden. Hätte ich dagegen verstoßen, wären Vertragsstrafen fällig gewesen, darum habe ich mich artig dran gehalten. Andere Streamer haben munter gegen ihre Verträge verstoßen und es gab keinerlei Konsequenzen, stattdessen wurden sie sogar weiter gefeatured, als würde man sie noch belohnen, dass sie die Community und die Plattform hintergehen.

Im Stich gelassen

Als Partner fühlte ich mich oft ziemlich im Stich gelassen. Zwar hatte ich einen direkten Ansprechpartner, aber auf Antworten zu Fragen wartete man oft mehrere Tage, teils sogar Wochen. Egal wie groß oder klein ein Team ist – wenn man Leute als Partner verpflichtet und sie exklusiv an sich bindet, sollte man sie auch betreuen können. Und ich bin niemand der alle zwei Tage wegen irgendetwas nervt, sondern wenn ich eine Frage stelle, dann sind es wichtige Dinge. Wenn man dann ewig wartet, frustriert das.

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Die Community fault

Eine kleine Community hat Vorteile: Jeder kennt jeden. Aber auch Nachteile: Jeder kennt jeden. Ich habe in der Community wirklich sehr viele negative Dinge erlebt: Stalking, Veröffentlichung meiner persönlichen Daten in Chats um mich zu trollen, Viewbotting, Beleidigungen und üble Nachrede. Zu oft schrieben mich Zuschauer an, die mir mitteilten, dass andere Streamer in ihren Streams schlecht über mich redeten. Ich wurde wegen meiner Neurodiversität stigmatisiert, es wurde behauptet, ich würde mir meine Krankheit ausdenken, um Aufmerksamkeit und Zuschauer zu bekommen. Und da die Community so klein ist, kann man diesen Leuten auch nicht aus dem Weg gehen, da sie praktisch überall in allen Streams auftauchen und „abhängen“. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr und habe trotz einiger Versuche „darüber zu stehen“, wie es mir empfohlen wurde, das Streamen einfach nicht mehr weiter machen wollen. Das Maß war zu dem Zeitpunkt voll, als Streamer ihre Zuschauer dazu anstifteten private Nachrichten auszuspionieren. Leute, das ist ein Streaming-Dienst – Das ist ein Hobby und nicht die Stasi. Lasst die Leute doch bitte mal in Frieden, lasst jeden sein Ding machen und guckt nicht immer über die Gartenzäune, wessen Rasen grüner ist.

Hassrede wird geahndet? Am Arsch!

Vor einigen Wochen meldete ich den User BritBongReturns, weil er streamte, wie er in einem Transgender-Selbsthilfeforum unterwegs war. Im Passing-Thread in dem die Betroffenen Bilder von sich posten, um eine Meinung dazu zu bekommen,  wie authentisch sie auf das Umfeld wirken, pickte er sich einige Fotos heraus und machte sich vor mehreren hundert Zuschauern über diese Leute lustig. Sein Chat postete weitere Bilder von Transgender-Männern und -Frauen und das Ganze ging bestimmt eine Viertelstunde. Ich meldete den Kanal, denn Hitbox schreibt ja selbst so schön:

The Publisher guarantees that none of the following or similar content is promoted or published on the Publisher’s web sites.

Hateful Content

„Hate speech“ refers to content that promotes hatred against members of a protected group. Racist or sexist content are examples for being considered as hate speech.

oder auch in einem Blogeintrag

„Any form of hate speech (speech which attacks or demeans a group based on race or ethnic origin, religion, disability, gender, age, veteran status, and sexual orientation/gender identity) however, is strictly prohibited and depending on severity will result in a warning or even temporary or indefinite account suspension.“

„Any form of stalking, harassment, invasion of privacy or threats is strictly prohibited and depending on severity will result in a warning or even temporary or indefinite account suspension.“

Und wisst ihr was? Das ist Hitbox völlig egal. Zwar war der Typ kurz gesperrt, streamt jetzt aber weiter fröhlich auf Hitbox. Das wäre in meinen Augen ein Permanent-Bann wert gewesen. Aber vielleicht wollte man das nicht, weil man so einige hundert Zuschauer verloren hätte. Aber ganz ehrlich, wenn man anfängt aus Angst vor Zuschauerverlust, SOLCHE Dinge durchgehen zu lassen, dann hat man doch mehr Probleme als man zugeben will.

