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Baujahr 1986 begann schon sehr früh meine Leidenschaft zum Gaming und für Technik. Mit vier Jahren das erste mal auf dem Atari und mit sieben schließlich das erste Mal auf dem PC mit Klassikern wie "Monkey Island", "Golden Axe", "Prince of Persia 1 & 2", "Sam & Max" und noch vielen weiteren. Als Konsolen folgten dann jedoch nur noch die Playstation, als Spiele darauf zunächst nur die komplette "Tony Hawk" Reihe, was mich denke ich zu einem echten Veteranen macht. Aktuelle und graphisch anspruchsvolle Spiele wurden von meinem meist auf dem neuesten Stand der Hardware gebrachten PC auf den Monitor geworfen. Heute besitze ich zum zocken nur noch meine Playstation3 und habe nur noch einen Laptop zum arbeiten. Zur Zeit viel gespielte Games sind Titel wie "White Knight Chronicles 2", "Resident Evil 5", "Fallout: New Vegas", "Bioshock 1 & 2" und "Two Worlds 2". Man sieht also kein bestimmtes Muster, ich spiele (fast) alles und jedes Genre gerne.
Resident Evil 6 Review

Resident Evil 6 – verspätete DLC’s für die PlayStation 3

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Nach etwas mehr als zwei Monaten nach Erscheinen für die XBOX360, schaffte die Spielefirma CAPCOM es nun endlich auch, die drei lang angekündigten Zusatzinhalte für den Action-Shooter Resident Evil 6 mit dem Patch 1.05 zu veröffentlichen. Dabei handelt es sich um drei einzelne, unabhängige Modi, die man ausschließlich online spielen kann. Jeder der Inhalte kostet einzeln 3,99€. Ein günstigeres Gesamtpaket, wie bei der XBOX360, gibt es bislang noch nicht.

“Überleben”-Modus (engl.: “Versus”):

Dieser Modus ist alles in allem wohl am wenigsten durchdacht worden. Beginnend dabei, das man als Host nicht einmal zwischen den verschiedenen Unterkategorien wählen kann – nämlich zwischen dem normalen Verus, wo jeder gegen jeden spielt und dem Team Modus, indem z.B. zwei gegen zwei, drei gegen drei oder auch zwei gegen vier (s. Video) spielen können. Ein Spiel dauert maximal fünf Minuten wobei man wenn man stirbt nur als Zombie weiderkehrt und nun versuchen muss einen anderen Spieler zu töten um danach als richtiger Spieler ins Match zurückzukommen. An sich eine nette Idee, wenn man aber gegen halbwegs geübte Gamer antritt macht es wenig Sinn und ein Match ist immer ziemlich schnell vorbei und man findet sich in der Lobby wieder. Dort muss man dann wieder warten bis jeder Spieler bereit ist. Das ist auf Dauer ziemlich nervig. Meiner Meinung nach ist dieser Modi überflüssig bzw. zu schlecht durchdacht und in keinen Falle die knapp vier Euro wert.

“Predator”-Modus (engl.: “Predator”):

Bei diesem Zusatzinhalt kann man ebenfalls mit bis zu 6 Spielern online zusammenkommen. Abwechselnd ist immer ein Mitspieler Ustanak, ein bekannter Boss aus der Story von Resident Evil 6. Dieser muss von allen anderen Mitstreitern getötet werden. Am besten geht dies natürlich mit Teamwork, was die meisten allerdings scheinbar noch nicht ganz verstanden haben. Das Spiel endet sofort nachdem Ustanak entweder erledigt wurde, oder aber er alle anderen Spieler. Die letzte Möglichkeit ist noch wenn die Zeit von zwei Minuten abgelaufen ist. Nach einiger Zeit erscheint für Ustanak und die gegen ihn Kämpfenden noch eine zusätzliche Waffe. Nachdem jeder Spieler einmal als großer böser Boss spielen durfte, endet das Spiel und Sieger ist der mit den meisten Punkten. Alles in allem eine nette Idee, die wahrscheinlich aber mit Bekannten mehr Spaß macht als mit Fremden.

“Ansturm”-Modus (engl.: “Onslaught”):

Bei dem letzten der drei DLC’s wird immer einer gegen einen gespielt, in einem maximal zehn Minuten andauerndem Match. Dabei muss man, die ankommenden Feinde, wobei es sich je nach Level um Zombies oder Javos handelt, töten. Anders als beim Söldnermodus kommen hier allerdings wesentlich mehr als 150 Gegner. Bis zu einer Kombination von 30 Gegnern kann man schaffen, dadurch gibt es zum einen einige Extrapunkte, zum anderen gehen die besiegten Gegner zum Gegenspieler hinüber. Nach einiger Zeit erscheinen bei jedem Spieler neue, starke Waffen, die man u.a. zum besiegen der ankommenden Bosse benötigt. Ein paar neue Skills stehen dabei auch zur Verfügung. Nach den maximal zehn Minuten endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Das Match endet allerdings sofort, wenn einer der beiden Kontrahenten stirbt. Dann gewinnt automatisch der Überlebende und die Punkte des Anderen werden sofort gelöscht und stehen dann bei null. Auch dieser Modus ist für den Zeitvertreib zwischendurch ganz gut geeignet, wobei ich auch hier finde, dass der Preis etwas zu hoch angesetzt ist.

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Interessante und atemberaubende mathematische Fakten über Minecraftwelt [Infografik]

Minecraft House mit Shadermod

Informationsgrafik in Minecraft hat die atemberaumbende Zahl an Blöcken in einer einzigen Welt herausgefunden.

Ein Nutzer der Seite Reddit (www.reddit.com) namens FriskyShotgun hat die ungefähre Größe und das Volumen einer einzelnen Minecraft-Welt berechnet und dann versucht, dass Ergebnis auf die reale Welt zu übertragen und die Ergebnisse sind recht verblüffend.

32 Millionen Blöcke gibt es in eine Richtung in Minecraft, wenn man die Welt längs betrachtet. Somit gibt es erneute 32 Millionen Blöcke in die entgegengesetzet Richtung. Wenn man sich eine Minecraft-Welt dann als einen Würfel vorstellt, wäre das sozusagen die untere Fläche. Multipliziert man also beide Wege kommt man auf einen Flächeninhalt von einer Quadtrillionen Blöcke (1024 000 000 000 000 als ausgeschriebene Zahl).

Stellt man sich nun vor, ein Block hätte ungefähr die Größe von einem Meter, dann wäre die Fläche einer Minecraft-Welt größer als die gesamte Fläche des Neptuns. Der verbliebene Unterschied beträgt sogar noch sage und schreibe 94 782 000 000 km^2, da der Naptun nur eine Fläche von 7 618 000 000 km^2 umfasst. Der Neptun ist im übrigen mehr als 57 mal so groß wie die Erde.

Die Höhe einer Minecraft Welt ist hingegen nur 256 Blöcke. Wenn man nun allerdings das Volumen damit berechnet, kommt man wiederum auf eine unvorstellbar große Zahl. Das Volumen ergibt sich aus Länge x Breite x Höhe, somit rechnet man also: 32 000 000 x 32 000 000 x 256. Das Ergebnis ist dann 262 144 000 000 000 000. Also gibt es in Worte gefasst zweihundert und zweiundsechsig Quadrillionen, einhundert und vierundvierzig Trillionen Blöcke in einer Minecraft-Welt.
Zusammengefasst könnte man also auch einfach behaupten, dass Minecraft wiiiiiiiiiirklich riesig ist.