Also ganz davon abgesehen, was ich für Probleme mit einigen Leuten in der Community hatte – schwarze Schafe gibt es ja überall. Der Vorfall mit dem Streamer hat Hitbox für mich endgültig zu einer Plattform gemacht, die mir Bauchschmerzen bereitet, zumal ich auch vorher überall erzählt hatte, wie offen Menschen dort empfangen werden. Aber wenn man versucht Streamer anzulachen und nicht darauf achtet, wen man sich ins Boot holt, muss man damit rechnen, dass man sich auch die Falschen einfängt. Gleiches passiert übrigens auch in der deutschen Community. Da sind Streamer auf den ersten Rängen, die bei Twitch schon lange für ihren Content gebannt worden wären. Und auch wenn User bannen uncool ist, manchmal trägt es auch dazu bei, dass Ruhe in der Community herrscht und man sich dort sicher und wohl fühlt.

Wohin geht es nun?

Geld ist mir egal, Zuschauerzahlen sind mit egal. Ich möchte einfach nur Streamen und Spaß dabei haben. Ich habe mir die Alternativen angeschaut und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich wieder zurück zum großen lila Konkurrenten Twitch wechsle. Der bietet technisch zwar keine Vorteile, aber ist zumindest konsequent mit seinen Regeln und legt Strafen nicht nach der Höhe der Zuschauer des Streamers fest.

Die Adresse ist die alte geblieben. Ihr findet mich dort also unter https://www.twitch.tv/tiiaaurora/

Ich danke euch trotzdem für die schöne Zeit auf hitbox. Für die vielen amüsanten Streams und lustigen Abende. Man sieht sich drüben, denn am Ende ist es ja egal, wo man streamt, solang die Community zusammen ist. Bye, na.

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Star Wars Battlefront – Open Beta: Was kann die eigentlich?

Seit dem 8. Oktober läuft die offene Beta von Star Wars Battlefront. Werden Dice und EA dem Hype gerecht, der sich in den letzten Monaten um den Shooter aufgebaut hat? First things first – die Eindrücke, die ich hier aufschreibe, befassen sich ausschließlich mit der Beta des Games. Ich habe nun etwas mehr als 10 Stunden Spielzeit und habe laut der Statistik 35 Matches abgeschlossen. Nach fünf Stunden Spielzeit war ich auf dem Beta-Höchstrang 5. Ich habe vorwiegend den Spielmodus Walker Assault gespielt. Da es sich hierbei um eine Beta handelt, können sich bis zum Release noch einige Dinge ändern.

Abwechselnd spielt man auf der Seite des Imperiums oder der Rebellen und tritt auf der großen schneebedeckten Karte gegeneinander an. Mit beiden Teams in weiß gekleidet, macht es ab und zu schwer Freund und Feind auseinander zu halten, allerdings hat man hier den Dreh schnell heraus.

Walker Assault

kartenZu Beginn hat man nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Equipment. Dieses muss man sich im Laufe des Spiels freischalten. Im Spiel werden Punkte gesammelt – Kills, Interaktionen mit Vehikeln und Assists geben Punkte, die dann am Ende des Matches gegen Credits eingetauscht werden. Mit diesen Credits kauft man sich dann nicht nur seine Waffen sondern auch Ausrüstung wie Granaten, einen Jump Pack Rucksack oder sogar eine Cycler Rifle (Eine Sniper Rifle), die man dann per Kartensatz im Spiel verwenden kann.

Die Rebellenseite kommt als reine Fußsoldaten-Truppe ins Spiel, während das Imperium einige Vehikel zur Auswahl hat. Immer wieder können sich aber auch die Rebellen über Perks, die auf der Map verteilt auf dem Boden liegen, Flieger sichern und mit diesen aus der Luft angreifen.

Die Hauptaufgabe der Rebellion besteht darin, die Uplinks aktiv zu halten und dann die Walker (AT-ATs) anzugreifen, wenn diese angreifbar werden. Je länger die Uplinks online sind und je mehr Luftunterstützung man als Rebellion bekommt, desto schneller geht der Sieg für die Rebellion von statten. Hier ein Beispielvideo.