Minecraft Infografik

via Polygon – Quelle Reddit

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Resident Evil 6 Patch 1.03 – Viele kleine Updates

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Vorgestern am 17.12. erschien beim Starten von Resident Evil 6 ein gerade mal 12MByte großes Update, hinter dem jedoch viel an Inhalt steckte.
Man kann nun einiges an den Kamera- und Zieleinstellungen ändern, z.B. beider Geschwindigkeiten und wie nah bzw. fern die Kamera am Spielcharakter beim laufen, gehen oder zielen ist. Desweiteren wurden zu den Optionen Spracheinstellungen hinzugefügt. So kann nun die Ausgabesprache u.a. auf Deutsch, Englisch und Spanisch eingestellt werden. Untertitel wurden wie angekündigt bis jetzt aber noch nicht eingefügt.
Die Ada Kampagne ist nun von Anfang an anwählbar, ohne vorher die jeweils drei anderen Hauptstränge der Story durchspielen zu müssen.
Außerdem soll sie nun einen Koop-Begleiter zur Verfügung haben. Der Titelbildschirm ist auch verändert, man sieht dort neben Ada Wong auch den sogenannten Agent. Zumindest heißt er so im Söldnermodus, wo er als neuer Charakter hinzugefügt wurde. Hier ein kleines Gameplay Video:

Ich habe einige Kapitel der Kampagne angespielt und bin dem Agent allerdings noch nicht begegnet. Wann und wo er also genau auftauchen soll ist mir daher leider nicht bekannt.
Zu guter Letzt wurde neben dem bisher höchsten Schwierigkeitsgrad “Profi” ein noch höherer namens “Höllisch” (engl.: No Hope) eingeführt. In diesem kann man scheinbar keine Fähigkeitssätze verwenden, somit also auch keine unendliche Munition, höhere Verdeidigung etc. Außerdem verliert man hier ziemlich schnell einen oder gleich mehrere von den sechs vorhandenen Punkten seiner Lebensanzeige.
Nun können wir gespannt seien, wann Capcom die anderen Zusatzinhalte wie den Predator- oder Versusmodus veröffentlichen wird.

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Resident Evil 6 – Capcom veröffentlicht zwei neue Maps für den Söldnermodus

Vollkommen ohne Ankündigung veröffentlichte Capcom erneut neue Maps für den zusätzlichen Söldnermodus in Resident Evil 6. Eine der beiden Karten heißt “Flüssiges Feuer” (engl.: Liquid Fire), welche man als Screenshot auf dem oberen Bild sehen kann. Diese ist dem Endkampf des Jake-Szenarios nachempfunden, allerdings bekommt man hier als Boss leider nicht Ustanak, sondern lediglich wieder nur einen Napad, wenn man 25 Gegener mit einer Coup-de-Crace Attake ausschaltet. Neu sind allerdings die restlichen Gegner, bei denen es sich um die so genannten “Neo-Umbrella” Javo’s handelt.
Bei der zweiten der beiden neuen Karten handelt es sich um “Requiem für den Krieg” (engl.: Requiem of War). Es zeigt den ehemaligen Kriegsschauplatz in Edonia aus der Chris/Jake Kampagne in Osteuropa. Zwei normale Bossgegner die auf Kombo 60 and 120 erscheinen sind die Riesen Ogroman. Geheimer Boss ist mal wieder Gnezdo, den man auf Kombo 70 bekommt. Normale Gegner sind die Javo’s, denen man auch während der Kampagne begegnet. Also auch die, die man schon auf der Map “Die Stahlbestie” (Engl.: Steel Beast) zu bekämpfen hatte. Diesmal allerdings mit wesentlich mehr Abwechslung an Mutation der Feinde. Hier ein kleines Video von mir:

Zu finden sind die neuen Maps im PlayStation Store am besten wenn man nach “ABSCHN” sucht, dann bekommt man die neuen Maps unter dem Namen “Paket: Zusätzliche Abschnitte A” angezeigt. Einzeln zu kaufen bekommt man die Karten diesmal nicht, beide zusammen kosten 1,99€. Über das Hauptmenü des Spiels sind die Karten momentan noch nicht zu erreichen.

Star Wars The Old Republic

Star Wars: The Old Republic wird Free-to-play

Das 2011 veröffentlichte Online-Rollenspiel Star Wars: The Old Republic wird ab der nächsten Woche auch kostenlos spielbar sein, um genau zu sein ab dem 15. November 2012. Weltweit können Spieler dann alle acht vorhanden Klassen spielen und ihren Charakter so bis zum Maximallevel bringen, der momentan Stufe 50 ist.

Allerdings soll es weiter die Möglichkeit der Abonnements geben, welche exklusiven Inhalt und weitere Möglichkeiten für Spieler eröffnen soll. Desweiteren wird nun der neue Kartellmarkt eingeführt. Alle Abonnenten erhalten zum Start am 15.11. nachträglich die sogenannten Kartellmünzen gutgeschrieben. Diese können dann auf dem Kartellmarkt getauscht werden, zum Beispiel gegen exklusive Ingame-Gegenstände.

Wie viele Münzen man genau besitzt sieht man auf seiner Profilseite. Außerdem wird es zudem zum Free-to-play Start einmalig 250 Kartellmünzen für die Spieler geben. Vor einigen Tagen veröffentlichte BioWare noch ein Video über neue Spielinhalte, die über das nächste, größere Update (1.5) bereitgestellt werden sollen.

Link zum Spiel: Star Wars The Old Republic

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Resident Evil 6 mit ersten kleinen, kostenpflichtigen Updates

Vor einigen Tagen kam das erste kostenpflichtige Update für Resident Evil 6. Es handelte sich dabei um drei neue Maps für das sogenannte Södnern, eines der Zusatzspiele von dem sechsten Teil der beliebten Horrorspielereihe. Anfangs nur etwas versteckt im PlayStation-Store unter Extras, mittlerweile aber auch vom Hauptmenü des Spieles aus unter dem Punkt “PlayStation@Store” zu finden.

Die drei zusätzlichen Level sind “Das Betriebswerk”, “Die Hochseefestung” und “Die Katakomben”
(engl.: “Rail Yard”, “High Seas Fortress” und “Catacombs”).
Sie kosten jeweils 99 Cent.

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Resident Evil 6: Update kommt Mitte Dezember

Mitte Dezember soll ein Update für Resident Evil 6 veröffentlicht werden, indem unter anderem auch auf die Beschwerden der Spieler eingegangen werden soll. Zum Beispiel sollen Änderungen am Sichtfeld des Spielcharakters vorgenommen werden können. So kann man den Abstand, den die Kamera zum Charakter hat, nach seinen eigenen Wünschen anpassen.

Desweiteren soll die vierte Kampagne mit Ada Wong gleich zu Beginn spielbar sein. Zuvor musste man noch die anderen drei Hauptkampagnen abschließen, was meiner Meinung nach aber auch sinnvoll war und zudem der Motivation diente. Außerdem soll ein optionaler Koop-Partner hinzugefügt werden. Dies kann ich mir aber nur schwer vorstellen, dann müsste man ja die gesamte Story abändern. Wir können also gespannt sein. Neben dem bislang höchsten Schwierigkeitsgrad “Profi” soll nun noch eine größere Herausforderung für die hart gesottenen Spieler, namens “No Hope”, kommen.
Zu guter Letzt soll nun auch die englische Sprachausgabe in Kombination mit Untertiteln anderer Sprachen möglich sein.

PSN

Changelog des PlayStation-Firmware Updates 4.3

Heute gab es das neueste Firmware-Update für das Play Station Network auf Version 4.30.
Viele nennenswerte Veränderungen brachte es aber nicht mit sich.
Es können nun auch Trophäen, die man sich auf dem PS Vita-System verdient hat, angezeigt werden.
Außerdem wurde die Trophäen-Sammlung von der Kategorie “Spiel” in die Kategorie “PlayStation Network” verschoben. Zuletzt wurde noch Türkisch als Systemsprache hinzugefügt.