Als Imperium muss man dies natürlich verhindern und hat hierzu eine Reihe von Möglichkeiten. Die AT-ATs und AT-STs sind zwar langsam, aber können mit ihren Laserkanonen viele Gegner auf einmal ausschalten. Sind die Walker aber erstmal angreifbar und werden beschossen, können sie sich kaum wehren und man ist auf das Team am Boden angewiesen, die Angreifer auszuschalten. Teamwork ist in diesem Modus essenziell.

Tipps für den Spielmodus Walker Assault

Wie man Walker Assault von Seite der Rebellion spielen sollte:

  • Kontrolliert den Luftraum. Angriffe aus der Luft auf die Walker sind äußerst effektiv. Macht auch nicht den Fehler von Kamikazeflügen. Ein Aufprall gegen die Walker macht weniger Schaden, als ihr mit einem kontrollierten Angriff ausrichten könntet.
  • Die Uplinks sind sehr wichtig. Je mehr Flieger ihr durch die Uplinks rufen könnt, desto mehr Unterstützung habt ihr, beim Zerstören der Walker.
  • Da ihr keine gruppeneigenen Vehikel habt, besetzt die Türme. Diese machen mehr Schaden als eure Waffen – sind aber auch zerstörbar.
  • Wenn die Walker angreifbar sind, greift sie an. Ein Orbital Strike auf einen Walker kann ihm – gut eingesetzt – fast die Hälfte seines Lebens abziehen. Ein Team, das sich gegen die Walker vereint, wird besser gewinnen können, als ein Team, in dem jeder irgendwas im Alleingang macht.

Wie man Walker Assault von der Seite des Imperiums spielen sollte:

  • Die Vehikel, die sich einem bieten, sollte man auch ausnutzen. In den ersten Spielminuten macht es aber noch nicht viel Sinn den Walker zu besetzen, da dieser am Anfang noch auf kaum Gegner stoßen wird. Sobald der Walker aber die Base durchläuft, kann man mit ihm viele Kills machen.
  • Die Uplinks der Rebellion müssen immer offline genommen werden, sobald die Rebellion sie online gesetzt hat. Je mehr und je länger Uplinks aktiv sind, desto mehr Flugunterstützung bekommen die Rebellen beim Angriff auf die AT-ATs.
  • Wie auch bei der Rebellion, sollte das Imperium versuchen, den Luftraum zu kontrollieren und damit Angriffe auf die Walker verhindern.
  • Wenn die Walker angegriffen werden, sollte man versuchen im Umkreis so viele Gegner wie möglich auszuschalten. Auch hier wieder ein Augenmerk auf die Geschütztürme legen. Aber auch die Fußsoldaten sollten bekämpft werden, denn jeder von ihnen könnte einen Orbital Strike in der Tasche haben.

Helden – Luke Skywalker – Darth Vader

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Ein spezielles Perk auf der Map lässt den Spieler je nachdem auf welcher Seite er spielt, in die Rolle von Luke Skywalker oder Darth Vader schlüpfen. Mit ihnen bekommt man dann einen starken Helden, der durch einige besondere Fähigkeiten viele Soldaten ausschalten kann.

Auch wenn beide Helden nichts mit der Spieltaktik des Modus an sich zu tun haben, können sie dennoch in das Spielgeschehen stark eingreifen. Mit Helden kann man vor allem Gegnergruppen ausschalten. Der Schlag mit dem Lichtschwert ist immer ein One-Kill und die Helden halten weitaus mehr Schaden aus, als ein normaler Fußsoldat. Aber auch die Helden sind nicht unsterblich. Deswegen sollte man eine gesunde Mischung aus offensiver und defensiver Spieweise finden.

Fazit zu Star Wars  Battlefront BETA:

Die Beta hat vor allem gezeigt, dass einige kleine Dinge weiterhin justiert werden müssen. So sind die Spawns häufig sehr unglücklich gewählt. Entweder spawnt man dem Gegner direkt vor die Füße oder so weit weg, dass man erst einmal eine Minute laufen muss, damit man zum Kampfgeschehen kommt. In der Mitte der Runde gibt es dann noch eine Phase in der man immer innerhalb der Base spawnt. Wenn der Gegner hier die Ausgänge blockiert, kommt man nicht mehr heraus und spawnt und stirbt im 3-Sekunden-Takt.

Die Beta hat aber auch gezeigt, dass das was uns erwartet, etwas Großes wird. Viele Spielmodi und damit viele Möglichkeiten. Das Setting ist harmonisch, die Grafik überzeugte bereits beim ersten Start des Spiels. Trotz einer Beta lief alles erstaunlich flüssig. Das Fairfight-System funktionierte bereits und fischte den ein oder anderen unfairen Buben aus den Matches.

Mir hat Battlefront in der Beta sehr viel Spaß gemacht. Vorbestellen werde ich es aber nicht. Ich werde erst einmal abwarten, wie es sich  nach dem Release schlägt und wie sich der Preis entwickelt, bevor ich wirklich zuschlage.

 

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Lootraider-Box „Masters of Battle Arts“ Juli 2014 – Das habe ich aus der Box gefischt

Ein neuer Monat und eine neue Lootraider-Box. Zu Anfang eines jeden Monats werden die Lootraider-Boxen versendet. Dabei handelt es sich um Überraschungskisten mit Inhalten rund um Geek-Kultur. Die Inhalte unterscheiden sich von Box zu Box nur gering.  Ich habe meine Box ausgepackt und folgende Inhalte herausgefischt.

Ich bin mit den meisten Produkten aus der Box sehr zufrieden, aber das Poster. Das bereitet mir echt Kopfzerbrechen. Man sollte einfach kein Poster in so einer Box verschicken. Es verknickt immer und diese beschichtete Papier verzeiht einfach keinen Knick.

Inhalt der Lootraider-Box „Masters of Battle Arts“:

  1. Metal Gear Rising Dog Tags (12€)
  2. Skulls Armband (11€)
  3. Street Fighter Pixel Bricks (14€)
  4. Mortal Combat Poster (8€)
  5. The Legend of Zelda Schlüsselanhänger (6€)
  6. Hadouken Shirt (geschätzt ca. 18€)
  7. Cola Rebels Brausebonbons (4€)

(Preise sind keine UVP sondern im Netz gefundene Realpreise verschiedener Anbieter)

Die Box bekommt ihr übrigens hier: http://www.lootraider.de/

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The Cat Lady – Susan Ashworth – eine moderne Antiheldin

Indiependent-Spiele schaffen es häufig nicht in die klassischen Medien, weil es nicht nur eine große Menge an Spielen aus unabhängigen Spieleschmieden gibt, sondern auch, weil diese nicht so öffentlichkeitswirksam sind, wie die großen Titel. Ab und zu lohnt es sich aber doch, einen Blick auf die „Kleinen“ zu werfen.

The Cat Lady ist ein 2D-Point&Click-Adventure der polnischen Entwickler Harvester Games. Aufgrund der Story und der expliziten Gewaltdarstellung fällt es in das Genre „Horror“ und ist deswegen auch erst ab 18 freigegeben.

Protagonistin ist Susan Ashworth. Sie ist 40 und lebt allein in ihrer Wohnung. Den Sinn im Leben hat sie schon lang verloren und so versucht sie sich das Leben zu nehmen. Dies gelingt ihr nicht und nachdem sie im Krankenhaus wieder zu Bewusstsein kommt, offenbart sich ihr der Sinn ihres Lebens. Im Delirium wird ihr die Aufgabe offenbart, die Welt von sogenannten „Parasiten“ zu befreien. Erst wenn sie das gemacht hat, dürfe sie sterben, wenn sie das denn noch wolle. Parasiten sind Menschen, deren einziges Ziel es ist, anderen Menschen zu schaden – sie zu töten. Susan wird eine Rächerin der Unschuldigen.

Im Spiel macht Susan eine interessante Wandlung durch. Von der lebensverneinenden und verbitterten, einsamen Frau gewinnt sie auf einmal Kontakte, Freunde, die zu ihr stehen und ihr Hoffnung geben. Dadurch, dass sie anderen Menschen hilft, erkennt sie selbst nach und nach den Wert ihres Lebens. Mit einer Spielzeit von ungefähr 5-6 Stunden wird die Geschichte von Susan nicht übermäßig in die Länge gezogen. Wer in Rätselspielen nicht so erfahren ist, wird bei The Cat Lady vermutlich etwas länger brauchen, bis er zum Ziel kommt.