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Resident Evil 6 – Erste Eindrücke und kurze Review des neuen Teils der Zombiereihe

An Resident Evil 6 wurden viele große Erwartungen gestellt. Aber warum eigentlich? Natürlich ist eines der größten und wohl auch bekanntesten Spielereihen überhaupt, aber vor allem wollten die Fans bei diesem Teil mehr “back to the roots” und die gruselige Atmosphäre von damals zurück bekommen.

Nun gut, zum einen verstehe ich diesen Punkt natürlich, vor allem da die Entwickler im Vorfeld den sechsten Teil auch genau so angepriesen haben. Andererseits müssen sich Spiele im Laufe der Zeit weiter entwickeln. Sind wir doch mal ehrlich, ich glaube nicht, dass wenn man heutzutage einen der ersten Resident Evil Teile spielen würde, man noch das Gruseln bekäme. Im Allgemeinen ist es auch fast unmöglich, eine wirklich gruselige Stimmung heraufzubeschwören, wenn ein Spiel komplett auf einen Koop-Modus aufbaut, so wie es bei Resident Evil 6 der Fall ist und auch schon bei dem Vorgänger der Fall war.

Es ist immer so: Wenn man versucht, es allen Leuten Recht zu machen, dann ist es eben sehr schwer bis unmöglich. Ein Unternehmen möchte zudem natürlich auch so viel Geld wie möglich verdienen. Leider leiden dann eben manche Spiele darunter, aber das lässt sich nicht ändern. Ich finde, dass Resident Evil 6 zu Unrecht so in der Luft zerrissen wird. Am meisten wird öffentlich, die wie bereits erwähnte, fehlende Gruselstimmung bemängelt. Außerdem die nicht zeitgemäße Technik des Spieles, das heißt vor allem die Grafik. Dem kann ich nur zustimmen, denn wenn man den Vorgänger Resident Evil 5 gespielt hat, merkt man sogar, dass die Grafik im Allgemeinen schlechter geworden ist. Auch mit den Texturen hapert es an einigen Stellen. Dafür hat sich aber der Umfang des Games erhöht. Mein erster Eindruck des Spieles ist abgesehen von der Grafik daher fast durchweg positiv.

Das Spiel ist wirklich sehr linear, das stört mich aber überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich mag es eher linear, außer bei so großartigen Spielen wie “Fallout 3″ oder “Fallout: New Vegas”. An die Steuerung von Resident Evil 6 muss man sich zu Anfang etwas gewöhnen, es gibt aber viele interessante neue Moves und man kann nun endlich auch, im Gegensatz zu den zwei Teilen davor, im Gehen schießen. Also mir macht die neue Steuerung und das System der Melee-Attacken viel Spaß. Zu der Story vermag ich noch nicht viel sagen, denn ich habe ja auch gerade erst angefangen zu spielen. Es gibt  vier verschiedene Story-Lines, die mit einem Umfang von jeweils fünf Kapiteln nicht gerade kurz sind. Es gibt viele actionreiche, aber oft überspitzte  Zwischensequenzen und auch viele Quicktime-Events.

Sehr gelungen ist das Heilungssystem. Natürlich gibt es keine HP-Regeneration –  das wäre bei einem solchen Spiel äußerst unangebracht. Stattdessen gibt es wie üblich erste Hilfe Sprays und Kräuter, die man diesmal zu Gesundheitspillen zusammenmischen kann. Im Inventar stehen wie beim Vorgänger neun Plätze zur Verfügung, wobei man separate Plätze für die Gesundheitspillen und gesonderte Waffenplätze hat.