Für mich ist The Cat Lady eines der Spiele 2013, auch wenn es schon etwas älter ist. Die Story hat mich an vielen Stellen überrascht. Einige Wendungen habe selbst ich nicht kommen sehen. Viele Fragen werden nicht beantwortet oder nur indirekt beantwortet, sodass man auf ihre Lösung erst nach einigem Nachdenken kommt. Das Thema Suizid und Depressionen wurde in dem Spiel weder oberflächlich noch romantisiert dargestellt. Die Herangehensweise ist im Gegenteil sehr erwachsen. Man hat von Anfang an eine emotionale Verbindung zum Charakter Susan.

Die Dialoge der Figuren sind mit sehr fähigen Sprechern synchronisiert worden. Der Aufwand, der damit betrieben wurde, hat sich sehr gelohnt, denn die Stimmung des Spiels wird vor allem über die Fähigkeiten der Sprecher transportiert.

Das Spiel gibt es mittlerweile auch im Steam-Store. Nachdem man den Greenlight-Prozess erfolgreich absolviert hat, lässt sich das Spiel dort seit Anfang Dezember erwerben.

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Nach der YouTube-Verknüpfung: Wie benutze ich Google Plus?

Aus aktuellem Anlass gibt es von uns eine kleine Anleitung zu Google Plus, YouTube und allen Begrifflichkeiten und Zusammenhängen. Dieser Artikel setzt an dem Punkt an, wo ihr YouTube und Google Plus bereits miteinander verknüpft habt. Wenn ihr das noch nicht gemacht habt und euch fragte, wie ihr YouTube weiterhin anonym nutzen könnt, dann empfehle ich euch diesen Artikel und das nachfolgende Video.

Kreise, Stream, What’s Hot

Das Freundschaftssystem auf Google Plus ist nicht wie bei Facebook, sondern eher wie bei Twitter. Ihr könnt Leuten folgen und ihre öffentlichen Beiträge lesen, sie müssen euch aber nicht zurückfolgen. Damit kann man noch viel individueller einstellen, wer Beiträge lesen darf und wer nicht. Damit schützt ihr eure Beiträge vor ungebetenen Lesern.

Kreise

Kreise sind Nutzerlisten. Ihr könnt mit verschiedenen Kreisen arbeiten, könnt aber auch alle Nutzer nur einem Kreis hinzufügen. Geht ihr auf ein Nutzerprofil und auf „Folgen“ könnt ihr eine Häkchen bei dem Kreis machen, dem ihr die Person hinzufügen wollt, oder ihr erstellt einen neuen Kreis.

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Um das mal etwas durchzuspielen, damit ihr versteht, wie das mit den Kreisen funktioniert. Ihr habt einen Kreis „Schulkollegen“ und einen Kreis „Eltern und Großeltern“. Eure Fotos von der Party am Wochenende teilt ihr mit dem Kreis „Schulkollegen“ und eure Fotos, wie ihr zuhause artig lernt mit eurem Kreis „Eltern und Großeltern“. Wenn ihr nicht wollt, dass der Beitrag weitergeteilt werden kann, könnt ihr dies deaktivieren.

teilendeaktivieren

 

Gehen eure Großeltern auf euer Profil, sehen sie in eurem Stream keine Partyfotos. Gehen eure Schulkollegen in euren Stream, sehen sie keine Lernfotos. Fotos, die ihr öffentlich postet, können aber von jedem (auch denen, die nicht angemeldet sind) angeschaut werden. Wer angemeldet ist, kann sie auch weiterteilen.

Stream

Der Stream ist der Strom der Statusmeldungen aller Leute, die ihr eingekreist habt. Ihr besitzt einen allgemeinen Stream und dann für jeweils jeden Kreis noch mal einen einzelnen Stream. Ihr könnt bei jedem Kreis einstellen, wie viele Inhalte des Kreises in den Hauptstream einfließen sollen. Ihr könnt auch einen „Spammer“ Kreis erstellen und die Nachrichten dieser Personen im Hauptstream komplett ausblenden lassen (Häkchen bei „Beiträge in der Übersicht anzeigen“ herausnehmen). Sehr passend, wenn jemand nur Facebook-Witzbildchen postet.

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benachrichtigung

What’s Hot /Angesagt

Der What’s Hot oder auch „Angesagt“ Stream zeigt euch Beiträge an, die im Netzwerk gerade sehr gefragt sind, weil sie viele Kommentare oder +1 bekommen haben. Sie werden dann jedem Nutzer angezeigt, der in der Landessprache unterwegs ist. Wenn ein Beitrag in „What’s hot“ erscheint, steigt die Interaktion in diesen Beiträgen oft sehr stark.

Die Kriterien, wie viele 1+ oder Shares ein Beitrag erhalten muss, unterscheiden sich von Tag zu Tag. Ist wenig los, kommt man schneller in den Stream als wenn viele starke Beiträge da sind.

Lokaler Stream

Wenn ein Nutzer seinen Standort teilt, könnt ihr im lokalen Stream sehen, wer in eurer Nähe Beiträge verfasst hat. So könnt ihr auch Kontakte in eurer Umgebung knüpfen.

Hashtags

Hashtags sind dazu da, dass User auch dann eure Beiträge finden, wenn sie euch nicht eingekreist haben. Damit steigt die Sichtbarkeit eurer Beiträge. Auch wenn ihr keine Hashtags verwendet, wird Google Plus in den meisten Fällen versuchen, eigenständig Hashtags zu setzen. Dazu analysiert es Text und Bilder. Google erkennt bei einigen Bildern, was darauf abgebildet ist. (Dazu aber später mehr)

Privatnachrichten, Mentions/Erwähnungen

Privatnachricht

Möchtest du einem Nutzer eine Privatnachricht schreiben, dann erstelle einfach einen neuen Beitrag und lege als Empfänger allein die Person fest, die die Nachricht bekommen soll.

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Mentions/Erwähnungen

Einen Nutzer kann man erwähnen, indem man ein + eingibt und direkt danach den Namen des Nutzers. Dieser wird dann benachrichtigt. Zum Beispiel +Ricarda Riechert

Diese Art der Erwähnungen klappt auch mit Fanseiten.

Fotos, Auto Awesome, Fotosuche

Seit Google Plus Picasa integriert hat und in „Fotos“ umbenannte, sind viele starke Funktionen hinzugekommen. Die Fotoverwaltung ist zwar noch nicht ideal, aber man befindet sich auf einem sehr guten Weg. Derzeit gibt es noch einige Bugs. Diese kamen mit der Zusammenführung von YouTube und werden in den nächsten Tagen hoffentlich ausgebügelt sein.

Fotos + Fotosuche

Unter dem Reiter „Fotos“ findet ihr alle Fotos, die ihr auf Google Plus verwendet habt. Darunter die Fotos aus Beiträgen, Fotos aus Hangout-Chats, Fotos, die ihr in Alben gepostet habt und Fotos, die ihr automatisch von eurem Smartphone gesichert habt (Autoupload könnt nur ihr sehen).

Innerhalb der Fotos habt ihr eine intelligente Suche. Ihr könnt also nach Motiven suchen:

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Nach Farben:

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Oder auch Orten (im zweiten Bild der unteren Reihe wurde „Berlin“ aus dem Text heraus erkannt):

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Auto Awesome

Auto Awesome macht aus euren Fotos automatisch bessere Bilder. Es gibt verschiedene Funktionen, anhand derer Google ein Foto bearbeitet. Habt ihr beispielsweise eine Fotostrecke gemacht mit mehreren Bildern hintereinander, weil ihr auf der Suche nach dem perfekten Motiv gewesen seid, erstellt Google daraus automatisch eine animierte Gif-Datei. Hier einmal am Beispiel mehrerer Gaming-Screenshots.

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Einige Funktionen werden in dem nachfolgenden Video erklärt. Die komplette Übersicht gibt es aber in dieser Liste.