Einen großen Kritikpunkt gebe ich zur Synchronisation. Ich meine zwar nicht, dass sie schlecht ist, aber warum musste man es überhaupt synchronisieren? Ein actionreiches, teilweise aber auch doch noch schauriges Game mit deutschen Stimmen – meiner Meinung nach passt dies einfach nicht zusammen und tötet einiges an Stimmung.

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[MTA]: Hippy zum Thema: Lieblingsspiele

Wir haben eine neue Reihe hier im Gaming-Blog mit dem Titel “Meet the author”. Dabei soll es nicht unbedingt darum gehen, uns zu treffen (das kann man ab und an auf diversen Veranstaltungen), sondern darum, uns kennenzulernen – Auf der Spieleebene.

 Sam & Max Hit the Road

Bei Sam & Max Hit the Road handelt es sich um ein 1993 erschienenes Point-and-Click-Adventure. Man steuert die beiden Hauptfiguren des Spiels durch eine oftmals abstrakt und grotesk gestaltete Spielwelt. Sam ist ein menschenähnlicher Hund, Max hingegen ein absolut durchgeknallter Hase. Beide können natürlich sprechen und so interagiert man typisch für Spiele dieses Genres viel mit anderen Personen, um so mehr über bestimmte Dinge in Erfahrung zu bringen oder die Hauptstory voranzutreiben. Auch Sam und Max selber können sich unterhalten, was aber meist nur zu sinnlosen, jedoch sehr unterhaltsamen Gesprächen führt. Beide arbeiten bei der Polizei und bekommen nach dem Intro einen neuen Auftrag zugewiesen und sollen sich zum örtlichen Zirkus begeben. Dort beginnt dann die Suche nach einem verschwundenen Yeti. Erstmals wurde auf das Bedienkonzept der bewährten Aktionsverben verzichtet und man nutzte den kompletten Bildschirm für die Spielegrafik. Das gesamte Spiel ist geprägt durch die witzigen Dialoge, abgedrehten Orte und den knackigen Rätseln. Wer Sam & Max niemals gespielt hat, der hat auf jeden Fall etwas verpasst.

 Hocus Pocus

1994 erschienen, war Hocus Pocus für mich ein absolut legendäres Jump’n'Run Spiel, welches den meisten aber wahrscheinlich leider unbekannt ist. Die zum Teil wirklich gruselige Athmosphäre wurde an den richtigen Stellen durch passenden Soundtrack unterstützt. Als Zauberlehrling kämpfte man sich durch viele verschiedene Level und Welten gespickt von einzigartigen Monstern und Bossgegnern. Ich habe es als Kind geliebt und es war eines der ersten Jump’n'Run Spiele die ich auf meinem DOS Computer genossen habe.

Jazz Jackrabbit

Jazz Jackrabbit erschien 1994 für den PC und Macintosh. Es ist ein umfangreiches Jmp’n'Run Spiel, welches sich durch viel Liebe zum Detail und ein für die damalige Zeit wirklich großartiges Gameplay auszeichnet. Die Hauptfigur Jazz ist ein grüner Hase, der die Prinzessin Eva vor Devan Shell, einer bösen Schildkröte, retten muss. Dafür muss man sich durch sechs Episoden mit jeweils sieben Leveln kämpfen, wobei das 7. Level immer einen Bosskampf darstellt. 1995 erschienen zudem noch zwei Weihnachts-Level-Erweiterungen und 1998 dann schließlich der zweite Teil. Man begann zwar auch noch einen dritten Teil zu entwickeln, dieser wurde aber leider im Beta-Stadium eingestellt.

Tony Hawk’s Pro Skater 2


Tony Hawk’s Pro Skater 2 (kurz: THPS 2) ist der zweite Teil der Computerspielserie, benannt nach dem legendären Skateboardfahrer Tony Hawk. Dabei handelt es sich wie der Name schon vermuten lässt um ein Skateboardspiel. Es gibt verschiedene Level, in denen man immer jeweils zwei Minuten Zeit hat bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Level kann man natürlich beliebig oft wiederholen, bis man alle Aufgaben geschafft hat. Zwischendurch kommen aber auch Levels, in denen man drei Runs mit jweils nur einer Minute Zeit hat und einen möglichst hohen Score erzielen muss, da man wie bei einem Contest von Punkterichtern dafür bewertet wird. Der Soundtrack setzt sich aus Punk, Metal und Hip Hop zusammen. Die Titel dieses Games haben sich so in meinen Kopf gebrannt, dass wenn ich einen von ihnen höre, sofort wieder in die alte Zeit versetzt werde. Ich habe mit diesem Spiel etliche Stunden meiner Kindheit verbracht und nur schöne Erinnerungen daran. Und ich glaube von so manchen Highscore, den ich damals dort geschafft habe, kann ich heute wahrscheinlich nur noch träumen.

Resident Evil 5

Resident Evil ist wohl eines der bekanntesten Videospielserien aus dem Hause Capcom. Laut Namen als Nummer fünf betitelt, ist es eigentlich der insgesamt siebte Teil der gesamten Serie, wenn man nur die Hauptspiele betrachtet. Als aus vorherigen Teilen bekannter Chris Redfield befinden wir uns dieses Mal in Afrika, wo wir den Waffenhändler Ricardo Irvin fassen sollen. Die afrikanische BSAA-Agentin Sheva Alomar ist im Laufe des gesamten Spieles unsere Partnerin, die uns entweder als KI gesteuert oder aber online im Koop Modus unterstützt. Als Minispiele, die aber heutzutage hauptsächlich gespielt werden, gibt es den aus dem Vorgänger Resident Evil 4 bekannten Söldnermodus (engl.: Mercenaries), sowie das Söldnertreffen (engl.: Mercenaries Reunion) und den zunächst in Deutschland zenzierten Versusmodus. Zuletzt genannte erschienen als DLC bzw. auf CD mit der sogenannten Resident Evil 5 GOLD EDITION. Im Söldnermodus und – treffen ist es das Ziel, alle 150 erscheinenden Gegner, die sogenannten Majinis, zu töten und dabei möglichst viel Zeit am Ende zu behalten, indem man die Gegner mit Melee-Attakentötet. Im Gegensatz zum klassischen söldnern ist die Zeit beim Söldnertreffen nicht mehr so viel wert, sondern viel mehr die Bossgegner möglichst spät in einer durchgehend anhaltenden Kombo zu töten. Insgesamt hat das Spiel aber im Vergleich zu den ersten Teilen nicht mehr viel mit Survival-Horror zutun, sondern wohl eher mit einem modernen Action Shooter. Einziges Manko ist hierbei allerdings, dass man nicht gleichzeitg schießen und sich fortbewegen kann.

White Knight Chronicles II

Letzes Jahr erschien der zweite Teil des japanischen, rundenbasierten Online-RPG’s endlich auch in Europa und Amerika. Viele Probleme hatte der Entwickler wohl leider das Spiel zu übersetzten, was sich auch bis heute nicht geändert hat. Noch immer warten von dem Spiel faszinierte Spieler auf die DLC’s aus Japan. Vergleichen könnte man den Titel evt. mit Final Fantasy XIII, aber eigentlich ist es ein einzigartiges Spiel, welches mir bis heute immernoch viel Spaß bereitet. Die Hauptgeschichte ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber dies ist ja bei japanischen Spielen des Öfteren der Fall. Das Hauptaugenmerk bezieht sich heirbei jedoch auf das online spielen. Mit bis zu sechs Spielern (im ersten Teil waren es noch vier) kann man sich in viele verschiedene Quests stürzen, immer auf der Suche nach neuen Gegenständen um seine Waffen und Rüstungen weiter zu verbessern. Sehr schade, dass es sich bis jetzt außerhalb Japans noch nicht wirklich durchsetzen konnte.