Fanseiten/Communities

Fanseiten

Fanseiten verhalten sich wie Nutzerprofile nur dass sie keinem Klarnamenzwang unterlegen sind. Fanseiten lassen sich mit YouTube-Accounts verknüpfen und so lässt sich YouTube auch weiterhin mit einem Nickname oder mit einem Kanaltitel verwenden. Mehr dazu in dem verlinkten Artikel in der Einleitung dieses Artikels. Elvun hat auch eine eigene Fanseite.

Communities

Communities sind kleine Foren zu einem bestimmten Thema. Allerdings hat man auch hier statt einer Thread-Ansicht die klassische Stream-Ansicht von Google. Es finden sich auf Google+ viele öffentliche und private Communities zu allen möglichen Themen. Auch Elvun hat zwei Communities. Elvun, Elvun Minecraft-Server.

Hangouts-/Hangouts On Air

Hangouts

Hangouts sind Videochats mit einer eingeschränkten Anzahl an Teilnehmern. Diese können sich Live unterhalten. Hangouts können danach direkt zu YouTube hochgeladen werden.

Hangouts ist ebenfalls auf der rechten Seite der Instant-Messenger, den man auf Google Plus, dem Tablet und Smartphone verwenden kann.

Hangouts On Air

Mit Hangouts On Air lässt sich ein Live-Stream realisieren. So kann man viele Zuschauer in eine Videokonferenz einladen oder allein Q&A-Runden machen.

Veranstaltungen

Hier lassen sich Veranstaltungen erstellen und Leute dazu einladen. Ein nettes Feature ist der Partymodus. Nimmt jemand an der Veranstaltung teil, werden seine vom Smartphone gemachten Bilder automatisch in die Veranstaltungsgalerie hochgeladen, damit alle Gäste Zugriff auf die Bilder der Veranstaltung haben. (Nutzer werden natürlich vorher gefragt.)

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Ich hoffe diese kleine Einleitung ist für euch ein kleiner Leitfaden, wie ihr Google+ nutzen könnt. Ich hoffe ihr habt Verständnis dafür, dass ich hier die einzelnen Bereiche nur kurz anreißen und erklären kann. Sonst würde das in einem Buch enden. probiert einfach mal herum, testet aus und wenn ihr Fragen habt, fragt mich hier oder auf Google Plus.

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The Stanley Parable – Wie entscheidest du dich?

The Stanley Parable ist seit dem 17. Oktober auf Steam erhältlich. Die ehemalige Mod hat ein HD-Remake erfahren und ist dank des Steam-Greenlight-Prozesses dort nun für alle Windows und OSX-Nutzer erhältlich. Worum geht es eigentlich bei der Stanley Parable? Man kann eigentlich nicht so viel verraten, ohne das Spiel zu spoilern, denn die Geschichte ist das Spiel.

Ihr spielt Stanley und eure Entscheidungen, die ihr trefft, selbst wenn es nur kleine Veränderungen sind, verändern die Geschichte, durch die ihr euch durchspielen müsst. Dabei begleitet euch ein Erzähler, dessen Erzählung ihr entweder folgt oder euch widersetzt. Er reagiert auf eurer Verhalten und so wird das Spiel auch lange nicht langweilig.

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The Stanley Parable basiert auf Source. Im Spiel konnte ich alle Grafikeinstellungen hochdrehen und das Spiel lief flüssig wie geschmolzene Butter. Dementsprechend sind die Anforderungen an die Hardware auch nicht besonders hoch. 3 GHz Dual-Core, 2GB Ram und eine Grafikkarte mit mindestens 128MB RAM. Wenn ihr dann noch 3GB Speicher auf eurem Rechner frei habt, kann der Spaß schon losgehen.

Beim ersten Anspielen habe ich tatsächlich mehr als 4 Stunden am Stück daran gesessen, der Stimme des Erzählers gelauscht und mich durch die Spielwelt bewegt, Veränderungen und Details entdeckt. Das passiert mir bei einem Single-Player-Spiel äußerst selten. Das Spiel ist für 12 Euro auf Steam erhältlich und es gibt eine kostenlose Demo, damit ihr euch das Gameplay mal anschauen könnt.

Die vielen guten Bewertungen und Auszeichnungen, die das Spiel bekommen hat, sind meiner Meinung nach mehr als verdient (Metascore 90/100).

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DayZ Epoch – Zombies, Crafting, Häuserbau und mal wieder ein bisschen Minecraft

Schon bei DayZ Origins hatten wir euch ja bereits angedeutet, dass das Crafting-System etwas an Minecraft erinnert. DayZ ist eine kostenlose Mod zu Arma2. Epoch ist wie Origins eine Mod zu dieser Mod. Im Gegensatz zu Origins hat der Spieler aber viel mehr Freiheiten, wie er seine Basis gestaltet. Er bekommt lediglich Bauteile, die er frei kombinieren kann. Dadurch kann er zwar auch kleine Häuschen bauen, aber es steht ihm ebenso frei, große Festungsanlagen anzulegen. Dazu gibt es Bauteile mit denen sich Grundstücke vor Banditen oder bösen Mitspielern sichern lassen.

Banditen – Diese bösen Buben treiben sich auf den Servern ebenfalls herum – genauso wie Überlebende. Beide gibt es in NPC-Form und beide reagieren unterschiedlich auf den Spieler. Überlebende sind eher auf der Seite des Spielers (solang er kein Bandit ist), helfen ihm und werden einem Kampf aus dem Weg gehen. Banditen hingegen wollen dem Spieler an den Kragen. NPCs können Fahrzeuge klauen, wenn sie offen herumstehen.

Fahrzeuge lassen sich abschließen. Dazu muss man ein Fahrzeug bei einem der Trader kaufen. Er kann es dadurch bezahlen, indem er gefundene Gegenstände beim Trader verkauft, dafür Geld bekommt, mit dem er dann Objekte kaufen kann. Ihr merkt, die Geschichte ist ein bisschen komplexer, als es Origins war – dadurch ist aber die Langspielmotovation gegeben, die bei Origins relativ schnell nachgelassen hat, wenn man erst einmal ein überschaubar großes Camp hatte.

DayZ Epoch bekommt ihr über den DayZ-Commander. Genügend Server sollte es derzeit auch geben. Wichtig – ihr müsst euch einen Stammserver suchen, da eure erbeuteten und erbauten Schätze nicht übertragen werden können. DayZ Epoch ist ein weiterer kleiner Lückenfüller, bis die DayZ Standalone irgendwann kommen wird.

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Steam Halloween-Sale nur bis zum 1. November

Mit einem kleinen, überraschenden Halloween-Sale können Gamer auf Steam jetzt allerlei Grusel- und Horrorspiele für kleines Geld bekommen. Bei den meisten Spielen hat sich Steam am Thema orientiert und passende Titel für den Sale ausgesucht. Bis zu 75% kann man bei ausgewählten Titeln sparen. Auch die neu hinzugekommene vervollständigte Edna und Hardy Reihe ist heruntergesetzt.

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Die Steam-Angebotsseite findet ihr hier. Die Angebote gelten nur bis zum 1. November. Danach muss man die Spiele wieder zum Vollpreis kaufen. Und ist etwas für euch dabei oder besitzt ihr die für euch interessanten Spiele bereits?

 

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Rypzy testet Payday 2 – Videos – Speedrun und Meth kochen im Job: Ratten

Wer viel Payday 2 spielt, schreibt wenig Blog. Da ich weiterhin viel Payday 2 spielen will nehme ich euch einfach eine Runde mit. Im den folgenen Videos stelle ich euch Payday 2 vor. Anschließend spielen wir zwei mal den gleichen Heist. Wir zocken den Job: Ratten. Einmal als Speedrun auf dem Schwierigkeitsgrad Overkill für viel Geld und XP und dann nochmal mit der Erledigung aller Aufgaben. Ihr seht hier die komplette Erledigung der Jobs von der Planung bis zum Payday.

In diesem Video erledigen wir den Job: Ratten auf einem einfachen Schwierigkeitsgrad um euch zu zeigen wie der Job verläuft wenn man die gestellten Aufgaben erledigt. Dort gehört das Meth kochen und die Abgabe des Meth beim örtlichen Gangster um die Ecke dazu und den anschließenden Raub des Geldes dazu.

Ich muss nun wieder suchtender Weise Payday 2 spielen. Wenn ihr mehr zu Payday 2 sehen wollt, schreibt uns doch in die Kommentare.